Newsroom
In der Rubrik News aus den Instituten finden Sie aktuelle Nachrichten aus den Instituten der Zuse-Gemeinschaft.
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Erste 3D-Druck-Party am SKZ zieht über 150 Gäste nach Würzburg
Rund 150 Teilnehmende haben die erste 3D-Druck Party der 3D-Druck Akademie und des Kunststoff-Zentrums SKZ in Würzburg besucht. Die Veranstaltung bot Fachvorträge, exklusive Technikumsführungen und zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch rund um die Additive Fertigung. Anlass war das zweijährige Bestehen der 3D-Druck Akademie. -
ISFH CalTeC erweitert Kalibrierkompetenz auf großflächige Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen
Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) hat die Kompetenzen seines Kalibrier- und Testzentrums (CalTeC) um die Kalibrierung großflächiger Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen erweitert. Damit reagiert das Institut auf die steigende Nachfrage nach verlässlichen Wirkungsgradmessungen, da sich Tandem-Photovoltaiktechnologien zunehmend vom Forschungslabor in Richtung industrieller Anwendung entwickeln. -
Dominik Uhl gewinnt SKZ-Nachwuchspreis
Dominik Uhl hat für seine Masterarbeit zum Thema „Entwicklung von biobasierten duroplastischen Formmassen auf Basis ungesättigter Polyesterharze“ den SKZ-Nachwuchspreis 2026 gewonnen. Bereits seit 2013 verleiht das Würzburger Kunststoff-Institut die Auszeichnung jährlich, um herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten zu würdigen. -
IndiKlimA präsentiert sich auf dem Bergischen Klimaforum
Mitten in der ersten sommerlichen Hitzewelle fand am 24. Juni 2026 das 5. Bergische Klimaforum in Solingen statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wissenschaft und Praxis diskutierten dort aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze für Klimaschutz und Klimaanpassung im Bergischen Städtedreieck der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal. -
Sommer, Sonne, Netzwerkwoche: Mehr als 600 Gäste beim SKZ in Würzburg
Unter dem Motto „Innovationen, die die Welt verändern“ ist Ende Juni 2026 die Netzwerkwoche des Kunststoff-Zentrums SKZ erfolgreich über die Bühne gegangen. -
Entwicklung ultrakompakter Lasersysteme für die Urologie
Im März stellte die Active Medical Xcellence GmbH ihr Vorhaben beim Gründungswettbewerb get started 2gether vor: Ultrakompakte Lasersysteme für die Urologie entwickeln, die anwenderfreundliche Eingriffe ermöglichen. Mit dem Pitch konnte das Unternehmen die Jury überzeugen und erhielt die Zusage für eine Forschungsförderung. -
Staub ade: Neues Forschungsprojekt zur Qualitätssteigerung in der Kunststoffverarbeitung
Die SK Industriemodell GmbH, die Odenwälder Filtersysteme GmbH, die IANUS Simulation GmbH sowie das Kunststoff-Zentrum SKZ arbeiten in einem neu gestarteten Forschungsprojekt gemeinsam an der Entwicklung eines Simulationstools für Schmelzen mit festen Fremdstoffen. -
Nachhaltiges Wirtschaften durch Eisenhüttenschlacken auch 2025
Auch in einem schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfeld zeigen die Zahlen für das Jahr 2025 für die Produktion und Verwendung von Eisenhüttenschlacken: Das Nebenprodukt der Stahlherstellung leistet erneut einen wichtigen Beitrag zu Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Klimaschutz. -
Forschungsprojekt "Skills4Circle" stärkt Kompetenzen für die Kreislaufwirtschaft
Mit "Skills4Circle" stärkt ein Projektkonsortium die Qualifizierung für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Im Fokus stehen praxisnahe, adaptive Lernformate, die Unternehmen der Chemie- und Kunststoffbranche dabei unterstützen, zukunftsrelevante Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden effizient und bedarfsgerecht aufzubauen. -
PimP my PBF: Tiefe Temperaturen für hohe Pulvernutzungsraten
Das Kunststoff-Zentrum SKZ und das Fraunhofer IPA gehen im Forschungsprojekt „PimP“ einen neuen Weg im Polymer-Powder-Bed-Fusion-Prozess (PBF-LB/P). Mit einer gezielt abgesenkten Pulverbetttemperatur wollen sie die bisher unvermeidbare Materialalterung deutlich reduzieren und das Verfahren wirtschaftlicher sowie ressourceneffizienter machen. -
Stadtwerke Schweinfurt treten dem Center for Applied Energy Research e.V. (CAE) bei
Energiepraxis und angewandte Forschung stärken gemeinsam die Weiterentwicklung nachhaltiger Energiesysteme in Mainfranken. Würzburg, 24.06.2026 – Die Stadtwerke Schweinfurt GmbH sind dem Center for Applied Energy Research e.V. (CAE) beigetreten. -
Handgeführtes Laserstrahlschweißen zwischen Viralität und Risiko
Das handgeführte Laserstrahlschweißen befindet sich seit 2021 auf dem Vormarsch in die Industrie. Vielfache Präsenzen auf privaten und gewerblichen sozialen Netzwerken wecken die Neugier und führen allmählich zur Trivialisierung der Lasertechnik im eher handwerklich geprägten Umfeld. Leider befinden sich viele schwarze Schafe unter den Inverkehrbringern. -
SKZ zeigt Kunststoffinnovationen auf dem Innovationstag Mittelstand 2026 in Berlin
Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat sich das Kunststoff-Zentrum SKZ am 11. Juni 2026 beim Innovationstag Mittelstand des BMWE in Berlin präsentiert. Unter dem Leitgedanken „Innovativ. Stark. Mittelstand.“ zeigte das SKZ anhand von drei Forschungsprojekten, wie Kunststoffforschung industrielle Herausforderungen praxisnah lösen kann. -
SKZ qualifiziert Fachkräfte für Ford in Saarlouis im Kunststoffspritzguss
Mit dem Wandel vom Fahrzeugproduzenten zum Teilelieferanten für das zentrale europäische Ersatzteilzentrum in Köln hat sich das Ford-Werk in Saarlouis seit Ende 2025 neu aufgestellt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Fertigung von Kunststoffkomponenten. Um die hierfür erforderlichen Fachkompetenzen gezielt auszubauen, arbeitet Ford eng mit dem Kunststoff-Zentrum SKZ zusammen. In praxisorientierten Inhouse-Schulungen werden Mitarbeitende direkt an den eigenen Maschinen und Werkzeugen im Bereich Spritzgießen qualifiziert. -
Innovationen für nachhaltiges Wirtschaften mit Schlacken
Die Transformation der Stahlindustrie zu weitgehend CO2-armen Herstellungsprozessen hat weitreichende Auswirkungen auf die Eigenschaften und die Anwendungsmöglichkeiten von Schlacken. -
Neue halogenfreie Flammschutz-Resine für die additive Fertigung
Das Kunststoff-Zentrum SKZ und das Deutsche Textilforschungszentrum Nord-West (DTNW) haben das IGF-geförderte Projekt „FSM-Resine“ gestartet. Im Fokus steht die Entwicklung halogenfreier, acrylatbasierter, photoreaktiver Flammschutzsysteme für SLA- und DLP-Resine, die flammgeschützte und mechanisch leistungsfähige Werkstoffe für die additive Fertigung ermöglichen. -
CAE treibt Integration von grünem Wasserstoff in Europas energieintensive Industrien voran
Das Center for Applied Energy Research e.V. (CAE) ist ein wichtiger zentraler Bestandteil eines europäischen Forschungsprojekts, dessen Fokus auf der Integration der Festoxid-Elektrolyseur-Technologie (SOEC) in energieintensive Industrien liegt. Dabei geht es nicht nur um die Wasserstoffproduktion selbst, sondern auch um das Zusammenspiel von erneuerbarem Strom, industrieller Abwärme, Dampferzeugung und digitaler Betriebsführung. Das Projekt wird von der EU mit rund 7.7 Mio. Euro gefördert. -
SKZ verleiht „Premium Partner Forschung“ 2025 an Tarkett
Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat Tarkett GDL S.A als „Premium Partner Forschung 2025“ ausgezeichnet. Besonders überzeugte die enge, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem EZD in Selb – etwa bei der Entwicklung einer anspruchsvollen UV-härtenden Inkjet Tinte sowie bei der Entwicklung von PVC-Plastisolen der nächsten Generation. -
PFI führt neues Prüfzeichen für Barfußschuhe ein – Mehr Transparenz und Sicherheit für Hersteller und Verbraucher
Das Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V. (PFI) erweitert sein Portfolio an Qualitätskennzeichen um ein neues, speziell entwickeltes Barfußschuh-Prüfzeichen. Damit reagiert das unabhängige Institut auf die dynamische Entwicklung einer Produktkategorie, die in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat. -
SKZ zeichnet bbw und f-bb als „Premiumpartner Bildung“ 2025 aus
Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw gGmbH) und das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) als „Premiumpartner Bildung“ 2025 ausgezeichnet. Seit 2022 engagieren sich die Partner in zahlreichen regionalen, nationalen und internationalen Initiativen, um Fachkräfte zu sichern, Kompetenzen aufzubauen und nachhaltige Wertschöpfung aktiv mitzugestalten. -
Lebensmittelbetrug erkennen mit Quantensensorik
Direkt im Supermarkt kontrollieren ob die Inhaltsstoffe der Lebensmittel im Einkaufswagen korrekt sind – an dieser Vision arbeiten die Partner des Verbund-Projekts QSPEC. Sie wollen quantenmechanische Effekte für eine neue, kompakt-umzusetzende Analysemethode für Lebensmittel nutzen. Wie das funktioniert und woran das Team aktuell arbeitet, zeigt ein neues Video zum Projekt. -
Projekt SoliD-Q: Mit KI und Daten zu besseren Rezyklaten
Das Kunststoff-Zentrum SKZ zeigt gemeinsam mit WeSort.AI GmbH und Hoffmann + Voss GmbH im Projekt „SoliD-Q“, wie KI-gestützte Sortierung, datengetriebenes Compoundieren und digitaler Qualitätsnachweis die Qualität von Rezyklaten signifikant verbessern können. Im Zentrum steht die intelligente Verknüpfung von Sortier-, Prozess- und Qualitätsdaten entlang der gesamten Wertschöpfungskette – mit dem Ziel, hochreine PCR-Materialien mit chargengenauen Eigenschaften und digitalem Fingerabdruck wirtschaftlich bereitzustellen. -
Land Niedersachsen stärkt Prüfkapazitäten für Wärmepumpen am ISFH
Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördern das Forschungsprojekt „CHAWAEL“ am Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH) mit rund 1,5 Millionen Euro. Das Vorhaben steht für den Aufbau einer hochdynamischen und energieeffizienten Versuchsumgebung zur Charakterisierung von Wärmepumpensystemen mit dem Wärmeträger Luft. -
Textilrecycling neu gedacht: SKZ prämiert Ideenwettbewerb für Kunststoffbauteile aus Alttextilien
Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat mit einem deutschlandweiten Ideenwettbewerb innovative Ansätze für das Recycling alter Textilien ausgezeichnet. Schüler und Studenten entwickelten dabei Kunststoffbauteile aus Alttextilien. Die prämierten Beiträge überzeugten insbesondere durch ihre Innovationskraft, Kreativität und Praxistauglichkeit. -
Preisträger des TIHD-Forschungspreises 2026
Aus einem Kreis hochrangiger Anträge zeichnete der Trägerverein des Instituts für Holztechnologie Dresden am 20. Mai 2026 Marco Mäbert, Martin Hielscher, Martin Direske und Prof. Dr. Detlef Krug für ihr Projekt „Verwendung von Recyclingholz als Alternativrohstoff zur MDF‑Herstellung“ mit dem TIHD-Forschungspreis aus. -
Faseroptische Komponenten ermöglichen leistungsstarke 2-µm-Faserlaser
Lasersysteme im 2-Mikrometer-Wellenlängenbereich eröffnen vielfältige Möglichkeiten in der Medizintechnik, Landwirtschaft und Kunststoffbearbeitung. Im Eurostars-Projekt DECOMP hat das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) neuartige faseroptische Komponenten entwickelt, die bisherige technische Hürden überwinden. -
Johannes Will übernimmt Produktbereich Armaturen im SKZ
Mit Johannes Will übernimmt ein erfahrener Normungs- und Prüfungsexperte die Verantwortung für den Produktbereich Armaturen am Kunststoff‑Zentrum SKZ. Der Bereich wird damit fachlich weiterentwickelt und strategisch gestärkt. -
STFI auf Innovationstag des BMWE in Berlin: Adaptives Tracking-und-Tracing-System für die kundenindividuelle Textilproduktion
In der Produktion technischer Textilien stellen kundenindividuelle Produkte in kleinen Losgrößen mit immer kürzer werdenden Lebenszyklen einen anhaltenden Trend dar. -
Betriebserfahrungen der Pilotanlage „Pilothof“ zur Behand-lung von Melkhausabwässern in Wipperfürth
Wie lassen sich stark belastete Abwässer aus landwirtschaftlichen Betrieben zuverlässig behan-deln? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Untersuchungen an einer Pilotanlage, in der zwei natur-nahe Reinigungsverfahren kombiniert werden: eine Pflanzenkläranlage (PKA) und ein Retentions-bodenfilter (RBF). -
SKZ tritt der EFEB bei und stärkt seine Rolle im europäischen Erosionsschutz
Das Kunststoff-Zentrum SKZ ist seit 2026 offizielles Mitglied im Europäischen Fachverband für Erosionsschutz und Begrünung e.V. (EFEB). Mit dem Beitritt intensiviert das Institut gezielt den fachlichen Austausch im Bereich Erosionsschutz und baut seine Position als unabhängiger Prüf- und Forschungspartner für Materialien und Systeme im Infrastrukturbau, Landschaftsbau und Umweltschutz weiter aus. -
Regionale Pflanzenaschen als Abdeckmasse auf Stahlschmelzen
In Stahlwerken gelten Reisspelzenaschen wegen ihres hohen Siliziumgehalts, ihrer sehr guten Dämmwirkung und ihrer chemischen Inertheit als ideale Abdeckmassen auf Stahlschmelzen. -
Textiles Klimatisierungssystem in Arbeitskleidung – Ausstellung auf dem Innovationstag Mittelstand 2026
Bei hohen körperlichen Belastungen stößt herkömmliche Arbeitsschutzbekleidung häufig an ihre Grenzen. Insbesondere der Abtransport von Schweiß und überschüssiger Körperwärme stellt ein Problem dar. -
SKZ-Standort Peine zeichnet Karl Schöngen KG als „Premiumpartner Bildung“ 2025 aus
Der Weiterbildungsstandort des Kunststoff-Zentrums SKZ in Peine hat die Karl Schöngen KG als „Premiumpartner Bildung“ 2025 ausgezeichnet. Mit der Ehrung würdigt das SKZ die langjährige Zusammenarbeit sowie das kontinuierliche Engagement des Unternehmens für Qualifizierung und Fachkompetenz. -
DIK: Weiterbildungs-Klassiker als Karrierebooster
Das Weiterbildungsstudium Kautschuktechnologie (WBS) ist einjähriges berufsbegleitendes Zertifikats - Studium (2 Semester) der Leibniz Universität Hannover bestehend seit 1985 am Deutschen Institut für Kautschuktechnologie e. V. in Hannover - einzigartig weltweit – in enger Zusammenarbeit mit dem wdk, der DKG und dem ADK, Anmeldung erfolgt über den wdk (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie). -
SKZ startet Potenzialanalyse für Spritzgussunternehmen
Das Kunststoff-Zentrum SKZ erweitert sein Beratungsangebot im Spritzgießen um eine praxisnahe Potenzialanalyse. -
Das IHD stärkt seine Forschungs- und Transferstrukturen
Zur Weiterentwicklung seiner Forschungs- und Transferaktivitäten hat das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) Dr. Andreas Fischer zum Forschungskoordinator und Marco Mäbert zum Transferkoordinator bestellt. -
KI stabilisiert Rezyklatverarbeitung beim Spritzgießen
Die Verarbeitung von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR) stellt die Kunststoffindustrie weiterhin vor erhebliche prozesstechnische Herausforderungen. Insbesondere steigende Rezyklatquoten führen zu erhöhten Materialschwankungen und damit zu instabilen Spritzgießprozessen sowie erhöhtem Ausschussaufkommen. Im Forschungsprojekt Rezi-KI entwickeln das Kunststoff-Zentrum SKZ und der KI-Spezialist plus10 eine datengetriebene Lösung zur automatisierten Stabilisierung solcher Prozessschwankungen. Ziel von Rezi-KI ist es, die Verarbeitung von PCR-Materialien prozesstechnisch auf ein Stabilitätsniveau zu bringen, das mit Neuware vergleichbar ist. Hierzu kommen KI-basierte Prognosemodelle zum Einsatz, die aus Prozess- und Materialdaten eine Ausschusswahrscheinlichkeit in Echtzeit berechnen. Auf dieser Grundlage werden dynamische Empfehlungen zur Anpassung von Prozessparametern generiert. Dadurch sollen Bauteilqualität stabilisiert, Zykluszeiten optimiert und der Energieeinsatz reduziert werden. Gleichzeitig trägt der Ansatz dazu bei, die industrielle Nutzung von Rezyklaten wirtschaftlich robuster zu gestalten und den CO₂-Fußabdruck in der Kunststoffverarbeitung zu senken. Vollvernetzte Spritzgießzelle als Datenbasis Für die Umsetzung wurde am SKZ eine vollständig vernetzte Spritzgießzelle aufgebaut, in der sämtliche prozessrelevanten Daten zyklusgenau erfasst und zusammengeführt werden. Dies umfasst sowohl Maschinendaten als auch Informationen aus Heißkanal, Werkzeug und Temperierung sowie Qualitätsmerkmale wie Entformungstemperatur und Bauteilgewicht. Ergänzend wird der Energieverbrauch einzelner Hauptverbraucher erfasst, um eine umfassende datenbasierte Bewertung des gesamten Prozesses zu ermöglichen. Die Datenkommunikation basiert auf einer durchgängigen Integration von OPC UA und MQTT, wodurch eine direkte Rückkopplung zwischen Prozessparametern und Bauteilqualität ermöglicht wird. Werkzeugtechnologie und kavitätenbezogene Regelung In Zusammenarbeit mit dem Werkzeugbauer GHD Präzisionsformenbau wurde ein spezielles 2-Kavitäten-Klemmbausteinwerkzeug entwickelt, das gezielt für die Untersuchung von Materialschwankungen ausgelegt ist. Ein integrierter Fließindikator ermöglicht dabei die differenzierte Analyse des Füllverhaltens. Das eingesetzte Heißkanalsystem von EWIKON ist mit einem servoelektrischen Nadelverschluss ausgestattet, der über das motion CONTROL System geregelt wird. Im Rahmen des Projekts wurde dieser Nadelverschluss zusätzlich für eine externe softwarebasierte Ansteuerung geöffnet. Damit ist es möglich, Material- und Füllschwankungen nicht nur über klassische Maschinenparameter, sondern auch kavitätenbezogen über den Nadelhub des Heißkanalsystems gezielt auszugleichen. Integration von Materialdaten und digitalen Infrastrukturen Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Einbindung von Materialdaten. Da Rezyklatchargen naturgemäß stärkeren Schwankungen unterliegen, werden chargenspezifische Messwerte direkt in die KI-Modelle integriert. Perspektivisch ist vorgesehen, diese Daten über API-basierte Schnittstellen unmittelbar von Materiallieferanten bereitzustellen. Unterstützt wird dieser Ansatz durch entstehende industrielle Datenräume, wie sie im Kontext von Manufacturing-X sowie Initiativen wie MaterialDigital entwickelt werden. Erste Demonstration an SKZ-Technologietag Projektleiter Jakob Schüder betont die Bedeutung des Vorhabens: „Rezi-KI zeigt, wie künstliche Intelligenz eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Kunststoffverarbeitung einnehmen kann. Unser Ziel ist es, die Verarbeitung von Post-Consumer-Rezyklaten trotz teils erheblicher Materialschwankungen genauso stabil und effizient wie bei Neuware zu gestalten. Besonders danken wir unserem Projektpartner plus10, dessen KI- und Softwarekompetenz diesen innovativen Ansatz wesentlich unterstützt.“ Die laufenden Versuchsreihen dienen derzeit der Validierung der entwickelten KI-Modelle. Erste Ergebnisse der KI-gestützten Prozessregelung sollen am SKZ-Technologietag am 25. Juni 2026 in Würzburg anhand des Klemmbausteinwerkzeugs demonstriert werden. Das Projekt wird im Rahmen des BayVFP gefördert. Pressmitteilung des SKZ vom 11.05.2026. -
STFI auf INDEXTM: Impulse für textile Kreislaufwirtschaft, alternative Faserstoffe sowie Sicherheitslösungen in Genf
Vom 19. bis zum 22. Mai 2026 lädt die INDEXTM an den Genfersee zur weltweit führenden Vliesstoffmesse. -
Abriebtrommel am SKZ: Erweiterte Prüfkompetenz für vielfältige Materialanwendungen
Das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg erweitert sein Dienstleistungsportfolio im Bereich Materialprüfung. Mit der Abriebtrommel, die bereits erfolgreich für Prüfungen nach DIN EN ISO 22182 eingesetzt wird, erschließt das Prüflabor künftig zahlreiche zusätzliche Anwendungsfelder über den bisherigen Einsatzbereich hinaus -
Zellulose-Stapelfasergarne aus dem HighPerCell®-Verfahren
Mit der Herstellung von Stapelfasergarnen aus Zellulose gehen die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) einen neuen Weg. -
SKZ startet Wegbereiter-Projekt zur effizienten Duroplast-Simulation
Das Kunststoff-Zentrum SKZ plant den Start eines neuen Wegbereiter-Projekts, das die Simulation von Duroplasten einfach zugänglich machen soll. Unter dem Titel „Materialdaten für die Simulation von Duroplasten – einfach, praxisnah, wertvoll“ erarbeiten SKZ-Experten gemeinsam mit interessierten Industriepartnern einen standardisierten und praxistauglichen Ansatz, um Materialdaten effizient zu ermitteln und für Simulationen nutzbar zu machen. -
Die zerstörungsfreie Prüfung verschiebt sich von der Kontrolle zur Prozessentscheidung
Bauteilgrößen, steigende Nachweispflichten und ein wachsender Automatisierungsgrad verändern die zerstörungsfreie Prüfung grundlegend. Was lange als begleitender Qualitätsschritt galt, entwickelt sich zunehmend zu einem integralen Bestandteil der fertigungstechnischen Prozesskette. -
Überwachung von Antibiotika-Resistenzen im Abwasser – Entwicklung einer innovativen Methode zur Qualitätssicherung
Antimikrobielle Resistenzen (AMR) gehören zu den größten Gesundheitsgefahren unserer Zeit. In Europa sterben jedes Jahr rund 35.000 Menschen an Keimen, gegen die viele Antibiotika nicht mehr wirken. -
SKZ erweitert Kompetenz im Bereich Umweltdeklarationen mit neuer Projektgruppe
Das Kunststoff-Zentrum SKZ baut sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit weiter aus und reagiert damit auf die steigenden regulatorischen Anforderungen in der Baubranche. -
Projektbüro des Bayerisch-Tschechischen Nanotechnologiezentrums am EZD in Selb eingerichtet
Am Europäischen Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD) in Selb ist ein Projektbüro des neuen Bayerisch Tschechischen Nanotechnologiezentrums eingerichtet worden. -
Wenn Jahre zu Wochen werden
Kunststoffprodukte sind häufig über Jahre hinweg intensiven Umweltbedingungen ausgesetzt. UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit können Materialien verändern und ihre Funktion beeinträchtigen. -
Formschönes Design aus nachhaltigen Materialien – zwei DITF-Forschungsprojekte erhalten Techtextil Innovation Awards
Werkstoffe aus heimischen, nachwachsenden Rohstoffen reduzieren CO₂-Emissionen, vermeiden Mikroplastik und ermöglichen geschlossene Stoffkreisläufe. -
SKZ richtet DGQ-Regionaltreffen aus und setzt Impulse für das Qualitätsmanagement
Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat das regionale Treffen der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) für ehrenamtlich engagierte Mitglieder aus Bayern und Baden-Württemberg erfolgreich ausgerichtet. Die Veranstaltung am 17. März 2026 stand ganz im Zeichen von Austausch, Zukunftsthemen und praxisnahen Ansätzen – getragen von starkem Qualitätsbewusstsein und gelebter Kooperation. -
Laserbasierte Entschärfung von Munition unter Wasser
Rund 1,6 Millionen Tonnen Munition aus den Weltkriegen liegen in Nord- und Ostsee. Die Hüllen korrodieren fortwährend, wodurch zum einen toxische Substanzen ins Meer gelangen und zum anderen die Detonationsgefahr steigt. Das LZH hat ein laserbasiertes Verfahren entwickelt, das nicht transportfähige, bezünderte Munition unter Wasser schonender entschärfen kann. Damit sollen zukünftig Tiere und Umwelt geschützt und kostenintensive Schutzmaßnahmen überflüssig werden. -
SKZ baut Portfolio zur Digitalisierung in der Kunststoffverarbeitung aus
Das Kunststoff-Zentrum SKZ erweitert sein Angebot im Bereich Digitalisierung und bietet aktuell vier neue Kurse zum Einsatz digitaler Technologien bis hin zur Entwicklung eigener Anwendungen an. Ergänzend unterstützt das Institut Unternehmen mit Prozessanalysen, KI-gestützten Systemen und individuellen Softwarelösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
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