Aktuelles aus der Zuse-Gemeinschaft: Stöbern Sie in unserem Newsroom durch die Nachrichten aus unseren Instituten, informieren Sie sich über deren Forschung und lernen Sie die Menschen kennen, die zukunftsweisend für Innovationen und Transfer sorgen. Je nach Interesse können Sie sich die Inhalte sortiert und getrennt anzeigen lassen.

 

News aus den Instituten
Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat Tarkett GDL S.A als „Premium Partner Forschung 2025“ ausgezeichnet. Besonders überzeugte die enge, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem EZD in Selb – etwa bei der Entwicklung einer anspruchsvollen UV-härtenden Inkjet Tinte sowie bei der Entwicklung von PVC-Plastisolen der nächsten Generation.

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News aus den Instituten
Das Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V. (PFI) erweitert sein Portfolio an Qualitätskennzeichen um ein neues, speziell entwickeltes Barfußschuh-Prüfzeichen. Damit reagiert das unabhängige Institut auf die dynamische Entwicklung einer Produktkategorie, die in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat.

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News aus den Instituten
Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw gGmbH) und das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) als „Premiumpartner Bildung“ 2025 ausgezeichnet. Seit 2022 engagieren sich die Partner in zahlreichen regionalen, nationalen und internationalen Initiativen, um Fachkräfte zu sichern, Kompetenzen aufzubauen und nachhaltige Wertschöpfung aktiv mitzugestalten.

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News aus den Instituten
Direkt im Supermarkt kontrollieren ob die Inhaltsstoffe der Lebensmittel im Einkaufswagen korrekt sind – an dieser Vision arbeiten die Partner des Verbund-Projekts QSPEC. Sie wollen quantenmechanische Effekte für eine neue, kompakt-umzusetzende Analysemethode für Lebensmittel nutzen. Wie das funktioniert und woran das Team aktuell arbeitet, zeigt ein neues Video zum Projekt.

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News aus den Instituten
Das Kunststoff-Zentrum SKZ zeigt gemeinsam mit WeSort.AI GmbH und Hoffmann + Voss GmbH im Projekt „SoliD-Q“, wie KI-gestützte Sortierung, datengetriebenes Compoundieren und digitaler Qualitätsnachweis die Qualität von Rezyklaten signifikant verbessern können. Im Zentrum steht die intelligente Verknüpfung von Sortier-, Prozess- und Qualitätsdaten entlang der gesamten Wertschöpfungskette – mit dem Ziel, hochreine PCR-Materialien mit chargengenauen Eigenschaften und digitalem Fingerabdruck wirtschaftlich bereitzustellen.

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News aus den Instituten
Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördern das Forschungsprojekt „CHAWAEL“ am Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH) mit rund 1,5 Millionen Euro. Das Vorhaben steht für den Aufbau einer hochdynamischen und energieeffizienten Versuchsumgebung zur Charakterisierung von Wärmepumpensystemen mit dem Wärmeträger Luft.

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News aus den Instituten
Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat mit einem deutschlandweiten Ideenwettbewerb innovative Ansätze für das Recycling alter Textilien ausgezeichnet. Schüler und Studenten entwickelten dabei Kunststoffbauteile aus Alttextilien. Die prämierten Beiträge überzeugten insbesondere durch ihre Innovationskraft, Kreativität und Praxistauglichkeit.

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News aus den Instituten
Aus einem Kreis hochrangiger Anträge zeichnete der Trägerverein des Instituts für Holztechnologie Dresden am 20. Mai 2026 Marco Mäbert, Martin Hielscher, Martin Direske und Prof. Dr. Detlef Krug für ihr Projekt „Verwendung von Recyclingholz als Alternativrohstoff zur MDF‑Herstellung“ mit dem TIHD-Forschungspreis aus.

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News aus den Instituten
Lasersysteme im 2-Mikrometer-Wellenlängenbereich eröffnen vielfältige Möglichkeiten in der Medizintechnik, Landwirtschaft und Kunststoffbearbeitung. Im Eurostars-Projekt DECOMP hat das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) neuartige faseroptische Komponenten entwickelt, die bisherige technische Hürden überwinden.

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News aus den Instituten
Mit Johannes Will übernimmt ein erfahrener Normungs- und Prüfungsexperte die Verantwortung für den Produktbereich Armaturen am Kunststoff‑Zentrum SKZ. Der Bereich wird damit fachlich weiterentwickelt und strategisch gestärkt.

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News aus den Instituten
In der Produktion technischer Textilien stellen kundenindividuelle Produkte in kleinen Losgrößen mit immer kürzer werdenden Lebenszyklen einen anhaltenden Trend dar.

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News aus den Instituten
Wie lassen sich stark belastete Abwässer aus landwirtschaftlichen Betrieben zuverlässig behan-deln? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Untersuchungen an einer Pilotanlage, in der zwei natur-nahe Reinigungsverfahren kombiniert werden: eine Pflanzenkläranlage (PKA) und ein Retentions-bodenfilter (RBF).

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News aus den Instituten
Das Kunststoff-Zentrum SKZ ist seit 2026 offizielles Mitglied im Europäischen Fachverband für Erosionsschutz und Begrünung e.V. (EFEB). Mit dem Beitritt intensiviert das Institut gezielt den fachlichen Austausch im Bereich Erosionsschutz und baut seine Position als unabhängiger Prüf- und Forschungspartner für Materialien und Systeme im Infrastrukturbau, Landschaftsbau und Umweltschutz weiter aus.

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News aus den Instituten
In Stahlwerken gelten Reisspelzenaschen wegen ihres hohen Siliziumgehalts, ihrer sehr guten Dämmwirkung und ihrer chemischen Inertheit als ideale Abdeckmassen auf Stahlschmelzen.

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News aus den Instituten
Bei hohen körperlichen Belastungen stößt herkömmliche Arbeitsschutzbekleidung häufig an ihre Grenzen. Insbesondere der Abtransport von Schweiß und überschüssiger Körperwärme stellt ein Problem dar.

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News aus den Instituten
Der Weiterbildungsstandort des Kunststoff-Zentrums SKZ in Peine hat die Karl Schöngen KG als „Premiumpartner Bildung“ 2025 ausgezeichnet. Mit der Ehrung würdigt das SKZ die langjährige Zusammenarbeit sowie das kontinuierliche Engagement des Unternehmens für Qualifizierung und Fachkompetenz.

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News aus den Instituten
Das Weiterbildungsstudium Kautschuktechnologie (WBS) ist einjähriges berufsbegleitendes Zertifikats - Studium (2 Semester) der Leibniz Universität Hannover bestehend seit 1985 am Deutschen Institut für Kautschuktechnologie e. V. in Hannover - einzigartig weltweit – in enger Zusammenarbeit mit dem wdk, der DKG und dem ADK, Anmeldung erfolgt über den wdk (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie).

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News aus den Instituten
Das Kunststoff-Zentrum SKZ erweitert sein Beratungsangebot im Spritzgießen um eine praxisnahe Potenzialanalyse.

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News aus den Instituten
Zur Weiterentwicklung seiner Forschungs- und Transferaktivitäten hat das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) Dr. Andreas Fischer zum Forschungskoordinator und Marco Mäbert zum Transferkoordinator bestellt.

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News aus den Instituten
Die Verarbeitung von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR) stellt die Kunststoffindustrie weiterhin vor erhebliche prozesstechnische Herausforderungen. Insbesondere steigende Rezyklatquoten führen zu erhöhten Materialschwankungen und damit zu instabilen Spritzgießprozessen sowie erhöhtem Ausschussaufkommen. Im Forschungsprojekt Rezi-KI entwickeln das Kunststoff-Zentrum SKZ und der KI-Spezialist plus10 eine datengetriebene Lösung zur automatisierten Stabilisierung solcher Prozessschwankungen. Ziel von Rezi-KI ist es, die Verarbeitung von PCR-Materialien prozesstechnisch auf ein Stabilitätsniveau zu bringen, das mit Neuware vergleichbar ist. Hierzu kommen KI-basierte Prognosemodelle zum Einsatz, die aus Prozess- und Materialdaten eine Ausschusswahrscheinlichkeit in Echtzeit berechnen. Auf dieser Grundlage werden dynamische Empfehlungen zur Anpassung von Prozessparametern generiert. Dadurch sollen Bauteilqualität stabilisiert, Zykluszeiten optimiert und der Energieeinsatz reduziert werden. Gleichzeitig trägt der Ansatz dazu bei, die industrielle Nutzung von Rezyklaten wirtschaftlich robuster zu gestalten und den CO₂-Fußabdruck in der Kunststoffverarbeitung zu senken. Vollvernetzte Spritzgießzelle als Datenbasis Für die Umsetzung wurde am SKZ eine vollständig vernetzte Spritzgießzelle aufgebaut, in der sämtliche prozessrelevanten Daten zyklusgenau erfasst und zusammengeführt werden. Dies umfasst sowohl Maschinendaten als auch Informationen aus Heißkanal, Werkzeug und Temperierung sowie Qualitätsmerkmale wie Entformungstemperatur und Bauteilgewicht. Ergänzend wird der Energieverbrauch einzelner Hauptverbraucher erfasst, um eine umfassende datenbasierte Bewertung des gesamten Prozesses zu ermöglichen. Die Datenkommunikation basiert auf einer durchgängigen Integration von OPC UA und MQTT, wodurch eine direkte Rückkopplung zwischen Prozessparametern und Bauteilqualität ermöglicht wird. Werkzeugtechnologie und kavitätenbezogene Regelung In Zusammenarbeit mit dem Werkzeugbauer GHD Präzisionsformenbau wurde ein spezielles 2-Kavitäten-Klemmbausteinwerkzeug entwickelt, das gezielt für die Untersuchung von Materialschwankungen ausgelegt ist. Ein integrierter Fließindikator ermöglicht dabei die differenzierte Analyse des Füllverhaltens. Das eingesetzte Heißkanalsystem von EWIKON ist mit einem servoelektrischen Nadelverschluss ausgestattet, der über das motion CONTROL System geregelt wird. Im Rahmen des Projekts wurde dieser Nadelverschluss zusätzlich für eine externe softwarebasierte Ansteuerung geöffnet. Damit ist es möglich, Material- und Füllschwankungen nicht nur über klassische Maschinenparameter, sondern auch kavitätenbezogen über den Nadelhub des Heißkanalsystems gezielt auszugleichen. Integration von Materialdaten und digitalen Infrastrukturen Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Einbindung von Materialdaten. Da Rezyklatchargen naturgemäß stärkeren Schwankungen unterliegen, werden chargenspezifische Messwerte direkt in die KI-Modelle integriert. Perspektivisch ist vorgesehen, diese Daten über API-basierte Schnittstellen unmittelbar von Materiallieferanten bereitzustellen. Unterstützt wird dieser Ansatz durch entstehende industrielle Datenräume, wie sie im Kontext von Manufacturing-X sowie Initiativen wie MaterialDigital entwickelt werden. Erste Demonstration an SKZ-Technologietag Projektleiter Jakob Schüder betont die Bedeutung des Vorhabens: „Rezi-KI zeigt, wie künstliche Intelligenz eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Kunststoffverarbeitung einnehmen kann. Unser Ziel ist es, die Verarbeitung von Post-Consumer-Rezyklaten trotz teils erheblicher Materialschwankungen genauso stabil und effizient wie bei Neuware zu gestalten. Besonders danken wir unserem Projektpartner plus10, dessen KI- und Softwarekompetenz diesen innovativen Ansatz wesentlich unterstützt.“ Die laufenden Versuchsreihen dienen derzeit der Validierung der entwickelten KI-Modelle. Erste Ergebnisse der KI-gestützten Prozessregelung sollen am SKZ-Technologietag am 25. Juni 2026 in Würzburg anhand des Klemmbausteinwerkzeugs demonstriert werden. Das Projekt wird im Rahmen des BayVFP gefördert. Pressmitteilung des SKZ vom 11.05.2026.

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