Das Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V. (PFI) setzt seine Arbeit für mehr Transparenz, Sicherheit und Nachhaltigkeit konsequent fort: Mit dem neuen PFI-Prüfzeichen „Wirksamkeit Anti-Bakteriell und Anti-Mykotisch“ sowie dem Update 2025 des PFI eco-Labels bietet das PFI Herstellern zwei praxisorientierte Instrumente, um Qualität und Verantwortung sichtbar zu machen.
Neues Prüfzeichen: „Wirksamkeit Anti-Bakteriell und Anti-Mykotisch“
Das neue Prüfzeichen richtet sich an Hersteller von Schuhen, Textilien und anderen Materialien, die antimikrobiell – also antibakteriell und antimykotisch – ausgerüstet sind. Es bestätigt, dass das Wachstum von Bakterien und Mikropilzen (z. B. Schimmel-, Haut- und Nagelpilzen) wirksam verhindert oder reduziert wird.
„Weiße oder dunkle Ablagerungen, muffiger Geruch oder gar Materialveränderungen will kein Verbraucher an der Ware entdecken. Mit unserem Prüfzeichen können Hersteller belegen, dass ihre Produkte aktiv gegen mikrobiologischen Befall geschützt sind“, erklärt Michaela Würtz, Laborleiterin der Mikrobiologie am PFI.
Das Prüfzeichen schafft Transparenz für Verbraucher und stärkt zugleich die Markenkommunikation der Hersteller, die damit Ihre Qualitäts- und Hygienestandards sichtbar dokumentieren. Entsprechend ausgezeichnete Produkte werden regelmäßig durch Stichproben überprüft, um die hohen Standards dauerhaft sicherzustellen.
PFI eco-Label: Update 2025 für mehr Transparenz und Struktur
Zeitgleich wurde das PFI eco-Label grundlegend überarbeitet und an die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst. Der neu strukturierte Fragekatalog erleichtert Unternehmen den Einstieg in eine überprüfbare Nachhaltigkeitsstrategie und berücksichtigt aktuelle EU-Anforderungen wie CSRD, CSDDD, EUDR oder REACH.
„Viele Unternehmen engagieren sich bereits stark im Bereich Nachhaltigkeit, doch es fehlt häufig an einer neutralen, nachvollziehbaren Bewertung“, so Dr. Ines Anderie. „Das PFI eco-Label schafft genau diese Grundlage – und hilft, Nachhaltigkeit sichtbar und glaubwürdig zu kommunizieren.“
Das Zertifikat wird in einem zweistufigen Prozess vergeben: Zunächst erfolgt eine Selbstauskunft über den Fragekatalog, anschließend ein Audit, das vertiefte Einblicke in relevante Themenfelder bietet. Damit begleitet das PFI Unternehmen auf ihrem Weg zu einer transparenten und gesetzeskonformen Nachhaltigkeitsstrategie.
„Mit beiden Prüfzeichen bieten wir Herstellern konkrete, praxisnahe Werkzeuge, um Qualität und Hygiene überprüfbar zu machen. So schaffen wir Vertrauen – entlang der gesamten Lieferkette“, betont Michael Tackenberg, Vorstandsvorsitzender des PFI.
Pressemitteilung des PFI vom 10.11.2025.