Berlin, 16. Juli 2026. Der Antragsstopp im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und die angekündigten Kürzungen für 2027 senden ein problematisches Signal – gerade an die kleinen und mittleren Unternehmen, die auf Forschung und Innovation angewiesen sind.
Dabei ist klar:
- Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft.
- Viele KMU verfügen nicht über eigene umfangreiche FuE-Kapazitäten und sind auf Kooperationen mit Forschungseinrichtungen angewiesen.
- Genau hier setzt das ZIM an – als bewährtes Instrument für den erfolgreichen Transfer von Forschung in marktfähige Innovationen.
Die Zuse-Gemeinschaft fordert deshalb:
- eine möglichst zeitnahe Wiederöffnung des ZIM-Programms**, damit innovative Vorhaben nicht auf unbestimmte Zeit verschoben oder aufgegeben werden müssen,
- ein auskömmlich ausgestattetes ZIM-Budget,
- schnelle Bewilligungen mit einer Bearbeitungszeit von maximal drei Monaten und
verlässliche Rahmenbedingungen, damit Unternehmen ihre Innovationsvorhaben planen können.
Wer Wettbewerbsfähigkeit, Technologietransfer und Wachstum stärken will, muss den Innovationsturbo ZIM wieder zünden – nicht ausbremsen.
Download: ZIM - Der Innovationsturbo für den deutschen Mittelstand