Der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler war diese Woche zu Gast am Institut für Solarenergieforschung (ISFH).

Nach einer Führung durch die Labore, bei der sich der Minister einen Eindruck über die Arbeit des ISFH machen konnte, waren am 28. Oktober bei einem anschließenden Gedankenaustausch mit der Geschäftsführung und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor allem die Bedeutung der Solarenergie weltweit und die Rolle des ISFH in der nationalen und internationalen Solarenergieforschung Thema.

Einigkeit herrschte darüber, dass die Klimakrise derzeit ein besonders breites öffentliches und politisches Interesse erfährt und zur Bewältigung ein Umbau des heutigen, nicht nachhaltigen Energiesystems dringend notwendig ist.

„Das ISFH ist von enormer wirtschaftlicher und struktureller Bedeutung für die Region Weserbergland und spielt bereits seit über 30 Jahren auch international eine bedeutende Rolle“, so das Resümee von Minister Thümler. „Beim ISFH handelt es sich um ein Aushängeschild der außeruniversitären Forschung in Niedersachsen. Dies hat auch die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen bei ihrer Evaluierung des Instituts im vergangenen Jahr festgestellt. Die Forschungsarbeiten des ISFH sind gerade in Zeiten des Klimawandels von enormer wissenschafts- und energiepolitischer Bedeutung.“

Am ISFH werden Produktionsverfahren für die Herstellung von preiswerten Hocheffizienz-Solarzellen entwickelt und erfolgreich in die Praxis umgesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der solaren Systemtechnik. Wichtige Themen sind die Integration von solaren Komponenten in das Energiesystem, die Digitalisierung der Energiesystemtechnik und innovative Konzepte für effiziente Sektorenkopplung.

Bereits seit 1987 gibt es in Niedersachsen mit der Gründung des ISFH durch die damalige Landesregierung Anstrengungen, die Energiepolitik des post-fossilen Zeitalters zu gestalten.

Pressemitteilung des ISFH vom 28. Oktober 2019