Für die Lösung zentraler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zukunftsfragen wird die Bioökonomie benötigt. An den Instituten der Zuse-Gemeinschaft ist umfangreiche Expertise und Kompetenz zu einem breiten Spektrum an Bioökonomie-Forschungsgebieten angesiedelt. Um diese Expertise und Kompetenz verstärkt zu vernetzen, hat sich der Cluster Bioökonomie der Zuse-Gemeinschaft gegründet.

Im Cluster Bioökonomie der Zuse-Gemeinschaft sind aktuell mehr als 15 Institute der Zuse-Gemeinschaft verbunden. Sie liefern signifikante Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbeiträge zur Bioökonomie, insbesondere zum Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in konkrete Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Der Cluster Bioökonomie vernetzt die Forschungskompetenz der Institute innerhalb der Zuse-Gemeinschaft.

Zur Schaffung des Clusters Bioökonomie haben wir eine Pressemitteilung zum Cluster Bioökonomie der Zuse-Gemeinschaft veröffentlicht, in der Sie weitere Informationen finden.

Unter dem Leitsatz Forschen mit der Natur sind die Grundlagen des Clusters in seinem Mission Statement niedergelegt. Dieses Mission Statement steht für Sie zum Download bereit:

Download des Mission Statements: Forschen mit der Natur: Cluster Bioökonomie der Zuse-Gemeinschaft gegründet.

Mit ihrem breiten Spektrum an Anwendungsfeldern sind die Institute der Zuse-Gemeinschaft mit ihrer praxisnahen Ausrichtung auf zentralen Zukunftsgebieten der Bioökonomie-Forschung und in Kooperation mit Unternehmen aus Schlüsselbranchen tätig.

Einen ersten Einblick zum Bioökonomie-Knowhow sowie zu Schwerpunkten in der Zuse-Gemeinschaft auf diesem Themengebiet vermittelt die Präsentation zu Bioökonomie-Kompetenzen der Institute.

Download der Präsentation: Cluster Bioökonomie der Zuse-Gemeinschaft

Die Bioökonomike-Kompetenzen der Institute finden Ihren Ausdruck in einer Vielzahl  abgeschlossener und laufender Forschungsvorhaben. Im folgenden bieten wir Ihnen einen Einblick in diese Forschung, die in der Regel in Kooperation mit Partnern stattfindet.

Bioökonomie-Erfolgsgeschichten aus der Zuse-Gemeinschaft:

20190522 TITK Hanfkleid Vorschau

Forschungsinstitute und Mittelständler arbeiten an neuen Hanftextilien. Als Lyohemp entwickeln sie ein Verfahren von der Ernte bis zur Herstellung des Stoffes für umweltfreundliche Kleidung. Führend mit dabei sind das TITK Rudolstadt und das Sächsische Textilforschungsinstitut (STFI) in Chemnitz, zwei Mitglieder der Zuse-Gemeinschaft.

Unsere Erfolgsgeschichte zum

 

Hohenstein Erfolgsgeschichte Hopfen Vorschau

Über 18.000 Hektar Hopfen werden allein in Deutschland angebaut. Doch von der Pflanze, die bis zu acht Meter hoch wächst, werden meist nur die Blüten verwendet. Jedoch können die rund 70 Prozent der verbliebenen Biomasse ebenfalls verwendet werden. An der stofflichen Nutzung der Pflanze arbeitet das Forschungsinstitut Hohenstein, ein Mitglied der Zuse-Gemeinschaft.

Mehr dazu gibt es in unserer Erfolgsgeschichte, wie werden können.

 

20190311 Kuh Knebel BeitragIASP BioökonomieDas Tierwohl in der Landwirtschaft ist ein wichtiges Thema. Deswegen hat das Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) ein Projekt durchgeführt, in welchem die Forscher versucht haben "Tierwohl" messbar zu machen. Dies sollte mittels einer Tierwohlampel sichtbar werden. Dies soll unter anderem helfen Kalbezeitpunkt oder auch Krankheiten frühzeitiger zu erkennen.

Wie dies funktionieren kann, steht in unserer Erfolgsgeschichte

 

Beurteilung der Bio-Abbaubarkeit den Grundsätzen der EN ISO 11721-1: 2001/04 folgend.Assessment for textil biodegration following the principles of EN ISO 11721-1: 2001/04.Die Belastung unerer Umwelt ist nicht nur in unseren Meeren ein Problem. In unseren Wäldern nutzen wir zum Schutz der Vegetation Wuchsgitter, um Bäume vor bspw. vor Wildverbiss zu schützen. Diese bestehen meist aus Plastikstoffen, welche nicht wieder eingesammelt werden und somit zur Verschmutzung der Wälder beitragen. Wissenschaftler aus Hohenstein haben sich im Forschungsprojekt „TheForestCleanup“ das Ziel gesetzt, diese durch biologisch abbaubare Stoffe zu ersetzen.

Es ist eine Erfolgsgeschichte, wie umgesetzt wird.

 

Bioökonomie DITF EndlosfilamenteCellulose Chitin Beitrag

Bei Chitin denken die meisten Menschen zunächst an die Schutzhülle der Körper unserer Insekten. Doch Chitin ist ein natürlicher Zuckerstoff, welchen wir nutzen können. Zum Beispiel in der Medizin: Aus Chitin fabrizierte Verbundauflagen könnten als natürliches Verbandsmaterial eingesetzt werden. Dies wollen zumindest Wissenschaftler des Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) erreichen, indem sie Chitin mit einem Biopolymer verbinden.

Unsere Erfolgsgeschichte erzählt, wie die produzieren will.

 

DBioökonomie 10102018 RIF Arbeitsmaschinensimulator Beitragas Internet der Dinge hält auch in der Forstwirtschaft einzug, wie das RIF Institut für Forschung und Transfer aus Dortmund im Rahmen eines Forschungsinfrastrukturprojektes heraus arbeitet. Mit HIlfe des Kompetenzzentrums Wald und Holz 4.0 sollen neue Techniken für die Forstwirtschaft 4.0 erdacht und erprobt werden.

Das ist eine Erfolgsgeschichte aus der Zuse-Gemeinschaft.