BÖNNIGHEIM (aba) Hohenstein hat eine neue Analysemethode der Mikrofaserfreisetzung von Textilien entwickelt. Mit Hilfe der dynamischen Bildanalyse quantifiziert die Methode das Freisetzungsverhalten. Die bisher nicht erfassbaren Daten haben praktische Auswirkungen auf die Materialentwicklung in der gesamten Lieferkette.

Wer Kunststoffbauteile verbinden möchte, denkt normalerweise zuerst an Kleben, mechanische Verbindungselemente oder an Schweißprozesse. Sobald es jedoch um Anwendungen geht, die hohe Anforderungen an die optischen Eigenschaften stellen, stoßen etablierte Fügeverfahren häufig an Grenzen. Das SKZ geht deshalb im Rahmen eines Forschungsprojekts einen anderen Weg.

Die DBI-Gruppe hat ihre Geschäftsführung umstrukturiert und infolge der nachhaltig positiven Entwicklungen in den vergangenen Jahren erweitert. Gert Müller-Syring und Dr. Jörg Nitzsche wurden zum 1. Januar 2020 als Mitglieder der Geschäftsführung bestellt. Gemeinsam mit Olaf Walther, der bereits seit 2015 die kaufmännische Geschäftsführung innehat, übernehmen die beiden neuen Geschäftsführer die operative Unternehmensleitung.

Der Vorstand des Vereins zur Förderung der Luft- und Kältetechnik e.V. hat in seiner Sitzung am 26.11.2019 als alleiniger Gesellschafter des ILK die Staffelstabübergabe der alleinigen Leitung des ILK von Herrn Dr. rer. nat. habil. Ralf Herzog an Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke vollzogen.

Professor Roland Zengerle wurde zum Vorstandsvorsitzenden der VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (GMM) gewählt.

Die Zuse-Gemeinschaft wächst weiter. Mit dem Beitritt der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH aus Herzogenrath bei Aachen vereint der bundesweit tätige Verbund gemeinnütziger Forschungs­institute jetzt 75 Mitglieder, davon sieben in Aachen und insgesamt zwölf in Nordrhein-Westfalen. Die Mitgliedsurkunde wurde am 8. Januar offiziell von Dr. Friedrich-Wilhelm Bolle aus dem Präsidium der Zuse-Gemeinschaft überreicht.

Am 12. und 13. Dezember 2019 begrüßte das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) über 180 Fachleute zum 13. Holzwerkstoffkolloquium in Dresden. Zahlreiche Vertreter aller namhaften Holzforschungsinstitutionen des deutschsprachigen Raumes sowie Industrievertreter verfolgten interessiert die insgesamt 22 Fachvorträge.

Das ISFH kooperiert eng mit Wirtschaftsunternehmen bei der Entwicklung eines Prüfverfahrens für Wärmepumpen, für optimale Transparenz beim Verbraucher.

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) forschen an effektiveren Schutzsystemen durch textile Hybridstrukturen.

Das FIR hat die Relevanz von 5G früh erkannt und entsprechende Kompetenzen aufgebaut. So startete das Institut bereits vor einigen Jahren im Rahmen des Forschungsprojekts 5Gang die Entwicklung eines Kommunikationskonzepts für die standortübergreifende Vernetzung von Industrieunternehmen. Derzeit engagiert sich das FIR gleich in mehreren Projekten zur Erforschung und Entwicklung industrieller Anwendungen auf Basis von 5G.

"Preiswerterer Solarstrom hilft der Energiewende." Das betont Prof. Rolf Brendel vom Institut für Solarenergieforschung (ISFH) im Interview mit dem Jahresmagazin von Energie & Management. Darin legt Brendel auch dar, welche Entwicklungen künftig zu erwarten sind. Mit Blick auf die Solarforschung wirbt er dafür, Expertise im Land zu behalten und weiterzuentwickeln.

Wie ergonomisch ist mein Arbeitsplatz? Wissenschaftler aus Hannover haben ein 3D-Kamera-System entwickelt, mit dem sich diese Frage schnell und objektiv beantworten lässt. Der digitale Ergonomiebewerter hilft insbesondere kleinen Unternehmen: Sie können künftig ohne großen Aufwand Ergonomiebewertungen durchführen, um ihre Montage-Mitarbeiter vor Rücken- und Knieschmerzen, Sehnenscheidenentzündungen oder ähnlichen Problemen zu schützen.

Nach über 40 Jahren im Unternehmen, 26 davon an dessen Spitze, hat Institutsdirektor Prof. Dr. Michael Stoll die Leitung des Forschungsinstituts Leder- und Kunststoffbahnen (FILK) im Rahmen eines Ehrenkolloquiums an seine Nachfolger, Dr. Haiko Schulz und Dr. Michael Meyer, übergeben.

„Die Segel sind gesetzt, der digitale Wandel hat in den Unternehmen Einzug gehalten. Jetzt geht es darum, voranzuschreiten und die Möglichkeiten weiter auszuschöpfen“. Mit diesen Worten beschloss Dr. Violett Zeller, Bereichsleiterin Informationsmanagement am FIR, die CDO Aachen 2019. Am 13. und 14. November trafen sich im FIR an der RWTH Aachen Digitalisierungsverantwortliche, um mehr darüber zu erfahren, wie der Digital Value in den Unternehmen erkannt, gestaltet und umgesetzt werden kann.

Für flexible, metallfreie Heizfolie hat das TITK aus Rudolstadt in der Kategorie Industrie und Material den Thüringer Innovationspreis 2019 gewonnen.

Ein Sensorpolster, in einem Kooperationsprojekt entwickelt von zwei Instituten der Zuse-Gemeinschaft und einem weiteren Partner, und  ist auf der Messe iENA in Nürnberg ausgezeichnet worden.

Das Zentrum Generatives Fügen (ZGF) der SLV Halle wurde anlässlich der 1. Fachtagung Additive Manufacturing am 11. November 2019, im Beisein von 55 geladenen Gästen eröffnet.

Dr. Heiko Matheis und Sebastian Micus von den DITF gehen seit September als „KI Trainer“ in kleine und mittlere Unternehmen. Sie zeigen, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz der Textil- und Bekleidungsbranche bietet. Die DITF sind Partner im Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Textil vernetzt, das zukünftig vier KI Trainer in Unternehmen schickt.

Am 15. November 2019 fand in den Räumen des Sächsischen Instituts für die Druckindustrie (SID) in Leipzig ein Fachsymposium statt. Den Rahmen bildete die Jahreshauptversammlung des Vereins POLYGRAPH Leipzig e. V. der als Träger seit 1993 die Tätigkeit des Instituts als Ansprechpartner für die Druck- und Medienindustrie gewährleistet.

Die Energiewende bringt auch für die Solarenergieforschung neue Herausforderungen, zwei davon haben jetzt in Form von neuen Forschungsprojekten ihren Weg nach Ohr zum Institut für Solarenergieforschung (ISFH) gefunden. Beide Projekte zusammen bringen etwa 2,5 Millionen Euro Forschungsmittel des Bundes und etwa 7 neue Arbeitsplätze nach Emmerthal. Beide Projekte wurden jetzt begonnen und laufen über drei bzw. fünf Jahre.

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