Obwohl jährlich Millionen Tonnen von Post-Consumer-Abfällen gesammelt werden, ist die Einsatzquote von Post-Consumer-Rezyklat an der gesamten Kunststoffproduktion in Deutschland mit 5,6 Prozent noch sehr gering. Das Kunststoff-Zentrum SKZ und die PLASTSHIP GmbH starten daher das Projekt SmaKuRez. Kunststoffverarbeiter erhalten zukünftig mit einer Service-System-Datenbank die Möglichkeit, Primärkunststoffe einfach und sicher immer mehr durch Rezyklate zu ersetzen.

Beim Begriff Automatisierung denken die meisten Menschen zuerst an Roboter in der Fertigung, an selbstlernende Maschinen oder autonome Fahrzeuge. Doch Automatisierung beginnt bereits bei all den kleinen, alltäglichen Routineaufgaben, die meist von Menschenhand erledigt werden. Würden solche wiederkehrenden Aufgaben Bots überlassen...

Das DFG-Projekt HIPER-LASE ist am 5. Oktober 2021 gestartet, um das Potenzial von Perowskit-Halbleitern für die Realisierung eines elektrisch gepumpten On-Chip-Lasers zu untersuchen.

Abnutzungen an Produktionswerkzeugen festzustellen, ist oftmals ein aufwändiges und teures Prozedere. Ein am Kunststoff-Zentrum SKZ entwickeltes Messsystem erlaubt die Bewertung des Schneckenverschleißes nun inline im Prozess. Ein Ausbau und visuelle Beurteilung sind nicht mehr notwendig.

Zukunftsweisende Konzepte wie Wearable Electronics und das Internet der Dinge treiben die Suche nach Low-Power-Elektronik und Energy Harvesting auf Bauelement- oder Chip-Ebene voran. Forscher der AMO GmbH, der RWTH Aachen, der Chalmers University und der Bergischen Universität Wuppertal haben nun einen neuartigen flexiblen Energy Harvester entwickelt, der gute Aussichten für die Stromversorgung von tragbaren und konformen Geräten bietet.

Sicheren Lernerfolg beim Online-Lernen, das verspricht der neue Kunststoff eCampus. Der Hanser Verlag und das Kunststoff-Zentrum SKZ starten gemeinsam diese neue adaptive Lernplattform für die Unternehmensweiterbildung im Bereich Kunststofftechnik. Durch die Bildungs-Kooperation profitieren Unternehmen im Kunststoffbereich von der Expertise zweier starker Partner: Vom Fachwissen aus dem renommierten Hanser Fachverlag und von der Praxisnähe und der engen Vernetzung des Kunststoff-Zentrums mit Unternehmen, Forschung und Lehre im Bereich Weiterbildung.

Am 24. September wurde die 3. Etage am Hahn-Schickard Standort Stuttgart offiziell eingeweiht. Ministerialdirektor Michael Kleiner sprach das Grußwort für das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Nicht nur das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg feiert in diesem Jahr sein 60. Jubiläum – auch der SKZ-Standort in Peine hat in diesem Jahr Geburtstag. Vor 30 Jahren wurde in Niedersachsen der bis dato nördlichste Aus- und Weiterbildungszentrum des SKZ gegründet.

Nach der pandemiebedingten Pause hat der dritte Technologietag des Kunststoff-Zentrums SKZ in Würzburg am 23. September nun stattfinden können. Neben diversen Fachvorträgen erwarteten die rund 300 Teilnehmer/-innen auch eine abwechslungsreiche Industrieausstellung.

Künstliche Intelligenz (KI) bietet auch kleinen und mittleren Unternehmen große Chancen. Damit das Potenzial von KI spielerisch erlebbar wird, haben die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) und die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. im Sommer letzten Jahres den „KI-EscapeROOM“ eröffnet.

In einem aktuellen Projekt erforschen die OWI Science4Fuels gGmbH und das Institut für Kunststoffverarbeitung die Verträglichkeit paraffinischer Brennstoffe mit Kunststoffen, die für Tanks und kraftstoffführende Armaturen von Ölverbrauchsanlagen üblich sind. Insbesondere die Wirkung in bestehenden Verbrauchsanlagen für Heizöl steht im Fokus.

Am 23. September waren der Landtagsabgeordnete Karl Schultheis und die Bundestagskandidatin Ye-One Rhie der SPD Aachen im Access TechCenter zu Gast.

Das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg und das Fraunhofer IPA Spin-off plus10 entwickeln mit künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinen verschiedener Hersteller kontinuierlich lernende Modelle für eine höhere Formteilqualität im Spritzguss bei gleichzeitig kürzeren Zykluszeiten. Die Arbeiten werden im Forschungsprojekt DarWIN vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Gegründet am 21. März 2001 feiert der Forschungs- und Technologieverbund Thüringen e.V. (FTVT) sein 20jähriges Jubiläum am Donnerstag mit einem Festakt im Festsaal des Haus Dacheröden in Erfurt.

Am 9. und 10. September 2021 fand das 5. Holzanatomische Kolloquium in Dresden statt, das gemeinsam vom Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) und der Professur für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik der TU Dresden (HFT) ausgerichtet wurde. Die von Dr. Wolfram Scheiding (IHD) und Prof. André Wagenführ (HFT) moderierte und erstmals in hybrider Form durchgeführte Tagung zählte 52 Teilnehmer, von denen 13 online dabei waren.

Am Dienstag, den 14. September 2021 fand das 13. Dresdner Kolloquium zur Luftreinhaltung mit erstmalig 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im großen Saal des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden statt. Im äußeren Umfeld Corona-konform und im Inhalt zeitgemäß Covid19-beieinflusst, wurden neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zum „Brennpunkt Luftqualität“ präsentiert.

Interessante Neuigkeiten aus dem Kunststoff-Zentrum SKZ: Guido Frohnhaus, Geschäftsführer Technik bei ARBURG, und Ulrich Reifenhäuser, Geschäftsführer von Reifenhäuser und Vorsitzender im VDMA-Ausschuss für Kunststoff- und Gummimaschinen, wurden einstimmig als neue Mitglieder in den Verwaltungsrat gewählt.

Die Textil- und Modebranche muss nachhaltiger werden. Das junge Brand modus intarsia zeigt, wie es gehen kann. Aus der Unterwolle von Hunden, die normalerweise ausgekämmt wird und im Müll landet, haben die zwei Gründerinnen ein hochwertiges Garn entwickelt.

Ein Bauteil fehlt, ein Werkzeug ist defekt – was tun, wenn Störungen in der Montage auftreten? Damit Unternehmen in Zukunft schnell und zielsicher eine Lösung finden, entwickeln Forschende am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH einen Ansatz für das innovative Störungsmanagement.

Sechs Monate die komplette Infrastruktur einer Forschungseinrichtung nutzen, dazu Rundum-Betreuung durch erfahrene Wissenschaftler – dieses lukrative, deutschlandweit noch immer einmalige Paket bietet der Wettbewerb „Get Started2gether“ in Thüringen. In der diesjährigen vierten Auflage setzten sich 9 von 12 Gründern mit ihren Projekten durch und können nun von der halbjährigen Zusammenarbeit mit einer wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung profitieren.

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