Das SKZ untersucht die Tauglichkeit einer neuen zerstörungsfreien Prüfmethode für den Rohrleitungsbau. Bis Oktober 2019 soll in Kooperation mit Netzgesellschaften und Rohrherstellern das Verfahren zur Prüfung von Schweißnähten untersucht und gegebenenfalls validiert werden.

Kollisionsvermeidung ist eine der wichtigsten Aufgaben in der maritimen Navigation. Die ständig steigende Verkehrsdichte auf See sowie immer größere Schiffe machen diese Aufgabe besonders anspruchsvoll und belasten das Brückenpersonal erheblich. Daher hat das Konsortium um das Oldenburger OFFIS - Institut für Informatik, Raytheon Anschütz, AIRBUS und weitere Forschungspartnern ein intelligentes Assistenzsystem entwickelt, das Nautiker bei der Navigation und Kollisionsvermeidung unterstützt.

An den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) wurde ein Messgerät zur Wärmebilanzierung (MWB) entwickelt, das den Wärme- und Feuchtetransport über die menschliche Haut nachahmt. Damit lassen sich Wärme- und Feuchteaustausch experimentell ermitteln.

Jenaer, Dresdner und Tomsker Wissenschaftler haben im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes untersucht, inwiefern atmosphärische Plasmen bei der Oberflächenmodifizierung von holzbasierten Werkstoffen nützlich sein können. Die erzielten Ergebnisse sind für eine Vielzahl von Anwendungen relevant.

Das Laser-Laboratorium Göttingen und U-NICA haben gemeinsam ein neuartiges Verfahren entwickelt, um Original-Produkte gegen Fälschungen zu schützen. Das innovative Verfahren ermöglicht es, in Spritzgussteile aus Kunststoff schillernde, schwer nachzuahmende Markierungen einzuprägen.

Forscher in Hannover entwickeln mobiles Mensch-Maschine-Konzept: In der Fabrik der Zukunft arbeiten Menschen und Maschinen Hand in Hand. Fahrerlose Transportsysteme sind nicht neu, benötigen jedoch regelmäßig menschliche Hilfe. Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH arbeiten deshalb an einer Schnittstelle, damit Mensch und Maschine effizient zusammenarbeiten können.

Das FIR an der RWTH Aachen hat zusammen mit acht Partnern einen "Leitfaden Lean Services – Professionalisierung des Dienstleistungsgeschäfts" erarbeitet, der nun als DIN SPEC 77007 veröffentlicht wurde. Der Standard unterstützt Unternehmen beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungsorganisation nach Lean-Management-Prinzipien. Insbesondere für industrielle Dienstleistungen, aber auch für andere Dienstleistungsbranchen steigert dieser Leitfaden die Effizienz und Effektivität im Service. Dabei stehen die Prinzipien des Aachener Lean-Services-Zyklus, der am FIR entwickelt wurde, im Zentrum.

Die Deutsche farbwissenschaftliche Gesellschaft (DfwG) lädt zur 44. Jahrestagung vom 8. bis 10.Oktober 2018 nach Bönnigheim. Gastgeber ist in diesem Jahr die Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG, führend auf dem Gebiet der Textilprüfung und Textilforschung.

Hannover, 24. Juli 2018. Wie das Prozessmodell der Fabrikplanung, eine Materialflussanalyse, die Strukturierung einer Fabrik oder die Gestaltung eines Layouts funktionieren, erlernen Fach- und Führungskräfte im Praxisseminar Fabrikplanung. An zwei Tagen vermitteln Experten grundlegende Kenntnisse darüber, wie Fabriken heute für die Zukunft konzipiert werden und weshalb Wandlungsfähigkeit mehr als Flexibilität ist. Interessante Theorieteile, Praxisbeispiele und Workshops runden das Programm ab. Die Veranstaltung findet am 10. und 11. Oktober 2018 im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) statt. Anmeldeschluss ist der 25. September 2018.

Schon seit über zehn Jahren beschäftigt sich das SKZ zusammen mit seinen Partnern intensiv mit Technologien, die man heute unter der Bezeichnung Industrie 4.0 zusammenfasst. Schon damals entstand das Konzept einer Modellfabrik 2020, das heute aktueller ist denn je. Vor Kurzem wurde das SKZ nun als offizielle Testumgebung für Industrie 4.0 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) klassifiziert.

Wie können Sensor-, Software- und Mikrosystemtechnologien eingesetzt werden, um die Transportlogistik sicherer zu machen? Führende Ideenschmiede für diese Fragestellung in Deutschland ist ein interdisziplinäres Unternehmensnetzwerk unter Federführung des RIF Institut für Forschung und Transfer, Dortmund. Vor zwei Jahren gestartet, sind bereits vier Produkte entstanden. Weitere Produktinnovationen aus den Bereichen Leichtbau, Digitalisierung und Automatisierung haben sich im Systemcheck hinsichtlich praxis-gerechter Anwendbarkeit, technologischer und wirtschaftlicher Machbarkeit so weit bewährt, dass das Innovationsnetzwerk nun seine erfolgreiche Arbeit mit erneuter Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums weiter fortsetzen und erweitern kann.

Wer viel am Bildschirm arbeitet, kennt das Problem: Draußen strahlt die Sonne, aber drinnen arbeitet man trotzdem hinter Verdunkelungen bei künstlichem Licht. Eine paradoxe Situation, die unnötig viel Energie verbraucht und obendrein das menschliche Wohlbefinden beeinträchtigt. Doch damit könnte bald Schluss sein. Denn das RIF Institut für Forschung und Transfer, Dortmund, entwickelt mit Partnern aus Forschung und Industrie ein innovatives, ökologisch wie ökonomisch zukunftsweisendes Lichtsystem weiter, das in herkömmliche Doppelglasfenster oder Fassadenelemente integriert wird. Die Idee: Mikrostrukturen aus Acrylglas lenken vorhandenes Sonnenlicht blendfrei in dunkle Raumbereiche – dieses wird bei Bedarf mit LED-Licht flexibel ergänzt.

Der Wechsel zu neuen Produktionsmethoden ist für die Industrie immer auch mit Risiken verbunden. Beim mehrdirektionalen Schmieden lassen sich beispielsweise die Standzeiten der Schieberwerkzeuge und damit die Kosten bislang kaum abschätzen. Um hier für Klarheit zu sorgen, arbeiten Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH daran, mithilfe von Simulationen und praktischen Versuchen die Schadensanfälligkeit der Schieberwerkzeuge zu bestimmen und eine Konstruktionsrichtlinie zur Standzeiterhöhung zu erstellen.

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst am 6. Juni 2018 zu seiner „Horizons“ Mission zur Internationalen Raumstation ISS startet, erwarten ihn dort zahlreiche Experimente. Beim Projekt Spacetex2 finden bekleidungsphysiologische Untersuchungen statt, die erstmals das Zusammenwirken von Körper, Bekleidung und Klima unter Schwerelosigkeit im Hinblick auf den Tragekomfort erforschen.

Obwohl die Automatisierung fortschreitet, werden in Lagern immer noch viele Waren von Hand bewegt. Selbst bei leichten Waren unter 12 Kilogramm verursacht diese körperliche Belastung bei den Lager­arbeitern nach längerer Zeit Beschwerden wie zum Beispiel chronische Rückenschmerzen. Im Rahmen des vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes „SensHand“ entwickelten die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) mit ihren Forschungspartnern einen sensorischen Handschuh, der Lageristen beim Heben von Lasten unterstützt.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat am zum sechsten Mal den Deutschen Kältepreis vergeben. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner EAW Energiean-lagenbau GmbH konnte ILK Dresden in der am stärksten umkämpften Kategorie Kälte- oder klima-technische Innovation punkten.

Hervorragende Kantenschärfe, gute Farbechtheit und weicher Griff – so stellt man sich das optimale Ergebnis im textilen Inkjetdruck vor. Doch es ist nicht trivial, diese Anforderungen zu erfüllen und miteinander zu vereinbaren. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf haben sich dieser Aufgabe gestellt und eine chemische Warenvorbereitung für den Inkjetdruck entwickelt.

Der Virtuelle Ausflug zur Internationalen Raumstation ISS ist eine beliebte Station bei der DASA, der größten Arbeitswelt-Ausstellung Deutschlands in Dortmund. Jetzt ist die Publikumsattraktion noch brillanter geworden: Das RIF Institut für Forschung und Transfer, Dortmund, hat seine Entwicklung aus dem Jahr 2005 nun gemeinsam mit der Firma Imsys aus Leonberg modernisiert. Bis zu 15 Besucher können hier gleichzeitig direkt und unmittelbar in virtuelle Welten eintauchen.

Ein unkonventionelles Fertigungsverfahren für den automobilen Leichtbau entwickeln Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Mit dem sogenannten Folgeverbundhybridschmieden wollen sie Blech- und Massivteile in einem einzigen Werkzeug vorbereiten, verbinden, umformen und nachbearbeiten. Im Vergleich zur konventionellen Massivumformung soll das Verfahren nicht nur Zeit sparen, sondern auch Kosten – weil deutlich geringere Presskräfte nötig sind und somit kleinere Umformmaschinen ausreichen. Durch die Verbindung von Massivteilen mit Blechen aus hochfestem Stahl lassen sich zudem leichtere Bauteile herstellen als mit konventionellen Schmiedeverfahren.

Erfolgreiche Unternehmen haben eine Strategie im Umgang mit Daten formuliert – dies geht aus der aktuellen Studie „Fakten und Trends im Service 2017“ hervor, die das FIR an der RWTH Aachen gemeinsam mit dem Kundendienst-Verband Deutschland (KVD) jetzt veröffentlicht hat. An der Studie, die letzten Freitag auf dem KVD Service Congress von Professor Volker Stich, Geschäftsführer des FIR an der RWTH Aachen, vorgestellt wurde, beteiligten sich 265 Dienstleistungsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz; die Ergebnisse zeigen aktuelle Trends und Herausforderungen der Branche.

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