Professor Roland Zengerle, Sprecher der Hahn-Schickard-Institutsleitung, und Villingen-Schwenningens Oberbürgermeister Jürgen Roth empfingen den südbadischen Europa-Abgeordneten für den Regierungsbezirk Freiburg, Dr. Andreas Schwab, im Hahn-Schickard-Institut in Villingen-Schwenningen. Der in Rottweil geborene und in Freiburg promovierte Rechtswissenschaftler ließ sich neben aktuellen Erfolgsbeispielen aus dem Wissenschaftstransfer vor allem die EU-Aktivitäten bei Hahn-Schickard näherbringen.

Im Rahmen eines gemeinsamen FuE-Projektes haben das Kunststoff-Zentrum SKZ und die Ehrler Prüftechnik Engineering GmbH einen neuartigen energieeffizienten Prüfstand zur Temperaturwechselbeanspruchung von Kunststoffrohren mit einem Außendurchmesser von bis zu 315 mm entwickelt. Der Prüfstand zeichnet sich durch eine intelligente Regelung sowie ein neuartiges Speichersystem aus, das eine Energieeinsparung von bis zu 25 Prozent im Vergleich zu konventionellen Prüfsystemen ermöglicht.

Die Hallertau ist Deutschlands größtes Hopfenanbaugebiet. Bei der Ernte bleiben Hopfenrebenhäcksel übrig, die vor Ort in einer Biogasanlage zu umweltfreundlichem Bioerdgas umgewandelt werden. Aber das ist noch nicht das Ende der Verwertungskette dieser Faserpflanze. Aus den pflanzenhaltigen Gärresten haben Forscherinnen und Forscher an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) einen Verbundwerkstoff hergestellt, aus dem sich Möbel herstellen lassen.

Welche Verbesserungen sind möglich bei den analytischen Methoden zum Aufspüren von Mikroplastik in der Umwelt? Das ist für Tobias Gerhardt von der Berliner GNF, Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, ein Forschungsgegenstand. In den Nachrichten aus der Chemie berichtet er darüber.

Das Institut für Kunststofftechnologie und -recycling (IKTR) arbeitet seit 1993 am Standort in Weißandt-Gölzau in Sachsen-Anhalt. Am 14.07.2021 fand eine Festveranstaltung anlässlich des ersten Geburtstages der Inbetriebnahme des Institutsgebäudes statt, bei der Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann die Festrede hielt.

Mit einem erweiterten Blick auf das ganze Feld der Business Applications löst die neue Fachveranstaltung "Lösungen für Produktion und Logistik" die traditionsreichen Aachener ERP-Tage ab. Der Sprung auf den nächsten Level kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, wandelt sich doch im Zuge der digitalen Transformation auch die Systemstruktur in den Unternehmen. Diese setzen zunehmend auf unterschiedliche Systeme, um den vielfältigen Anforderungen an die Auftragsabwicklung gerecht zu werden. 

Die Endress+Hauser BioSense GmbH soll schnelle molekulare Analysen vor Ort möglich machen, mit denen beispielsweise bakterielle oder virale Kontaminationen in Wasser und Getränken, genetische Veränderungen in Lebensmitteln oder die Verunreinigung von Milch analysiert werden können.

Der erste Spatenstich ist getan: Andreas Berthel, Geschäftsführender Direktor des Sächsischen Textilforschungsinstitutes e. V. (STFI), blickt sich zufrieden auf dem ca. 9.000 m² großen Baugelände um. Am 22. Juli 2021 wurde am STFI der Grundstein für einen neuen Gebäudekomplex gelegt.

ARENA2036 steht für „Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles” und ist einer von neun Forschungscampi der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ in Deutschland. ARENA2036 wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und wird als eingetragener Verein mit Mitgliedern aus Wissenschaft und Industrie geführt.

Die Papiertechnische Stiftung (PTS) sieht dringenden Bedarf in der Nachbesserung. Zwei Jahre nachdem die Europäische Union die Einwegkunststoffrichtlinie auf den Weg gebracht hat, mussten die EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie bis zum 03. Juli 2021 in nationales Recht umgesetzt haben.

Am Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) startete das vom BMWi geförderte Forschungsprojekt „ReUp-3D-Printwaste“. Wie der Kurztitel bereits andeutet, widmet sich das Projekt dem Recycling als auch der qualitativen Aufwertung von Druckabfällen mittels geeigneter chemischer Additive, um diese erneut im 3D-Druckbereich verwenden zu können.

Dünnwandige Kunststoffprodukte bedürfen einer gründlichen Qualitätskontrolle, um Mangel bei der Ware zu verhindern. Das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg hat ein neues Messsystem entwickelt, das gängige Fehler in Echtzeit und zerstörungsfrei aufdeckt.

Kein Thema beschäftigt Medizintechnik-Hersteller derzeit so sehr, wie die neue EU-Verordnung, die Ende Mai in Kraft trat. Mit der „Medical Device Regulation“ verschärfen sich viele Anforderungen an die Zulassung von Medizinprodukten. Auch Artikel, die bereits auf dem Markt sind, müssen das geänderte Bewertungsverfahren noch einmal durchlaufen. In einer Übergangsperiode bis 2024 sind sie erneut zu überprüfen.

Wasserstoff wird ein wichtiger Baustein für das Erreichen einer CO2-neutralen Wirtschaft. Mit dem Ziel, Anwendungsmöglichkeiten für Kunststoffe sowie die zukünftigen wissenschaftlichen und entwicklungstechnischen Herausforderungen in diesem Themenfeld zu identifizieren, führt das IKV eine Markt- und Technologiestudie durch und sucht hierfür interessierte Partner.

Der SKZ-Student Gerhard Dill hat in diesem Jahr den zweiten Platz beim Nachwuchspreis des Verbandes für Materialprüfanstalten e.V. (VMPA) gewonnen. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit entwickelte er ein neues Messsystem, dass die Produktqualität von Kunststoffbauteilen künftig inline bewerten und verbessern kann.

Einen Digitalisierungsschub in der Forstwirtschaft verspricht eine Förderzusage des Bundeswirtschaftsministeriums. Das Projekt „Datenraum Wald und Holz 4.0“ (DWH4.0) kann demnach ab 2022 als prototypischer Anwendungsfall und Referenz in der neuen europäischen Dateninfrastruktur GAIA-X entwickelt werden.

Klimaschutz mit neuen treibhausgasarmen Dieselkraftstoffen ist technisch möglich. Als Dieselersatz kommen derzeit vor allem paraffinische Kraftstoffe wie hydrierte Pflanzen- und Bioöle sowie Erzeugnisse aus der Fischer-Tropsch-Synthese infrage. Da Kraftstoffe gemäß aktueller Fassung des Bundes-Immissionsschutzgesetz zu mindestens 70 % aus Mineralöl bestehen müssen, ist die Verwendung reiner Paraffine als treibhausgasarme Dieselkraftstoffe noch nicht möglich.

Als eines von 24 innovativen 5G-Projekten erhielt jüngst auch das Projekt 5G.NATURAL eine Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Projekt erproben die Infosys Ltd., das FIR an der RWTH Aachen und die Schmied one GmbH & Co. KG einen über 5G vernetzten, autonomen Schwarm von Landmaschinen.

Jedes Jahr prämiert die GFaI junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem GFaI-Nachwuchspreis für ihre innovativen Arbeiten. Gerade in solch wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden gute Ideen gebraucht, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Schlingloff in seiner Laudatio zur Preisverleihung am 17. Juni 2021.

Ein knappes Jahr nach der Grundsteinlegung hat das Kunststoff-Zentrum SKZ am 2. Juli 2021 nun das Richtfest der Modellfabrik gefeiert. Mehr als 100 Gäste waren gekommen, um gemeinsam mit dem SKZ zu zelebrieren.

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