Der Cluster "NeuroSys - Neuromorphe Hardware für autonome Systeme der Künstlichen Intelligenz" wird mit 45 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, um zur technologischen Unabhängigkeit Deutschlands und Europas im Bereich der Künstlichen Intelligenz beizutragen.

Seit dem 1. Februar 2021 verstärkt Herr Dr. Thomas Kaulitz als Geschäftsführer die Institutsleitung im Sächsischen Institut für die Druckindustrie in Leipzig.

Wie lässt sich der störende Flittergrat beim Präzisionsschmieden von Aluminium vermeiden? Wissenschaftler aus Niedersachsen und ein Schmiedeunternehmen aus Nordrhein-Westfalen wollen das herausfinden: In einem gemeinsamen Forschungsprojekt untersuchen sie, welche Prozessparameter den Flittergrat beeinflussen – und wie sich Schmiedewerkzeuge so abdichten lassen, dass der schmale Grat keine Chance hat.

Zum 31. Januar 2021 verließ Dr.-Ing. Renate Lützkendorf, Leiterin der Abteilung Textil- und Werkstoff-Forschung, das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. (TITK). Nach 29 Jahren erfolgreicher Tätigkeit ging die 65-Jährige in den wohlverdienten Ruhestand.

AMO GmbH ist Partner von MISEL (Multispectral Intelligent Vision System with Embedded Low-Power Neural Computing), einem Projekt, das darauf abzielt, ein bio-inspiriertes Bildverarbeitungssystem zu entwickeln, das in der Lage ist, fortgeschrittene Erkennungsaufgaben zu implementieren, aber mit viel geringerer Größe, Gewicht und Stromverbrauch als marktübliche Komponenten. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramms mit einem Gesamtbudget von 4,96 Millionen Euro gefördert.

Mit ADAM wurde jetzt eine weitere Entwicklung aus dem FIR als Marke eingetragen und bestätigt. Das Framework zeigt Unternehmen die notwendige Verzahnung zwischen den Bereichen der digitalen Infrastruktur und der Geschäftsentwicklung im Digitalisierungsprozess auf. Dazu bietet ADAM sowohl eine Strukturierungshilfe als auch einen Baukasten zur Konfiguration des Vorgehens bei der digitalen Transformation von Unternehmensbereichen.

Technische Phasenwechselmaterialien zur Speicherung von Wärme oder Kälte sind seit langem einer der Arbeitsschwerpunkte am Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK). Jetzt helfen Verbundplatten aus Rudolstadt, die COVID-19-Impfstoffe schnell und sicher an ihre Bestimmungsorte zu bringen. Die TITK-Tochter smartpolymer fertigt 8.500 Stück im Auftrag eines Luxemburger Spezialunternehmens.

Die visionäre Idee, Gütertransporte von den überlasteten Autobahnen im Ruhrgebiet auf die Kanäle in Nordrhein-Westfalen mit kleinen hybridelektrischen Schiffen zu verlagern, nimmt weiter Fahrt auf. Gemeinsam mit dem DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme aus Duisburg präsentierte das RIF Institut für Forschung und Transfer als Zwischenstand nach gut zwei Dritteln der Projektlaufzeit eine Simulationsplattform zur Untersuchung der technisch denkbaren Verkehrsverlagerungen.

Das Kunststoff-Zentrum SKZ ist das inzwischen bedeutendste und größte Kunststoff-Institut und wurde 1961 in Würzburg gegründet. Zum 60. Geburtstag denkt das SKZ noch lange nicht daran, in Rente zu gehen, sondern konzentriert sich weiterhin auf die innovativsten und zukunftsträchtigsten Entwicklungen rund um Kunststoffe.

Im Januar 2021 startet AMO GmbH fünf neue Projekte, die von der Europäischen Kommission im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 gefördert werden. Die Akronyme lauten Aeolus, MISEL, Graced, GreEnergy und 2Exciting. Die Themen reichen von neuromorphem Computing über Energy Harvesting bis hin zu innovativen photonischen Komponenten für die Überwachung der Luft- und Lebensmittelqualität.

Funktionelle Sporttextilien versprechen Leistungssteigerung. Sie werden inzwischen nicht nur von Profis genutzt, sondern sind im Freizeitsport angekommen. Beim Training und der anschließenden Regeneration spielen Kompression und Wärme eine wichtige Rolle. Die DITF entwickeln im Rahmen eines Forschungsprojektes Sporttextilien, die mit Hilfe von beheizbaren Garnen Kompression mit aktiver Wärme kombinieren.

E-Learning, Fernunterricht, digitale Bildung, all das hat durch die Corona-Krise neuen Schwung bekommen. Dabei ist die Idee nicht neu. Bereits Ende der 1960er Jahre wurde Fernunterricht angeboten; damals noch über verschiedene Fernsehformate. Bekanntestes Beispiel sind wohl die Sprachkurse, die man zuweilen ja noch als Wiederholung oder jetzt über das Internet sehen kann.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 ist Dr.-Ing. Thomas Wolff neuer Geschäftsführer der Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ). Dr. Wolff blickt auf viele Jahre Führungserfahrung in der Automobilindustrie zurück. In seiner vorherigen Position leitete er das Leichtbau- und Technologiezentrum der BMW Group in Landshut.

2020 war mit 11,07 °C das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen auf der Versuchsstation des IASP in Berge bei Nauen im Landkreis Havelland. Das bisher wärmste Jahr war 2019, die letzten drei Jahre waren die wärmsten seit 1954.

Der Textilprüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein hat Grund zum Feiern: In diesem Jahr steht das 75-jährige Firmenjubiläum an. Grund zur Freude auch für Prof. Dr. Stefan Mecheels, Inhaber des in dritter Generation familiengeführten Unternehmens: “Unser Motto We live textiles ist nicht nur auf das Jubiläumsjahr gemünzt, sondern drückt genau das aus, was uns seit vielen Jahrzehnten ausmacht.“

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) und das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg haben eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit in der Region Haßberge unterzeichnet. Das Ziel ist eine enge Kooperation beim geplanten Technologietransferzentrum (TTZ) Smart Polymer Pipe Solutions.

Die Vorfreude auf das zweitägige Anwenderforum UV-Druck und den persönlichen Austausch in München war groß, doch Corona machte leider einen Strich durch die Rechnung. Unter dem Motto „Vieles ist anders, wir bleiben für Sie da!“ hat es sich die Fogra aber natürlich nicht nehmen lassen, das Anwenderforum UV-Druck am 3. November 2020 als verkürzte Online-Ausgabe anzubieten. Gemeinsam mit Experten der Branche blickte die Fogra auf die Zukunft des UV-Drucks.

Die Herstellung von dünnwandigen, hochleitfähigen Kunststoffbauteilen für Leichtbauanwendungen sowie die Entwicklung von sehr gut leitfähigen Textilien stellte sich bisher als sehr schwierig dar. Dies soll sich nun aber ändern! Das Ziel des Forschungsprojekts “Thermally and electrically conductive fibre and plastic materials” (TECMAT) ist es, thermisch und elektrisch hochleitfähige Polymercompounds zu entwickeln.

Mit einem neuen kostengünstigen Schnelltest können Hersteller von brenn- und kraftstoffführenden Bauteilen für Heizungssysteme und Fahrzeuge die Beständigkeit der verwendeten metallenen Materialien gegenüber Brenn- und Kraftstoffen prüfen. Der Test ist für Mitteldestillate und Gemische aus Mitteldestillat und paraffinischen Kohlenwasserstoffen mit jeweils bis zu 20 % Fettsäuremethylester (FAME) geeignet.

Nach viereinhalb Jahren intensiver Erforschung von Immunreaktionen, die an medizinischen Oberflächen stattfinden, findet das Projekt „Systemimmunologie an biologisch-technischen Grenzflächen“ seinen Abschluss. Basierend auf diesen am NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen gewonnenen Erkenntnissen soll schließlich die Verträglichkeit von Medizinprodukten verbessert werden.

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