Textilien ohne Gentechnik – bei diesem Anliegen setzen immer mehr Verbraucher auf Bio-Baumwolle und nehmen dafür gerne auch höhere Preise in Kauf. Denn der Anbau von Bio-Baumwolle erfordert den Verzicht auf gentechnisch verändertes Saatgut sowie chemische Pestizide und Düngemittel. Dennoch finden sich immer wieder gentechnische Veränderungen in Textilien, die eigentlich mit den einschlägigen Bio-Labels ausgezeichnet sind.

Ab 1. März 2021 ist Dr.-Ing. Flo-rian Puch Universitätsprofessor an der Technischen Universität Ilmenau und Leiter des Fachgebiets Kunststofftechnik. Gleichzeitig wird er neuer wissenschaftlicher Leiter am Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK) in Rudolstadt, einem An-Institut der TU Ilmenau. 

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) blicken zurück auf 100 Jahre erfolgreiche Textilforschung. 1921 wurde in Reutlingen mit der Gründung des Deutschen Forschungsinstituts für Textilindustrie der Grundstein gelegt. Heute bilden die DITF das größte Textilforschungszentrum Europas.

Die ausreichende Versorgung der Menschheit mit hochwertigen Nahrungsmitteln ist ein globales Thema. Proteine spielen dabei eine herausragende Rolle. Neue Rohstoffquellen, wie von Ölsaaten bis zu Pilze stellen Alternativen zu tierischen Proteinen dar, die zunehmend aus ethischen oder ökologischen Gründen abgelehnt werden. Der Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e.V. (PPM) hat sich dabei zum Ziel gesetzt, vor allem das techno-funktionelle Potenzial alternativer Proteine nachhaltig zu nutzen.

Das Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e. V. in Greiz gehört zu den innovativsten Organisationen Deutschlands und wurde mit dem TOP-100-Siegel 2021 ausgezeichnet. Damit wird besondere Innovationskraft mit Fokus auf den Mittelstand geehrt, die dem TITV Greiz in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren bestätigt wurde.

Eine nachhaltige Nutzung von Kunststoffen ist das Ziel: Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH wollen erforschen, wie sich Abfälle aus Thermoplasten aufbereiten, recyceln und per 3D-Druck zu neuen Produkten verarbeiten lassen. Ein neuer Forschungsbereich am Standort Hannover bietet in Zukunft den Platz und die nötige Infrastruktur. Er wurde heute offiziell mit einem Video-Rundgang eröffnet.

Der Reutlinger Antikörpertest ist sensitiv und treffsicher. Das bestätigen auch unabhängige Experten, die die Validierungsstudie vor ihrer Veröffentlichung begutachtet haben. Der am NMI und in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entwickelte Antikörpertest findet darüber hinaus bereits Anwendung in diversen Studien und liefert wertvolle Daten zum Pandemiegeschehen.   

Viele Besitzer neuer und älterer Ölheizungen würden gerne klimaschonend heizen. Ihren CO2-Fußabdruck beim Heizen könnten sie verringern, wenn sie zusätzlich zu Maßnahmen der Energieeinsparung wie Dämmung oder Einbindung von Solarenergie auch zunehmend Heizöl mit reduzierten Treibhausgasemissionen einsetzen. Welche Beimischungen neuer treibhausgasarmer Brennstoffe in welchen Anteilen in älteren Heizungen im Bestand betriebssicher möglich wären, wollen die OWI Science for Fuels gGmbH und der Lehrstuhl für Analytische Chemie am Institut für Chemie der Universität Rostock in einem aktuellen Forschungsprojekt untersuchen.

AMO GmbH ist Partner von GreEnergy, einem neuen Projekt, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon 2020 Programms gefördert wird. Ziel des Projekts ist die Entwicklung optischer Nano-Antennen als kosteneffiziente Harvester für Sonnenenergie für eine grünere Zukunft.

Die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. und das IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH (IMMS GmbH) nahmen im virtuellen Kick-off-Treffen am 15. Februar 2021 die Arbeiten in dem Anfang des Monats gestarteten dreijährigen DFG-Forschungsprojekt „ECo-Harvester – Entwurfsmethodik für das Co-Design von mechanischer Struktur und Schnittstellenschaltung elektrodynamischer Energy-Harvester“ auf.

Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat mit Beginn des Jahres 2021 seinen Powder-Bed-Fusion-Bereich um das „Multi-Jet-Fusion“-Verfahren ergänzt. Der Druckerhersteller HP bietet der Additiven Fertigung mit dem Modell „Jet Fusion 580“ eine Technologie, mit welcher Bauteile bereits während der Fertigung mit CMYK-Farbkartuschen schichtweise eingefärbt werden können. Gegenüber dem Lasersinter-Verfahren bedingt die Herstellung farbiger Modelle keine zusätzlichen Prozessschritte mehr.

Über die Lernplattform des Textilprüfdienstleisters Hohenstein ist das neue interaktive eBook „Chronologisches Lexikon der europäischen Textilgeschichte“ von Prof. Dr. Stefan Mecheels (CEO Hohenstein), Prof. Dr. h.c. Josef Kurz (Stellv. Institutsleiter Hohenstein) und Herbert Vogler (Textilchemiker) für alle Interessierte frei zugänglich.

Zu Beginn des neuen Jahres konnte das ifak – Institut für Automation und Kommunikation in Magdeburg – den Start eines neuen Projekts, das im Rahmen des Innovationsprogramms der 5x5G-Strategie vergeben wurde, verzeichnen. Ziel des dreijährigen Forschungsprojektes "5G Industrial Working and Co-Working Space" (5GIWCoW) ist die modellhafte Pilotierung einer lokal begrenzten, industriell genutzten 5G-Umgebung.

Die Dokumentenechtheit gedruckter Formulare muss gewährleistet sein. Daher ist im Bundesmantelvertrag festgelegt, dass der Druckerhersteller ein Prüfzeugnis der Papiertechnischen Stiftung zur Herstellung von Urschriften von Urkunden für den Tintenstrahldrucker zur Verfügung stellen muss.

Bei der Herstellung von qualitativ hochwertigen Spritzgussteilen aus Polyamiden spielt die Feuchtigkeit des verarbeiteten Granulats eine große Rolle. Eine schwankende Qualität der Formteile kann meist nur durch die prozessbegleitende Kontrolle der Granulatfeuchte vermieden werden. Das ist von hoher Relevanz, da die Feuchte bei jeder Materialcharge stark variieren kann.

Zweidimensionale (2D-)Materialien haben ein enormes Potenzial, Bauelemente mit deutlich geringerer Größe und erweiterten Funktionalitäten im Vergleich zu den heutigen Siliziumtechnologien zu ermöglichen. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, müssen wir jedoch in der Lage sein, 2D-Materialien in Halbleiterfertigungslinien zu integrieren - ein notorisch schwieriger Schritt. Ein Team von Forschern aus Schweden und Deutschland berichtet nun über eine neue Methode, mit der dies gelingen kann. 

Wie gelingt die Reorganisation einer bestehenden Produktionsstätte kostengünstig, schnell und womöglich sogar ohne Produktionsausfall? Mit dieser Frage befassen sich Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH im neuen Forschungsprojekt „OptiFaU“. Sie wollen einen Software-Demonstrator entwickeln, der Unternehmen hilft, die optimale Strategie für den Fabrikumzug zu finden.

Der Forschungs- und Entwicklungsdienstleister mit seinen drei Instituten in Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Freiburg hat bereits 2020 einen vierten Standort in Ulm eröffnet. Die Standorte Freiburg und Ulm bilden zusammen das Hahn-Schickard-Institut für Mikroanalysesysteme. Professor Boris Mizaikoff, der seit 2007 das Institut für Analytische und Bioanalytische Chemie an der Universität Ulm leitet, ergänzt nun die Hahn-Schickard-Institutsleitung der Professoren Alfons Dehé, Yiannos Manoli, Felix von Stetten, Roland Zengerle und André Zimmermann.

Ob Verpackungen von Lebensmitteln, Bodenbeläge, Kleidung oder technische Textilien: Für Forschende der Zuse-Gemeinschaft stehen Konzepte fürs Produktdesign am Anfang ihrer Arbeit, die hochwertiges Recycling zum Ziel hat. In Kooperation mit Unternehmen suchen sie nach tragfähigen Ansätzen für ein solches „Design for Recyling“.

Baden-Württembergs Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, MdL, hat am 8. Februar 2021 einen Kooperationsvertrag mit den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) unterzeichnet. Damit fällt der Startschuss für zwei Forschungsprojekte, die die DITF im vom Land geschaffenen Technikum Laubholz bearbeiten werden.

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