Mit Beginn dieses Jahres startete das vom BMWK geförderte Forschungsvorhaben „AbiRec“. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines zweistufigen Recyclingextraktionsverfahrens für die stoffliche Nutzung von Alt-Holzwerkstoffen. Als Modellwerkstoff soll hierbei stellvertretend MDF dienen, die meist überwiegend aus Nadelholzfasern besteht. Um MDF am Lebensende nicht energetisch zu nutzen, sondern einem Recyclingkreislauf zuzuführen, ist eine Zerfaserung als Startpunkt zur Faserrückgewinnung essentiell.

Wenn wir derzeit spektakuläre Unfälle bei alpinen Wettkämpfen sehen, denken wir vor allem an Bein- und Bänderverletzungen. Die Gefahr von Schnittverletzungen durch die messerscharfen Skikanten wird hingegen häufig unterschätzt. Schnittverletzungen sind oft schwer und können im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein.

Neben kurzfristigen Weiterbildungen bietet das Kunststoff-Zentrum SKZ auch modulare Abschlüsse an, die eine tiefgehende Qualifikation in verschiedenen kunststoffspezifischen Themen ermöglichen. Diese erfreuen sich weiter zunehmender Beliebtheit. Bereits im ersten Quartal konnten so einigen stolzen Absolventen ihr Abschlusszertifikat übergeben werden.

Was ist schon besonders an einem klassischen Thermometer, wo man doch jederzeit am Handy die Temperatur erfahren kann? Thermometer mit Glasröhrchen und einer darin eingeschlossenen Flüssigkeit gibt es seit etwa 350 Jahren. Das neue 2,5 Meter hohe Thermometer an der Außenfassade des ILK Dresden ist jedoch etwas Besonderes.

Insbesondere in trockener und kühler Umgebung kann beim Begehen von textilen, elastischen und auch Laminatfußböden eine hohe statische Personenaufladung generiert werden. Damit einher geht das Risiko von plötzlichen, unerwarteten und unangenehmen Entladungen.

Das Kunststoff-Zentrum SKZ aus Würzburg und PART Engineering aus Bergisch Gladbach und starten ein gemeinsames Entwicklungsprojekt zur Langzeitauslegung von Kunststoffbauteilen. Der gezielte Einsatz zeitraffender Prüfmethoden und neuartiger Werkstoffmodelle sollen Zeitaufwand und Kosten drastisch reduzieren. Die intelligente Verarbeitung ausgewählter Werkstoffdaten zur akkuraten und umfassenden Beschreibung des Langzeit-Verformungs- und -Versagensverhaltens von Kunststoffen soll für Effizienzsteigerung und Benutzerfreundlichkeit sorgen.

Wie so viele Ereignisse musste auch die Jubiläumsfeier der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) verschoben werden. Und so waren es am 22.2.2022 100+1 Jahre Textilforschung, die gefeiert wurden. Unter dem Motto „Let’s celebrate the textile future“ hatten die DITF ins Haus der Wirtschaft in Stuttgart eingeladen.

Das Spin-off Headmade Materials des Kunststoff-Zentrums SKZ beeindruckt mit einer weiteren Finanzierung in Höhe von EUR 8,25 Mio. und steht damit für den erfolgreichen Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Headmade Materials wird die neuen Mittel zum starken Ausbau der eigenen Produktionskapazitäten, Erweiterung des internationalen Vertriebs und des Produktportfolios nutzen. Das SKZ hat Headmade Materials von Anfang an unterstützt und freut sich besonders über die beeindruckende Entwicklung der letzten Jahre und die erfolgreiche neue Finanzierung.

Im Februar 2022 haben die AMO GmbH und die 2D-Experimental Pilot Line einen Aufruf für ihren ersten Multiprojekt-Waferlauf gestartet. Entwickler von Graphen-basierten Sensoren haben jetzt die einmalige Chance, ihr Bauelement im großem Maßstab und zu moderaten Kosten zu testen.

Am 10. Februar besuchte eine Gruppe Master-Studentinnen der Berliner Hochschule für Technik das Sächsische Institut für die Druckindustrie in Leipzig.

Die Fogra hat sich in Kooperation mit dem Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) zum Ziel gesetzt, die Zertifizierung nach PSO (ISO 12647) im Interesse der zertifizierten Unternehmen zu stärken und die weltweite Verbreitung zu fördern.

Dichtheit spielt bei der Verpackung der Produkte eine wichtige Rolle. Nach jahrelanger Entwicklung am Kunststoff-Zentrum SKZ ist erstmals ein Prüfverfahren kommerziell erhältlich, das in Sekundenschnelle und bildgebend die Dichtheit von Produkten misst und auswertet. Egal ob Glas, Kunststoff oder Metall – alle Materialkombinationen mit und ohne Einfärbungen können zuverlässig geprüft werden.

Das Ziel des am Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) laufenden Forschungsprojektes "Perfusionsadapter: Verbinden von Gefäßstrukturen" ist die Entwicklung einer Adaptertechnologie mit der sowohl künstliche Blutgefäßstrukturen zur Zellkultivierung im 3D-Tissue-Engineering, als auch natürliche Blutgefäße in der Transplantationsmedizin an externe Perfusionssysteme angekoppelt werden können.

Das Projekt „Oberflächenmodifikation zur Verschleißreduzierung hochbelasteter Werkzeugoberflächen in Extrudern der Kunststoffverarbeitung“ ist gemeinsam am Kunststoff-Zentrum SKZ und am Fraunhofer Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und gestartet. Das Projekt untersucht die Verschleißreduzierung in wesentlichen Produktionseinheiten der Kunststoffindustrie, um kosteneffiziente und nachhaltige Produktionsprozesse über lange Zeiträume zu ermöglichen.

Seit 15 Jahren ist Dr. Thomas Hochrein inzwischen am Kunststoff-Zentrum SKZ beschäftigt. Dafür ist der Geschäftsführer der SKZ-KFE gGmbH nun geehrt worden.

Seit dem 1. Januar 2022 ist Dr. Christian Schurig neuer Laborleiter des akkreditierten Prüflabors der Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ).

Das mechanische Langzeitverhalten von Kunststoffen ist sehr komplex. Entsprechend schwierig ist auch eine zuverlässige Auslegung von thermoplastischen Bauteilen im Bereich der Langzeit- bzw. Dauerfestigkeit.

Die RWTH Aachen, das Forschungszentrum Jülich und die AMO GmbH schließen sich mit zahlreichen Unternehmen und Start-ups aus der Region zusammen, um die technologischen Grundlagen für die zukünftige europäische KI-Hardware zu schaffen. 

Das Kunststoff-Zentrum trotzt der Pandemie: Im Jahr 2021 konnte das Unternehmen einen Umsatz von 41,6 Millionen Euro erwirtschaften – so viel wie noch nie in seiner 61-jährigen Geschichte.

Unter der Kurzbezeichnung „MykoDeck“ startete im August 2021 am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) das Verbundvorhaben „Entwicklung torffreier Abdeckerden für Champignon und andere Kulturpilze“. MykoDeck wird gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) als federführende Forschungsstelle und der LAV Technische Dienste GmbH & Co. KG über drei Jahre bearbeitet.

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