Die Deutsche farbwissenschaftliche Gesellschaft (DfwG) lädt zur 44. Jahrestagung vom 8. bis 10.Oktober 2018 nach Bönnigheim. Gastgeber ist in diesem Jahr die Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG, führend auf dem Gebiet der Textilprüfung und Textilforschung.

Hannover, 24. Juli 2018. Wie das Prozessmodell der Fabrikplanung, eine Materialflussanalyse, die Strukturierung einer Fabrik oder die Gestaltung eines Layouts funktionieren, erlernen Fach- und Führungskräfte im Praxisseminar Fabrikplanung. An zwei Tagen vermitteln Experten grundlegende Kenntnisse darüber, wie Fabriken heute für die Zukunft konzipiert werden und weshalb Wandlungsfähigkeit mehr als Flexibilität ist. Interessante Theorieteile, Praxisbeispiele und Workshops runden das Programm ab. Die Veranstaltung findet am 10. und 11. Oktober 2018 im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) statt. Anmeldeschluss ist der 25. September 2018.

Schon seit über zehn Jahren beschäftigt sich das SKZ zusammen mit seinen Partnern intensiv mit Technologien, die man heute unter der Bezeichnung Industrie 4.0 zusammenfasst. Schon damals entstand das Konzept einer Modellfabrik 2020, das heute aktueller ist denn je. Vor Kurzem wurde das SKZ nun als offizielle Testumgebung für Industrie 4.0 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) klassifiziert.

Wie können Sensor-, Software- und Mikrosystemtechnologien eingesetzt werden, um die Transportlogistik sicherer zu machen? Führende Ideenschmiede für diese Fragestellung in Deutschland ist ein interdisziplinäres Unternehmensnetzwerk unter Federführung des RIF Institut für Forschung und Transfer, Dortmund. Vor zwei Jahren gestartet, sind bereits vier Produkte entstanden. Weitere Produktinnovationen aus den Bereichen Leichtbau, Digitalisierung und Automatisierung haben sich im Systemcheck hinsichtlich praxis-gerechter Anwendbarkeit, technologischer und wirtschaftlicher Machbarkeit so weit bewährt, dass das Innovationsnetzwerk nun seine erfolgreiche Arbeit mit erneuter Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums weiter fortsetzen und erweitern kann.

Wer viel am Bildschirm arbeitet, kennt das Problem: Draußen strahlt die Sonne, aber drinnen arbeitet man trotzdem hinter Verdunkelungen bei künstlichem Licht. Eine paradoxe Situation, die unnötig viel Energie verbraucht und obendrein das menschliche Wohlbefinden beeinträchtigt. Doch damit könnte bald Schluss sein. Denn das RIF Institut für Forschung und Transfer, Dortmund, entwickelt mit Partnern aus Forschung und Industrie ein innovatives, ökologisch wie ökonomisch zukunftsweisendes Lichtsystem weiter, das in herkömmliche Doppelglasfenster oder Fassadenelemente integriert wird. Die Idee: Mikrostrukturen aus Acrylglas lenken vorhandenes Sonnenlicht blendfrei in dunkle Raumbereiche – dieses wird bei Bedarf mit LED-Licht flexibel ergänzt.

Der Wechsel zu neuen Produktionsmethoden ist für die Industrie immer auch mit Risiken verbunden. Beim mehrdirektionalen Schmieden lassen sich beispielsweise die Standzeiten der Schieberwerkzeuge und damit die Kosten bislang kaum abschätzen. Um hier für Klarheit zu sorgen, arbeiten Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH daran, mithilfe von Simulationen und praktischen Versuchen die Schadensanfälligkeit der Schieberwerkzeuge zu bestimmen und eine Konstruktionsrichtlinie zur Standzeiterhöhung zu erstellen.

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst am 6. Juni 2018 zu seiner „Horizons“ Mission zur Internationalen Raumstation ISS startet, erwarten ihn dort zahlreiche Experimente. Beim Projekt Spacetex2 finden bekleidungsphysiologische Untersuchungen statt, die erstmals das Zusammenwirken von Körper, Bekleidung und Klima unter Schwerelosigkeit im Hinblick auf den Tragekomfort erforschen.

Obwohl die Automatisierung fortschreitet, werden in Lagern immer noch viele Waren von Hand bewegt. Selbst bei leichten Waren unter 12 Kilogramm verursacht diese körperliche Belastung bei den Lager­arbeitern nach längerer Zeit Beschwerden wie zum Beispiel chronische Rückenschmerzen. Im Rahmen des vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes „SensHand“ entwickelten die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) mit ihren Forschungspartnern einen sensorischen Handschuh, der Lageristen beim Heben von Lasten unterstützt.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat am zum sechsten Mal den Deutschen Kältepreis vergeben. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner EAW Energiean-lagenbau GmbH konnte ILK Dresden in der am stärksten umkämpften Kategorie Kälte- oder klima-technische Innovation punkten.

Hervorragende Kantenschärfe, gute Farbechtheit und weicher Griff – so stellt man sich das optimale Ergebnis im textilen Inkjetdruck vor. Doch es ist nicht trivial, diese Anforderungen zu erfüllen und miteinander zu vereinbaren. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf haben sich dieser Aufgabe gestellt und eine chemische Warenvorbereitung für den Inkjetdruck entwickelt.

Der Virtuelle Ausflug zur Internationalen Raumstation ISS ist eine beliebte Station bei der DASA, der größten Arbeitswelt-Ausstellung Deutschlands in Dortmund. Jetzt ist die Publikumsattraktion noch brillanter geworden: Das RIF Institut für Forschung und Transfer, Dortmund, hat seine Entwicklung aus dem Jahr 2005 nun gemeinsam mit der Firma Imsys aus Leonberg modernisiert. Bis zu 15 Besucher können hier gleichzeitig direkt und unmittelbar in virtuelle Welten eintauchen.

Ein unkonventionelles Fertigungsverfahren für den automobilen Leichtbau entwickeln Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Mit dem sogenannten Folgeverbundhybridschmieden wollen sie Blech- und Massivteile in einem einzigen Werkzeug vorbereiten, verbinden, umformen und nachbearbeiten. Im Vergleich zur konventionellen Massivumformung soll das Verfahren nicht nur Zeit sparen, sondern auch Kosten – weil deutlich geringere Presskräfte nötig sind und somit kleinere Umformmaschinen ausreichen. Durch die Verbindung von Massivteilen mit Blechen aus hochfestem Stahl lassen sich zudem leichtere Bauteile herstellen als mit konventionellen Schmiedeverfahren.

Erfolgreiche Unternehmen haben eine Strategie im Umgang mit Daten formuliert – dies geht aus der aktuellen Studie „Fakten und Trends im Service 2017“ hervor, die das FIR an der RWTH Aachen gemeinsam mit dem Kundendienst-Verband Deutschland (KVD) jetzt veröffentlicht hat. An der Studie, die letzten Freitag auf dem KVD Service Congress von Professor Volker Stich, Geschäftsführer des FIR an der RWTH Aachen, vorgestellt wurde, beteiligten sich 265 Dienstleistungsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz; die Ergebnisse zeigen aktuelle Trends und Herausforderungen der Branche.

Die Medizintechnik ist eine Branche der Hochtechnologie, die für Anwender und Patienten Leistungen auf höchstem Niveau erbringt. Weit mehr als die Hälfte der weltweit hergestellten Medizinprodukte besteht mittlerweile aus Kunststoff. In der Medizintechnik sind die Anforderungen und Erwartungen entlang der Wertschöpfungskette sehr hoch: die der Patienten an das Produkt, die des Herstellers an seinen Verarbeiter und die des Verarbeiters an seinen Rohstofflieferanten. Dies nimmt das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) zum Anlass, um im Rahmen der Tagung „Kunststoff trifft Medizintechnik“ vom 31.01. bis 01.02.2018 den Dialog von Unternehmen aus der Medizintechnik und der Kunststofftechnik zu unterstützen. Ziel der Veranstaltung ist es, Chancen und Perspektiven, aber auch Herausforderungen und Risiken der Branchen zu diskutieren.

Eines der ältesten, familiengeführten Unternehmen Deutschlands, die Prym Fashion GmbH aus Stolberg (Rheinland), überführte zusammen mit dem FIR an der RWTH Aachen jetzt eine ihrer Maschinen ins Internet der Dinge (kurz IoT – Internet of things) und steigert so die Qualität ihrer Ansetzmaschine für Druckknöpfe. Hier zeigt ein Vertreter der „Old Economy“ Pioniergeist, stellt sich der Herausforderung und nutzt die Vorteile der digitalen Vernetzung. Im Fachjargon als Rapid-IoT-Prototyping bezeichnet, handelt es sich um ein Vorgehen, Anlagen aus der Produktion miteinander und in hoher Geschwindigkeit digital zu vernetzen, daraus Daten zu generieren und so schnell entscheidungs- und handlungsfähig zu sein. Prym ging den ersten, erfolgreichen Schritt ins Internet der Dinge zusammen mit dem FIR an der RWTH Aachen und schaffte aus einer Ansetzmaschine in zwölf Wochen einen ersten IoT-Prototyp.

Kameras und Sensoren sind aus keiner Fabrik mehr wegzudenken: Sie überwachen den Zustand von Maschinen und Werkzeugen, kontrollieren Materialbestände und Arbeitsabläufe. Doch nicht an jedem Ort lässt sich problemlos Messtechnik installieren. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH arbeitet daran, mit einer 3D-Kamera den Zustand eines Aluminiumschmelzofens zu überwachen – in dessen Inneren herrschen bis zu 1000 Grad Celsius.

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