Rund 90 Teilnehmer folgten der Einladung der „möbelfertigung“, der Berufsakademie Sachsen und des IHD und kamen am 14./15. März 2019 zu den Internationalen Möbeltagen nach Dresden.

Die Kunststoffbranche ist schnelllebig. Wöchentlich werden neue Produkte entwickelt, Produktionsverfahren optimiert und Prüfprozesse aktualisiert. Daher ist es selbstverständlich, dass auch die berufliche Weiterbildung in dieser Branche auf dem neuesten Stand bleiben muss. Ein nicht zu unterschätzender Motivator ist dabei auch die mit großen, virtuellen Schritten voranschreitende Digitalisierung.

Neun Institute, gut 850 Mitarbeiter und ein Jahresumsatz von 82 Millionen Euro: Geballte Forschungs- und Entwicklungspower aus dem grünen Herzen Deutschlands findet man dieses Jahr auf der Weltleitmesse der Industrie. Erstmals präsentieren sich die Mitglieder des Forschungs- und Technologieverbundes Thüringen (FTVT) gemeinsam in Hannover.

Die EREMA Group, Maschinenhersteller und Anbieter von Komplettlösungen für das Recycling von Kunststoffmaterialien, ließ Anfang Februar einen Teil ihrer weltweit tätigen Handelsvertreter am SKZ schulen. Inhalt der englischsprachigen Intensivschulung waren Themen wie beispielsweise Materialkunde sowie diverse Verarbeitungsverfahren der Kunststofftechnik, die sowohl theoretisch als auch praktisch direkt an den Verarbeitungsanlagen am SKZ anschaulich für die Teilnehmer aufbereitet wurden.

Einschlüsse oder Materialfehler, die von außen nicht sichtbar sind, können die Leistungsfähigkeit von extrudierten Kunststofferzeugnissen wie Profilen oder Platten beeinträchtigen. Dies ist nachträglich oft mit hohen Kosten und einer zeitaufwändigen Fehlersuche verbunden. Effizienter ist es, die Produktqualität bereits während der Herstellung zu überwachen.

Das SKZ und die Hochschule Reutlingen starten gemeinsames Forschungsprojekt zur quantitativen Inline-Detektion von Additiven in hochgefüllten Kunststoffen.

Extrem schwer entflammbar, flexibel und leicht – unter diesem Motto präsentiert das FILK zur techtextil 2019 in Frankfurt zusammen mit der Fulcoline GmbH & Co. KG einen Hochleistungswerkstoff auf Basis eines Basaltfaser-Polymer-Komposites.

In Würzburg forschen Wissenschaftler des SKZ intensiv an der Nutzbarkeit des Strain Hardening Tests (SHT, ISO18488:2015) als Prüfmethode zur schnellen, kostengünstigen Charakterisierung der Spannungsrissbeständigkeit.

Große Teile von Produktion und Logistik finden am Boden statt. Viele Kubikmeter einer Fabrikhalle bleiben dadurch ungenutzt: Der Luftraum birgt Potenzial, das unbemannte Luftfahrzeuge ausschöpfen können. Zudem geht es auf dem direkten Weg oft viel schneller, Ersatzteile von A nach B zu bringen oder einzelne Produkte durch die Halle zu transportieren.

Das Kunststoff-Zentrum (SKZ) und das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik haben ein Kooperationsprojekt zu neuartigen elektrisch leitfähigen Klebstoffen gegen elektromagnetische Störungen gestartet.

DITF und Hohenstein haben neue ressourcenschonende Materialkonzepte für Polytetrafluorethylen freie Textilien untersucht.

RIF- Forschungsprojekt INDUSTRIAL GEMBA entwickelt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Marketing der TU Dortmund ethnographische Methoden für den Einsatz in KMU weiter.

Das RIF Institut für Forschung und Transfer aus Dortmund bietet gemeinsam mit der dortigen Volkshochschule die zweitägige Schulung "Fit für Robotik" an, um Technikinteressierten die Welt der Industrieroboter nahe zu bringen.

Elektrostatische Entladungen (engl.: electrostatic discharge, ESD) verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe. Dabei nimmt die Anfälligkeit von Geräten gegenüber ESD durch den wachsenden Elektronikanteil und die weiter sinkenden Strukturgrößen der Halbleiterkomponenten fortwährend zu. Daher ist der Schutz vor ESD heute in allen Bereichen der (Mikro-)Elektronik unverzichtbar.

Im Zeitalter von Klimawandel und Umweltschutz steigt auch der Druck auf Hersteller, Marken und Handel im textilen Bereich. Immer mehr Verbraucher fordern darüber hinaus die Einhaltung von sozialen Mindeststandards bei der Herstellung ihrer Textilien.

Die Landa S10 Nanographic Printing® Press konnte erfolgreich die weltweit etablierte FograCert Validation Printing System Zertifizierung gemäß ISO 12647-8 meistern.

Der Boom des urbanen Wohnens zieht immer mehr Menschen in die Innenstädte. Wohnungsknappheit ist die Folge, neue Bauprojekte sollen Abhilfe schaffen. Doch das Schließen von bestehenden Baulücken birgt auch Risiken: wenig Raum zum Rangieren, zahlreiche Anlieger und Verkehrsströme, die zu beachten sind. Ein Simulations-Tool, das am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH entwickelt wird, soll das Baustellenmanagement vereinfachen und damit für kleine und mittlere Unternehmen der Baubranche erhebliche Zeit-, Ressourcen- und Kostenersparnisse ermöglichen.

Neue Technologien für die direkte Vernetzung von Pkw, Lkw und Ampeln wie z. B. ITS-G5 können dabei auch sehr gut für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) genutzt werden. Dies mach sich ein Konsortium unter Beteiligung des Institut für Automation und Kommunikation e.V. aus Magdeburg zunutze.

Eine neue Industrievereinigung möchte erstmals Standards für den nachhaltigen Rückbau von Windenergieanlagen etablieren und startet dazu einen branchenübergreifender Dialog.

Eine internationale Fachtagung zu Trends in der Verarbeitung von Polyurethan (PUR) am 19. März in Aachen geht der zentralen Frage nach, wie eine nachhaltige, kosteneffiziente und ökologisch verträgliche Verarbeitung von PUR für die unterschiedlichsten Anwendungen erreicht werden kann.

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