Das SKZ und die Kunststofftechnik Paderborn (KTP) der Universität Paderborn forschen an der Aufbereitung von Carbonfaserrezyklaten. Dabei werden die Dosierung und Zuführung von möglichst langen Faserrezyklaten sowie der Einfluss der Verarbeitungsverfahren auf die Längenverteilung der Fasern simulativ und experimentell betrachtet.

Gerade bei onkologischen Erkrankungen gewinnen personalisierte, auf jeden Patienten individuell abgestimmte Therapien und Diagnoseverfahren zunehmend an Bedeutung. Durch sie sollen Krebszellen und Tumore frühzeitig erkannt, zielgerichtet bekämpft und die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert werden. Forschung in diesem Bereich wird jetzt in Baden-Württemberg gezielt gefördert.

Die Parkplatzsuche in Ballungszentren ist häufig ein zeitaufwändiger und nervenaufreibender Vorgang. Ändern möchte das ein Konsortium aus den Startups ParkHere GmbH und WunderCar Mobility Solutions GmbH sowie dem Institut für Automation und Kommunikation e.V. im Rahmen des Forschungsprojektes PAMIR.

Die privatwirtschaftlich organisierten Forschungsinstitute in Deutschland leisten einen zentralen Beitrag für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Mittelstand und Industrie hinein. Das wurde bei den hochkarätigen Veranstaltungen des ZUSE-TAG REGIONAL deutlich, die am 20. September 2018 bundesweit an rund 30 Standorten mit Beteiligung von mehr als 60 Instituten der Zuse-Gemeinschaft stattfanden.

Forschung und Gerätebau ganz nah beieinander: Am 20. September fand für die Leipziger Mitgliedsinstitute der ZUSE-Gemeinschaft im Sächsischen Institut für die Druckindustrie (SID) erstmals der ZUSE-TAG REGIONAL statt. Dieser Tag fiel mit dem 25jährigen Jubiläum des gastgebenden SID in Leipzig zusammen.

Wie können thermoplastische Tapes Kosten senken und zugleich Produkteigenschaften von Spritzgussteilen steigern? Das AZL und das IKV entwickeln gemeinsam mit Unternehmen Szenarien, wie thermoplastische Tapes vermehrt bei der Herstellung von Spritzgussteilen eingesetzt werden können.

Über 100 Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft und Politikahmen an den 11. TITV-Innovationen 2018 teil, die ganz den Transfer der Forschungsergebnisse in den Mittelpunkt der Arbeiten des Instituts stellten. So war es ein Anliegen dieses Tages, Innovationen eindrucksvoll erlebbar zu machen.

Die Würzburger Institute der Zuse-Gemeinschaft – das Kunststoff-Zentrum SKZ und das Bayerische Zentrum für angewandte Energieforschung e. V (ZAE Bayern) – beteiligten sich gemeinsam am ersten ZUSE-TAG REGIONAL, der bundesweiten Leistungsschau unter dem Motto „Forschung die ankommt“ am 20.9.2018.

Die Deutschland-Premiere des ZUSE-TAG REGIONAL  nutzten acht Thüringer Forschungseinrichtungen, die Mitglied der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse sind, für ein Netzwerktreffen in Rudolstadt und Meura. Veranstaltet vom Forschungs- und Technologieverbund Thüringen e.V. (FTVT) kamen Vertreter vom CiS Erfurt, IAB Weimar und fzmb Bad Lagensalza mit Kollegen vom ifw, INNOVENT und RBI (alle Jena) sowie dem GFE Schmalkalden zunächst am Rudolstädter TITK zusammen.

Beim ZUSE-TAG REGIONAL war auch die Schiffsbauversuchsanstalt Potsdam (SVA) dabei. Zu Gast am 20. September: Die Bundestagsabgeordnete Manja Schüle (SPD), Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Die SVA liegt im Wahlkreis der direkt gewählten Brandenburgerin.

Nachhaltige Industrieforschung für den Mittelstand: Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung in Denkendorf (DITF) als Mitglied der ZUSE-Gemeinschaft in der Region Stuttgart wählten für den ZUSE-TAG REGIONAL am 20. September 2018 das Leitthema Digitalisierung und Industrie 4.0.

Am 20. September öffneten die Institute der Zuse-Gemeinschaft ihre Türen für die Politik. Am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH informierte sich die hannoversche SPD-Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi über die Forschung zur Produktionstechnik.

Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Gast des Zuse-Tages in Magdeburg Für den Zuse-Tag Regional am 20.09.2018 taten sich in Magdeburg die beiden dort ansässigen Institute PPM – Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e.V. und ifak – Institut für Automation und Kommunikation e.V. mit einem Gesprächs-, Vortrags- und Besichtigungsangebot zusammen.

Das SKZ untersucht die Tauglichkeit einer neuen zerstörungsfreien Prüfmethode für den Rohrleitungsbau. Bis Oktober 2019 soll in Kooperation mit Netzgesellschaften und Rohrherstellern das Verfahren zur Prüfung von Schweißnähten untersucht und gegebenenfalls validiert werden.

Kollisionsvermeidung ist eine der wichtigsten Aufgaben in der maritimen Navigation. Die ständig steigende Verkehrsdichte auf See sowie immer größere Schiffe machen diese Aufgabe besonders anspruchsvoll und belasten das Brückenpersonal erheblich. Daher hat das Konsortium um das Oldenburger OFFIS - Institut für Informatik, Raytheon Anschütz, AIRBUS und weitere Forschungspartnern ein intelligentes Assistenzsystem entwickelt, das Nautiker bei der Navigation und Kollisionsvermeidung unterstützt.

An den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) wurde ein Messgerät zur Wärmebilanzierung (MWB) entwickelt, das den Wärme- und Feuchtetransport über die menschliche Haut nachahmt. Damit lassen sich Wärme- und Feuchteaustausch experimentell ermitteln.

Jenaer, Dresdner und Tomsker Wissenschaftler haben im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes untersucht, inwiefern atmosphärische Plasmen bei der Oberflächenmodifizierung von holzbasierten Werkstoffen nützlich sein können. Die erzielten Ergebnisse sind für eine Vielzahl von Anwendungen relevant.

Das Laser-Laboratorium Göttingen und U-NICA haben gemeinsam ein neuartiges Verfahren entwickelt, um Original-Produkte gegen Fälschungen zu schützen. Das innovative Verfahren ermöglicht es, in Spritzgussteile aus Kunststoff schillernde, schwer nachzuahmende Markierungen einzuprägen.

Forscher in Hannover entwickeln mobiles Mensch-Maschine-Konzept: In der Fabrik der Zukunft arbeiten Menschen und Maschinen Hand in Hand. Fahrerlose Transportsysteme sind nicht neu, benötigen jedoch regelmäßig menschliche Hilfe. Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH arbeiten deshalb an einer Schnittstelle, damit Mensch und Maschine effizient zusammenarbeiten können.

Das FIR an der RWTH Aachen hat zusammen mit acht Partnern einen "Leitfaden Lean Services – Professionalisierung des Dienstleistungsgeschäfts" erarbeitet, der nun als DIN SPEC 77007 veröffentlicht wurde. Der Standard unterstützt Unternehmen beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungsorganisation nach Lean-Management-Prinzipien. Insbesondere für industrielle Dienstleistungen, aber auch für andere Dienstleistungsbranchen steigert dieser Leitfaden die Effizienz und Effektivität im Service. Dabei stehen die Prinzipien des Aachener Lean-Services-Zyklus, der am FIR entwickelt wurde, im Zentrum.

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