Durch die richtige Auswahl und Zusammenstellung der Rezeptur von Grundpolymeren, Füllstoffen und Additiven können Compounds mit maßgeschneiderten Eigenschaften hergestellt werden. Fast jeder Kunststoff durchläuft deshalb einmal in seinem Lebenszyklus eine Compoundiermaschine.

Die seit Januar 2019 eingerichtete Koordinierungsstelle des Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN) mit Sitz am OFFIS in Oldenburg treibt die wissenschaftliche und praxisorientierte Vernetzung im Land Niedersachen voran. Das ZDIN ist zentraler Ansprechpartner für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit.

Projekt des Instituts für Automation und Kommunikation (ifak) wurde beim jüngsten BMBF-Kolumbientag ausgewählt.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler und der OFFIS Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel eröffneten heute auf der Hannover Messe den neuen, vierten Forschungs- und Entwicklungsbereich (FuE) des OFFIS: Produktion.

Messtechnik für das das Industrial Internet of Things, das Internet der Dinge in der Industrie (IIoT), lässt sich bald so einfach bedienen wie ein Smartphone: Das ist das Ziel der Bitmotec GmbH. Das Start-Up aus Hannover entwickelt Sensoren für das IIoT. Unternehmen können damit Förderbänder überwachen und beispielsweise defekte Tragrollen oder zu hohe Energieverbräuche frühzeitig erkennen.

Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert sich das ILK aus Dresden in diesem Jahr mit seiner Vakuum-Flüssigeis-Technologie im Segment Marktplatz in Halle 2 | Stand C28.

Ab sofort setzt Hohenstein sein Know-how als Labor für ZDHC-Abwasserprüfungen ein.

Während des Fertigungsprozesses von spritzgegossenen kurzfaserverstärkten Kunststoffbauteilen entstehen Eigenspannungen, die auf die Überlagerung mehrerer Phänomene (z. B. Temperaturgradienten, Fertigungsparameter) zurückzuführen sind.

Rund 90 Teilnehmer folgten der Einladung der „möbelfertigung“, der Berufsakademie Sachsen und des IHD und kamen am 14./15. März 2019 zu den Internationalen Möbeltagen nach Dresden.

Die Kunststoffbranche ist schnelllebig. Wöchentlich werden neue Produkte entwickelt, Produktionsverfahren optimiert und Prüfprozesse aktualisiert. Daher ist es selbstverständlich, dass auch die berufliche Weiterbildung in dieser Branche auf dem neuesten Stand bleiben muss. Ein nicht zu unterschätzender Motivator ist dabei auch die mit großen, virtuellen Schritten voranschreitende Digitalisierung.

Neun Institute, gut 850 Mitarbeiter und ein Jahresumsatz von 82 Millionen Euro: Geballte Forschungs- und Entwicklungspower aus dem grünen Herzen Deutschlands findet man dieses Jahr auf der Weltleitmesse der Industrie. Erstmals präsentieren sich die Mitglieder des Forschungs- und Technologieverbundes Thüringen (FTVT) gemeinsam in Hannover.

Die EREMA Group, Maschinenhersteller und Anbieter von Komplettlösungen für das Recycling von Kunststoffmaterialien, ließ Anfang Februar einen Teil ihrer weltweit tätigen Handelsvertreter am SKZ schulen. Inhalt der englischsprachigen Intensivschulung waren Themen wie beispielsweise Materialkunde sowie diverse Verarbeitungsverfahren der Kunststofftechnik, die sowohl theoretisch als auch praktisch direkt an den Verarbeitungsanlagen am SKZ anschaulich für die Teilnehmer aufbereitet wurden.

Einschlüsse oder Materialfehler, die von außen nicht sichtbar sind, können die Leistungsfähigkeit von extrudierten Kunststofferzeugnissen wie Profilen oder Platten beeinträchtigen. Dies ist nachträglich oft mit hohen Kosten und einer zeitaufwändigen Fehlersuche verbunden. Effizienter ist es, die Produktqualität bereits während der Herstellung zu überwachen.

Das SKZ und die Hochschule Reutlingen starten gemeinsames Forschungsprojekt zur quantitativen Inline-Detektion von Additiven in hochgefüllten Kunststoffen.

Extrem schwer entflammbar, flexibel und leicht – unter diesem Motto präsentiert das FILK zur techtextil 2019 in Frankfurt zusammen mit der Fulcoline GmbH & Co. KG einen Hochleistungswerkstoff auf Basis eines Basaltfaser-Polymer-Komposites.

In Würzburg forschen Wissenschaftler des SKZ intensiv an der Nutzbarkeit des Strain Hardening Tests (SHT, ISO18488:2015) als Prüfmethode zur schnellen, kostengünstigen Charakterisierung der Spannungsrissbeständigkeit.

Große Teile von Produktion und Logistik finden am Boden statt. Viele Kubikmeter einer Fabrikhalle bleiben dadurch ungenutzt: Der Luftraum birgt Potenzial, das unbemannte Luftfahrzeuge ausschöpfen können. Zudem geht es auf dem direkten Weg oft viel schneller, Ersatzteile von A nach B zu bringen oder einzelne Produkte durch die Halle zu transportieren.

Das Kunststoff-Zentrum (SKZ) und das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik haben ein Kooperationsprojekt zu neuartigen elektrisch leitfähigen Klebstoffen gegen elektromagnetische Störungen gestartet.

DITF und Hohenstein haben neue ressourcenschonende Materialkonzepte für Polytetrafluorethylen freie Textilien untersucht.

RIF- Forschungsprojekt INDUSTRIAL GEMBA entwickelt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Marketing der TU Dortmund ethnographische Methoden für den Einsatz in KMU weiter.

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