Das sind die Worte der Nutzer bei der SILGAN Metal Packaging GmbH in Meißen. Vor einem Jahr erwarb die Firma das Kontaktstreifenmess­system von PITSID und ist seitdem begeistert von Nutzen und Einspar­potential des Messsystems bei Überprüfungen und Einstellungen in Ihren Maschinen.

Bereits im Jahr 1896 wurde die Firma Graba & Schräger in Meißen gegrün­det. Schon seit Beginn der Geschäftstätigkeit widmete sich das Unternehmen dem Bedrucken und der Weiterverarbeitung von Blechtafeln. Aus diesen entstanden die unterschiedlichsten Konservendosen für die dauerhafte Verpackung von diversen Lebensmitteln.

Vor einigen Jahren wurde der Betrieb von der SILGAN Holding aus den USA übernommen und in deren umfangreiches weltweites Unternehmensnetz­werk eingegliedert. Die Produktpalette hat sich selbstverständlich nicht verändert, es wurden nur Wege zur Spezialisierung beschritten. Das Werk in Meißen beschäftigt sich seitdem hauptsächlich mit der Fertigung von Dosen zur fachgerechten Verpackung von Fisch. Insgesamt sind am Standort 160 Menschen beschäftigt und die Aufträge werden dort komplett abgewickelt. Das beginnt bei der Gestaltung, der Fertigung von Proofs und Druckplatten bis zum Druck, der mit zwei Blechdruckmaschinen im Offsetdruckverfahren erfolgt. Die 2-Farben- und die 4-Farben-Maschine laufen in drei Schichten. Die dabei produzierten Blechtafeln werden europaweit an die unterschied­lichsten Abnehmer geliefert. Der Exportanteil liegt bei ca. 50%.

Stolz sind die Mitarbeiter auf die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsys­tems nach ISO 9001:2015 und eine FSSC (Food Safety System Certification) nach ISO 22000:2018. Damit können sich die Abnehmer darauf verlassen, exzellente Qualitätsprodukte zu erhalten.

Seit 2020 wird für die Einstellung der Kontaktstreifen an den beiden Offset­druckmaschinen das NIP CON SMART von PITSID Polygraphische innovative Technik Leipzig eingesetzt. An den Maschinen der Formatklasse 7 werden regelmäßig die Walzeneinstellungen der Farb- und Feuchtwerke geprüft. Besonders beim Walzenwechsel ist das Messsystem ein willkommenes Werkzeug zur Vereinfachung der Justage und zur Reduzie­rung der benötigten Einstellzeit. „Das NIP CON SMART ist eine unheimliche Erleichterung für den Mess- und Einstellvorgang. Wenn ich den jetzigen Auf­wand mit den früheren Anstrengungen vergleiche, dann bin ich der Meinung, dass jede Druckerei ein solches System im Einsatz haben sollte.“, so Mirko Kühn, der Leiter der Druckerei über den Einsatz des NIP CON SMART an den Maschinen. "Es ist zudem viel genauer als die vorher übliche Methode mit dem Ausmessen des Kontaktstreifens auf dem Papier mit dem Faden­zähler. Da haben sich meistens kleine Fehler eingeschlichen.“, bestätigen die Drucker.

Durch den Einsatz von zwei Sensoren beim NIP CON SMART können wech­selseitige Beeinflussungen während des Einstellvorgangs zwischen Bedien- und Antriebsseite sofort erkannt und behoben werden. Ein weiterer Vorteil des Messsystems ist, dass die Messungen sowohl im trockenen wie auch im eingefärbten Walzenstuhl durchgeführt werden können. Das gewährleistet eine schnelle und genaue Kontrolle der Kontaktstreifenbreiten bei abneh­mender oder schwankender Druckqualität

Bei beiden Maschinen werden im Jahrestakt die Farbwerkswalzen ausge­tauscht. Auch bei diesen aufwendigen Arbeiten hat sich das NIP CON SMART ausgesprochen bewährt. „Im Vergleich zu früher sparen wir ungefähr zwei Drittel der Justagezeit ein. Und das nur durch den Einsatz des NIP CON SMART für den Einstellvorgang der Kontaktstreifen. Es hat sich als absolut lohnenswerte Investition für unseren Betrieb erwiesen.“, ergänzt Mirko Kühn.

In Zukunft möchte die Druckerei auch die Möglichkeiten der statistischen Auswertung der Messergebnisse vermehrt nutzen. Dabei können ungewöhn­liche Abnutzungserscheinungen oder auch mechanische Unregelmäßigkei­ten der Druckmaschinen besser erkannt werden. So sind vorausschauende Instandhaltungsmaßnahmen möglich, die Schäden an der Maschine verhin­dern und eine dauerhaft hohe Druckqualität gewährleisten.

Pressemitteilung der SID vom 04.08.2021.