In einer kleinen Feier wurde am 19. Oktober 2020 Herrn Dr. Krug, Leiter des Ressorts Werkstoffe am IHD, durch den Präsidenten der Berufsakademie Sachsen, Herrn Prof. Dr. Andreas Hänsel, die Würde einer Honorarprofessur verliehen.

Die Aus- und Weiterbildung des Kunststoff-Zentrums SKZ in Würzburg nutzte die Corona-Zwangspause und erweiterte seine Kapazitäten mit neuen Räumlichkeiten im Technologiezentrum. Ab sofort finden in Würzburg die Kurse zur Verarbeitung von Kunststoffen, wie z. B. zum Spritzgießen, Compoundieren, Extrudieren und Blasformen, in direkter Nähe zum hervorragend ausgestatteten Verarbeitungstechnikum der SKZ Forschung im Industriegebiet Ost statt.

Hochreines Methanol aus Klärgas herzustellen, das als Produkt vermarktbar ist, ist das Ziel eines aktuellen Forschungsprojekts des Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V. und der OWI Science for Fuels gGmbH.

Jeder hat sich schon einmal über die zu fest verschlossene Käse- oder Joghurtverpackung geärgert, die sich trotz aller Anstrengungen nicht öffnen lässt und die Köstlichkeit weiter fest umschließt. Meist werden dann andere Werkzeuge benutzt, die den Grundgedanken dieser Verpackungsart – das Easy Opening – dann ad absurdum führen.

Die Sensibilisierung für die Auswirkungen des eigenen Handelns auf den Klimawandel nimmt stetig zu. Seitens der Verbraucher, der Unternehmen und der Öffentlichkeit wird die eigene Verantwortung verstärkt wahrgenommen. Klimabewusstes Handeln und Wirtschaften wird zunehmend als Bestandteil zukunftsfähiger Unternehmensstrategien verstanden. Diesem Bestreben möchte auch das SKZ gerecht werden und wird zukünftig klimaneutral gestellte Prüfdienstleistungen anbieten.

Das Cetex Institut, die thermoPre ENGINEERING GmbH und die The FilamentFactory GmbH kooperieren bei der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung neuartiger Hybridmaterialien. Der am 2. Oktober 2020 in Chemnitz gemeinsam unterzeichnete Kooperationsvertrag hebt die Zusammen­arbeit auf eine neue Stufe.

Funktionsstörungen von Wälzlagern können zum Totalschaden eines technischen Gesamtsystems oder zu langen Ausfallzeiten führen. Mangelhafte Schmierung ist in zirka 50 % der Fälle Ursache von Wälzlagerausfällen. Das Wissen über die Ausfallmechanismen von auf Lebensdauer fettgeschmierten Wälzlagern wollen das Kompetenzzentrum Tribologie Mannheim (KTM) und die OWI Science for Fuels gGmbH in einem aktuellen Forschungsvorhaben erweitern.

Moderne Schallabsorber optimieren das Klangerlebnis. Sie leisten in Tonstudios und Konzerthallen wertvolle Dienste, können aber auch im Alltag überall eingesetzt werden, wo die Geräuschkulisse stört. Bisher sind diese Absorber wuchtig und wenig geeignet für kleine Räume.

Ab sofort unterstützt Torsten Turba die smartpolymer GmbH Rudolstadt als technischer Vertriebsmanager für den internationalen B2B-Markt. Der 41-jährige tritt damit die Nachfolge von Frank Stops an, der im Dezember nach 14-jähriger Tätigkeit für die TITK-Gruppe in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Lignocellulose (LC) aus Holz und Einjahrespflanzen ist der am häufigsten auftretende nachwachsende Rohstoff der Erde. LC-haltige Rohstoffe werden für die Papier- und Werkstoffherstellung sowie für die Gewinnung stofflicher Komponenten für Treibstoffe, Kunststoffe und Grundbausteine der chemischen Industrie eingesetzt. Weiterhin werden beträchtliche LC-Mengen energetisch verwertet, obwohl gesetzliche Vorgaben eine Priorisierung der stofflichen Verwertung fordern.

Die Lücke zwischen der Fertigung im Labormaßstab und der Großserienproduktion von elektronischen Bauelementen auf der Basis zweidimensionaler Materialien zu schließen - das ist die Aufgabe der 2D Experimental Pilot Line (2D-EPL), ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt, das am 8. Oktober 2020 startet.

Im Rahmen der Chemiefasertagung Dornbirn wurde der renommierte Paul Schlack/Wilhelm Albrecht Preis an die Hohenstein Forscherin Dr. Jasmin Jung für ihre Dissertation im Bereich Mikroplastikforschung verliehen. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Jochen Gutmann vom Institut für Physikalische Chemie an der Universität Duisburg-Essen.

In diesem Jahr prämiert der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung erstmals wissenschaftliche Ansätze, die bei einem Ideenwettbewerb entstanden. Das Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. präsentiert in diesem Jahr eine innovative Idee zur urbanen Bioökonomie.

Die langjährige strategische Kooperation des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. (TITK) mit der Technischen Universität Ilmenau erreicht einen neuen Meilenstein: Beide Partner nahmen jetzt eine Anlage zur Herstellung thermoplastischer Leichtbauplatten in Betrieb.

Die Corona-Pandemie hat die Welt fest im Griff. Die eingeführte Maskenpflicht hilft dabei, die Ausbreitung der Viren einzudämmen. Viele Schutzfunktionen von Atemschutzmasken sind materialseitig vorgegeben und werden bereits am Ausgangsmaterial oder an den Materialverbunden ermittelt. Ist dies erfolgt, besteht für die nachfolgende Stufe der Konfektion einer Maske die berechtigte Möglichkeit einer auch am Endprodukt vorhandenen Schutzfunktion.

In einem neuen Bündnis engagieren sich im Bundesprogramm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ die GFE Schmalkalden und das TITK Rudolstadt mit einer Vielzahl weiterer Unternehmen und Institutionen. Ziel ist es, einer industriell kleinteilig geprägten Region Thüringens ein zukunftsfähiges Profil zu geben. Unter dem Titel „Prozesstechnologien für Hybride Materialien im Thüringer Wald“ (ProHyMaTh) werden hierfür insbesondere neue Synergieeffekte zwischen der Metall- und der Kunststoffbranche angestrebt.

Im September ist ein neues Forschungsprojekt gestartet. Dieses wird im Sächsischen Institut für die Druckindustrie in Leipzig intensiv an einem neuen Projekt geforscht. Das gestartete Vorhaben soll einen Standard für den Offsetdruckprozess auf Faltschachtelkarton erarbeiten.

Die technischen Grundlagen für die Normung von Methanol-Kraftstoffen in Europa zu erstellen, ist der Gegenstand eines aktuellen Forschungsprojekts, das ein Konsortium aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Industrieunternehmen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen durchführt.

Am 22. September stellten die Wissenschaftler des TITV Greiz ihre aktuellen Forschungsergebnisse einem breiten Fachpublikum vor. Neben dem Besuch vor Ort war es auch erstmals möglich, digital an dem Treffen teilzunehmen. Auf großes Interesse der Industrie stießen die Entwicklungen für Smart Textiles wie neue Kontaktierungsverfahren für elektronische Bauelemente auf Textilien, modulare Systeme für ein textilbasiertes IoT-Konzept oder eine leuchtende Gardine.

Über Blickkontakt, Sprache und Gesten kommunizieren wir in Zukunft mit Maschinen. Wissenschaftler vom Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH haben eine Software entwickelt, mit der sich Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) intuitiv steuern lassen. Alles, was dafür nötig ist, ist eine AR-Brille.

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