Forscher in Hannover entwickeln mobiles Mensch-Maschine-Konzept: In der Fabrik der Zukunft arbeiten Menschen und Maschinen Hand in Hand. Fahrerlose Transportsysteme sind nicht neu, benötigen jedoch regelmäßig menschliche Hilfe. Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH arbeiten deshalb an einer Schnittstelle, damit Mensch und Maschine effizient zusammenarbeiten können.

Das Essen auf Rädern ist für viele Menschen in Jena und Umgebung eine wichtige Hilfe in ihrem Alltag. Immer mehr Thüringer sind auf den Service angewiesen. Damit das Essen für immer mehr Haushalte pünktlich und vor allem warm geliefert werden kann, sucht sich die Volkssolidarität Ostthüringen nun Unterstützung beim ifw Jena. 

Das SKZ sorgt zusammen mit der Firma GLENPRO für den perfekten Sitz auf dem Rad, indem eine bionische Struktur auf das Kunststoffbauteil übertragen wird. Der individualisierte Fahrradsattel ist die jüngste Entwicklung der Firma GLENPRO Ingenieur-GmbH mit Sitz in Würzburg, die sich mit innovativen Produktentwicklungen befasst. Der Fahrradsattel soll als herkömmlicher Sattel bei einem Fahrradhändler erworben werden.

Das FIR an der RWTH Aachen hat zusammen mit acht Partnern einen "Leitfaden Lean Services – Professionalisierung des Dienstleistungsgeschäfts" erarbeitet, der nun als DIN SPEC 77007 veröffentlicht wurde. Der Standard unterstützt Unternehmen beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungsorganisation nach Lean-Management-Prinzipien. Insbesondere für industrielle Dienstleistungen, aber auch für andere Dienstleistungsbranchen steigert dieser Leitfaden die Effizienz und Effektivität im Service. Dabei stehen die Prinzipien des Aachener Lean-Services-Zyklus, der am FIR entwickelt wurde, im Zentrum.

Leichtbau spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung ressourceneffizienter Anwendungen im Fahrzeug- und Maschinenbau. Zur Realisierung von leichten, aber dennoch hochbelastbaren Bauteilen kommen vermehrt Hybridstrukturen aus faserverstärkten Thermoplasten und textilverstärkten Halbzeugen in Form von Organoblechen oder Tapes zum Einsatz. Diese Kombination aus hochfesten textilen Einlegern und angespritzten Struktur- und Funktionselementen ermöglicht einen starken Zugewinn von geometrischen Freiheitsgraden bei gleichzeitig kurzen Taktzeiten.

Faserkunststoffverbund-Bauteile lassen sich berührungslos und flexibel mit der Lock-In Shearografie prüfen, die derzeit am SKZ erprobt wird. Dort werden die Vorteile und Möglichkeiten dieses zerstörungsfreien Prüfverfahrens, das bisher hauptsächlich im Labormaßstab Anwendung fand, hinsichtlich praxisrelevanter Anforderungen untersucht und weiterentwickelt.

Die Deutsche farbwissenschaftliche Gesellschaft (DfwG) lädt zur 44. Jahrestagung vom 8. bis 10.Oktober 2018 nach Bönnigheim. Gastgeber ist in diesem Jahr die Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG, führend auf dem Gebiet der Textilprüfung und Textilforschung.

Hannover, 24. Juli 2018. Wie das Prozessmodell der Fabrikplanung, eine Materialflussanalyse, die Strukturierung einer Fabrik oder die Gestaltung eines Layouts funktionieren, erlernen Fach- und Führungskräfte im Praxisseminar Fabrikplanung. An zwei Tagen vermitteln Experten grundlegende Kenntnisse darüber, wie Fabriken heute für die Zukunft konzipiert werden und weshalb Wandlungsfähigkeit mehr als Flexibilität ist. Interessante Theorieteile, Praxisbeispiele und Workshops runden das Programm ab. Die Veranstaltung findet am 10. und 11. Oktober 2018 im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) statt. Anmeldeschluss ist der 25. September 2018.

Aachen, im Juli 2018. Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen lädt am 20. und 21. November 2018 die Folienbranche erneut zur Folienkonferenz nach Aachen ein. Unter dem Titel „Folienextrusion – Trends bei Rohstoffen, Verarbeitung und Anwendungen“ diskutieren Experten aus Forschung und Praxis die neuesten Entwicklungen bei der Folienherstellung. Moderator der Konferenz ist Dr. Volker Pfennig der Bischof + Klein Holding SE in Lengerich.

Mit „summa cum laude“ schloss Thomas Hochrein im Juni 2018 an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Würzburg seine Dissertation ab. Vor einer fünfköpfigen Prüfungskommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Maik Finze verteidigte er mit herausragendem Erfolg seine Dissertation zum Thema „Terahertz-Spektroskopie: Systementwicklung und Einsatz in der Polymeranalytik“.

Das Institut für Kunststofftechnik (IKT) und das SKZ forschen gemeinsam an der besseren Auslegung von Planetwalzenextrudern.

Am 20. Juni 2018 war es soweit – das SKZ öffnete seine Pforten zum 1. Technologietag und über 150 interessierte Teilnehmer folgten dieser Einladung. Bei der erstmaligen Auflage dieser Veranstaltung präsentierte sich der Fachbereich Materialentwicklung, Compoundieren und Extrudieren mit zahlreichen Einblicken in aktuelle Forschungsthemen und mit neuem Maschinenequipment.

Die Fogra lädt zum Jubiläumssymposium nach München: Am 7. und 8. November 2018 veranstaltet das Forschungsinstitut bereits zum 10. Mal sein Anwenderforum UV-Druck!

Am 08.11.2018 findet im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) zum zweiten Mal das Forum Mikrospritzgießen statt. Unter dem Motto „Von der Idee zum realen Formteil“ bietet die Fachtagung einen umfassenden Überblick über Möglichkeiten zur Mikroformteilfertigung aus Kunststoff.

Schon seit über zehn Jahren beschäftigt sich das SKZ zusammen mit seinen Partnern intensiv mit Technologien, die man heute unter der Bezeichnung Industrie 4.0 zusammenfasst. Schon damals entstand das Konzept einer Modellfabrik 2020, das heute aktueller ist denn je. Vor Kurzem wurde das SKZ nun als offizielle Testumgebung für Industrie 4.0 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) klassifiziert.

Als deutschlandweit zweite Einrichtung bietet das ifw Jena den exklusiven DVS-Lehrgang „Fachkraft für Additive Fertigungsverfahren“ mit Fachrichtung Metall an. Verfahren der Additiven Fertigung werden in der Industrie immer mehr Bedeutung beigemessen. Durch sie können Bauteilgeometrien realisiert werden, die mit herkömmlichen Verfahren nicht möglich wären.

Wie können Sensor-, Software- und Mikrosystemtechnologien eingesetzt werden, um die Transportlogistik sicherer zu machen? Führende Ideenschmiede für diese Fragestellung in Deutschland ist ein interdisziplinäres Unternehmensnetzwerk unter Federführung des RIF Institut für Forschung und Transfer, Dortmund. Vor zwei Jahren gestartet, sind bereits vier Produkte entstanden. Weitere Produktinnovationen aus den Bereichen Leichtbau, Digitalisierung und Automatisierung haben sich im Systemcheck hinsichtlich praxis-gerechter Anwendbarkeit, technologischer und wirtschaftlicher Machbarkeit so weit bewährt, dass das Innovationsnetzwerk nun seine erfolgreiche Arbeit mit erneuter Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums weiter fortsetzen und erweitern kann.

Als am 21. Juni die 25. Aachener ERP-Tage mit der Schluss-Keynote von Daniel Terner, Marketingleiter AEB, in einem fulminanten Abschluss gipfelten, verschlug es so manchem Teilnehmer die Sprache. „Datenbasiert schneller entscheiden“, der Claim der Veranstaltung, der laut Terner so gar nicht zutreffe. Schließlich erleichtere ein Zuwachs an Informationen das Fällen einer Entscheidung erwiesenermaßen nicht. Da hatten sich die rund 180 Teilnehmer bei der Jubiläumsausgabe zwei Tage mit den neuesten Trends beschäftigt und die Köpfe rauchten bei intensiven Diskussionen und das nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen. Man hatte Neues gelernt, Impulse erhalten und Einsichten gewonnen.

Wer viel am Bildschirm arbeitet, kennt das Problem: Draußen strahlt die Sonne, aber drinnen arbeitet man trotzdem hinter Verdunkelungen bei künstlichem Licht. Eine paradoxe Situation, die unnötig viel Energie verbraucht und obendrein das menschliche Wohlbefinden beeinträchtigt. Doch damit könnte bald Schluss sein. Denn das RIF Institut für Forschung und Transfer, Dortmund, entwickelt mit Partnern aus Forschung und Industrie ein innovatives, ökologisch wie ökonomisch zukunftsweisendes Lichtsystem weiter, das in herkömmliche Doppelglasfenster oder Fassadenelemente integriert wird. Die Idee: Mikrostrukturen aus Acrylglas lenken vorhandenes Sonnenlicht blendfrei in dunkle Raumbereiche – dieses wird bei Bedarf mit LED-Licht flexibel ergänzt.

Anlässlich des diesjährigen OFFIS-Tages am 26. Juni 2018 trafen sich rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Dialog mit der Wissenschaft. Der Nachmittag stand unter dem Motto „Digitalisierung der Gesellschaft“.  „Es ist richtig und gut, dass die Digitalisierung nun seitens Wirtschaft und Politik als eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft wahrgenommen wird“ ...

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