Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) haben während der Corona-Krise ihre Forschungsanlagen umgerüstet, um gemeinsam mit Partnern FFP 2-Schutzmasken produzieren zu können. Die an den DITF entwickelten Prototypen wurden nun von dem Prüfinstitut itf Rosenheim GmbH geprüft und haben alle Anforderungen erfüllt.

In Anwesenheit von Staatssekretär Roland Weigert, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, sowie Staatssekretärin Anna Stolz, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, fand am 23. Juli 2020 bei bestem Sommerwetter die Grundsteinlegung für die SKZ Modellfabrik 2020 in Würzburg statt.

Kunststoffteile und -baugruppen sind über die letzten Jahrzehnte zunehmend komplexer geworden. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass immer höhere Anforderungen an die Individualisierbarkeit, die Funktionsintegration oder den Leichtbau gestellt werden. Diese Entwicklungen ziehen sich durch die gesamte Wertschöpfungskette und schließen auch die Fügetechnik mit ein. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen mechanische Verbindungselemente, Klebstoffe oder klassische Schweißverfahren die einzigen Möglichkeiten waren, um polymere Bauteile miteinander zu verbinden.

Für den Rückbau und das Recycling von Windenergieanlagen gibt es erstmals einheitliche Standards: Am 17. Juli 2020 veröffentlicht das Deutsche Institut für Normung e. V. die DIN SPEC 4866, die künftig als Branchenstandard gelten soll. Beteiligt war auch das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH, das mit seiner Forschung zum Rückbau von Windanlagen den Anstoß gegeben hat.

Starre Fördersysteme schränken die Flexibilität in der Produktion und Logistik ein. Modulare Fördersysteme sind deutlich vielseitiger – aber auch teurer. Ingenieure des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH entwickeln derzeit ein Planungstool, das Unternehmen helfen soll, ihr Förderanlagen-Layout optimal zu gestalten.

Derzeitige Hygieneregelungen fordern von Restaurantbetreibern, genügend Abstand zwischen den Gästen sicherzustellen. Bei diesem oft komplizierten Sitzplatzmanagement könnten schon bald intelligente Tischdecken helfen.

Mit Blick auf den Klimaschutz wurde in Labortests die Beimischung höherer Anteile regenerativer paraffinischer Brenn- und Kraftstoffe sowie von Fettsäuremethylester zu Mitteldestillaten wie Heizöl und Dieselkraftstoff untersucht. Ein sicherer Betrieb von Motoren und Ölheizungen mit unterschiedlichen Brennstoffmischungen ist demnach unter bestimmten Bedingungen möglich.

In Zusammenarbeit mit der Voith Paper entwickelte die Papiertechnische Stifutng (PTS) ein neues Messverfahren zur Erkennung von unerwünschten, nicht-klebenden und klebenden Verunreinigungen, sogenannten Stickies. Die technische Regel wurde kürzlich als DIN SPEC 6745 veröffentlicht.

Dr. sc. Dipl.-Ing. Frank-Andreas Weber (47) wurde zum 1. Juli 2020 die Geschäftsführung des Forschungsinstituts für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V. übertragen. Das hat der Vorstand des Trägervereins nach einem öffentlichen Bewerbungsverfahren einstimmig beschlossen. Gleichzeitig wird die derzeitige Geschäftsführerin Frau Dr.-Ing. Natalie Palm die kaufmännische Leitung übernehmen und das Institut in dieser Rolle weiterhin maßgeblich mitgestalten.

Die Altenburger Druckerei DZA ist international bekannt – mit einem viele Kunstverlage umfassenden, anspruchsvollen Kundenkreis. Und das wiederum bedingt teilweise besondere Anforderungen an alle Abteilungen des vollstufigen Hauses. Sie ist eine der ältesten existierenden Drucken Deutschlands. Die Zertifizierung des modernen Traditionsbetriebs lief nun über das Sächsische Institut für die Druckindustrie (SID).

Besonders in Seegebieten mit erhöhter Verkehrsdichte sowie in engen Fahrwassern bedarf es, nicht zuletzt wegen einzuhaltender Zeitfenster, eines hohen Grads an Situationsbewusstsein des nautischen Personals auf einem Schiff. Um die Sicherheit auf See zu erhöhen, werden Revier- und Hafenlotsen verpflichtend involviert, die das Brückenteam bei navigatorischen Entscheidungen unterstützen.

"MIT DER INDUSTRIE – für die Industrie“ – Mit diesem Anspruch führt das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für die Kunststoff verarbeitende und anwendende Industrie durch. Seit seiner Gründung im Juni 1960 entwickelte sich das KUZ innerhalb der letzten sechs Dekaden zu einem renommierten deutschland- und europaweit agierenden Institut und ist in der Branche fest verankert. Im Jahr 2020 feiert das Kunststoff-Zentrum sein 60-jähriges Bestehen.

Im Mai startete am Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) der Kick-Off des neuen, vom BMWi geförderten, Projekts „RecySchaum“. Wie schon der Name anklingen lässt, verbindet es die Themen Recycling und Schaum.

In einem EU-finanzierten Forschungsprojekt strebt ein internationales Konsortium die Entwicklung neuer Produktionsmethoden für nachhaltige Schiffkraftstoffe an, die Schweröle in der Schifffahrt ersetzen sollen. Die OWI Science for Fuels gGmbH und TEC4FUELS GmbH sind als Forschungspartner an dem Projekt beteiligt.

Jedes Jahr prämiert die GFaI junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem GFaI-Nachwuchspreis für ihre innovativen Arbeiten. Gerade in solch wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden gute Ideen gebraucht, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Schlingloff in seiner Laudatio zur Preisverleihung am 19. Juni 2020.

Kann das Querkeilwalzen die Eigenschaften eines Werkstoffs verbessern? Dieser Frage gehen Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH im Forschungsprojekt „Feinkornwalzen“ nach. Ihr Ziel ist es, mittels eines einfachen Walzprozesses ein ultrafeines Gefüge einzustellen und so die Festigkeit und Duktilität von Stahlbauteilen zu erhöhen.

Das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. (TITK) hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Bei seiner jüngsten Zusammenkunft wählte der gemeinnützige Trägerverein Dr. Rolf-Egbert Grützner in dieses Ehrenamt. Der BASF-Manager aus Rudolstadt war bereits viele Jahre Vorstandsmitglied und direkt nach Wiedergründung des Instituts 1991 selbst in leitender Funktion am TITK.

Ein neuartiger Multi-Fuel-Brenngaserzeuger hat das Potenzial, die zunehmende Vielfalt alternativer flüssiger Brennstoffe in gasbetriebenen Blockheizkraftwerken (BHKW) kleiner Leistung flexibler nutzen zu können. Eine Skalierung für mittlere Leistungen ist möglich. Mit dem Brenngaserzeuger können beispielsweise hydrierte Bioöle und Bioethanol in ein wasserstoffreiches Gas gewandelt und die Treibhausgasemissionen bei der Erzeugung von Strom und Wärme reduziert werden.

Die Papiertechnische Stiftung (PTS) entwickelt zusammen mit der interface projects GmbH ein zentrales Informationsportal (PaperDocAnalytics) zum schnellen Erkennen von Materialfehlern auf Basis von künstlicher Intelligenz.

Rund 1 Mio. Euro für die nächste Maskengeneration: In Kooperation mit der Wirthwein AG / Riegler GmbH & Co. KG entwickelt das Kunststoff-Zentrum SKZ innovative, hochwertige und wiederverwendbare Atemschutz-Masken, die in Deutschland produziert werden. Der Freistaat Bayern hat die Förderung dieses zukunftsweisenden Projekts am SKZ für die kommenden zwei Jahre in Aussicht gestellt.

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