Mit Wirkung vom 1. Juni 2018 wurde Dr. Michael Meyer die wissenschaftliche Leitung des Freiberger Forschungsinstituts für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) übertragen. Er übernimmt damit die Verantwortung für sämtliche Forschungsaktivitäten und die wissenschaftlichen Arbeiten am Institut.

Die Qualität kontinuierlich direkt im Prozess und möglichst in Echtzeit zu erfassen, ist bei allen Prozessen der Kunststoffverarbeitung von großer Bedeutung. Hierzu eignet sich z. B. die zerstörungsfreie Inline-Überwachung mittels Thermografie. Derzeit findet die Thermografie vor allem in den Bereichen Spritzgießen sowie Schweißen von Kunststoffbauteilen Anwendung. Bei diesen Prozessen garantiert sie eine lückenlose schnelle Qualitätskontrolle, wie zahlreiche Untersuchungen am SKZ belegen.

Wer sich einen persönlichen Eindruck von seinem möglichen zukünftigen Arbeitgeber machen möchte, sollte sich den 16. Juni 2018 in den Kalender eintragen. An diesem Tag lädt der Prüfdienstleister und Forschungspartner Hohenstein in Bönnigheim von 10-15 Uhr zum Bewerbertag ein.

Der Wechsel zu neuen Produktionsmethoden ist für die Industrie immer auch mit Risiken verbunden. Beim mehrdirektionalen Schmieden lassen sich beispielsweise die Standzeiten der Schieberwerkzeuge und damit die Kosten bislang kaum abschätzen. Um hier für Klarheit zu sorgen, arbeiten Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH daran, mithilfe von Simulationen und praktischen Versuchen die Schadensanfälligkeit der Schieberwerkzeuge zu bestimmen und eine Konstruktionsrichtlinie zur Standzeiterhöhung zu erstellen.

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst am 6. Juni 2018 zu seiner „Horizons“ Mission zur Internationalen Raumstation ISS startet, erwarten ihn dort zahlreiche Experimente. Beim Projekt Spacetex2 finden bekleidungsphysiologische Untersuchungen statt, die erstmals das Zusammenwirken von Körper, Bekleidung und Klima unter Schwerelosigkeit im Hinblick auf den Tragekomfort erforschen.

Obwohl die Automatisierung fortschreitet, werden in Lagern immer noch viele Waren von Hand bewegt. Selbst bei leichten Waren unter 12 Kilogramm verursacht diese körperliche Belastung bei den Lager­arbeitern nach längerer Zeit Beschwerden wie zum Beispiel chronische Rückenschmerzen. Im Rahmen des vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes „SensHand“ entwickelten die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) mit ihren Forschungspartnern einen sensorischen Handschuh, der Lageristen beim Heben von Lasten unterstützt.

Komplexe, funktionalisierte Bauteile auf Basis faserverstärkter thermoplastischer Kunststoffe lassen sich heute schon mit integrierten Fertigungsverfahren in kurzen Zykluszeiten herstellen. Jedoch gelingt die wirtschaftliche Fertigung von Prototypen oder Kleinserien aufgrund der hohen Werkzeugkosten bisher nicht. Deshalb entwickelt das Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen gemeinsam mit Projektpartnern im Rahmen des BMBF Verbundprojekts „LightFlex“ ein neuartiges, photonikbasiertes Fertigungsverfahren zur Steigerung der Flexibilität und geometrischen Komplexität für die Prototypen- und Kleinserienfertigung.

Eine erfolgreiche Karriereentwicklung von Frauen im MINT-Bereich, praxisnahe Beratung und institutsübergreifende Vernetzung stehen im Fokus des Mentoring-Programms, das die Zuse-Gemeinschaft derzeit gemeinsam mit der Universität Stuttgart und dem DITF Denkendorf im Rahmen des BMBF-Projektes-ZusaNnah aufbaut und langfristig etablieren möchte.

Der Fokus des Forschungsprojekts PreisFinder liegt auf der Ermittlung von ergebnisoptimalen Preisen für Verfügbarkeitsgarantien im Maschinen- und Anlagenbau. Das FIR an der RWTH Aachen und das Forschungsinstitut International Performance Research Institute (IPRI), Stuttgart, haben dazu ein Preisfindungstool auf Basis eines Simulationsmodells entwickelt.

Für den Wundverschluss nach einer Operation könnte schon bald ein neuartiger Faden zur Verfügung stehen. Biobasiert und bioabbaubar – diese Eigenschaften will ein gerade gestartetes Forschungs- und Entwicklungsprojekt in einem  chirurgischen Nahtmaterial vereinen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat am zum sechsten Mal den Deutschen Kältepreis vergeben. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner EAW Energiean-lagenbau GmbH konnte ILK Dresden in der am stärksten umkämpften Kategorie Kälte- oder klima-technische Innovation punkten.

Die Fachtagung PUR-Forum widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Formgebung – Alles rund ums Werkzeug“. Mehr als 80 Teilnehmer kamen am 18.04.2018 im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) zum regen Erfahrungsaustausch zusammen. Neben den Ausgangsstoffen und der Verarbeitungstechnik spielt das Werkzeug im gesamten Prozessablauf der Formteilherstellung eine wesentliche Rolle. Im Werkzeug findet die chemische Reaktion zum Polyurethan statt. Diese Reaktion ist entscheidend mit verantwortlich, ob ein Produkt mit den gewünschten und vorgegebenen Eigenschaften entsteht und wurde deshalb in der diesjährigen Veranstaltung speziell thematisiert.

Die erste Generation von Windenergieanlagen kommt in die Jahre: Nun muss entschieden werden, ob sie weiterbetrieben, erneuert oder zurückgebaut wird. Mit den Herausforderungen von nachhaltigem Repowering oder Rückbau und Recycling beschäftigen sich auch die Veolia Deutschland GmbH und das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Auf einem Symposium auf der IFAT, der Weltleitmesse für Umwelttechnologie, diskutieren beide Unternehmen mit weiteren Projektentwicklern sowie Betreibern von Windenergieanlagen über die verschiedenen Möglichkeiten des Recyclings.

Der Magdeburger Zoo ist nicht nur touristisch interessant und lehrreich, er bietet auch eine attraktive Tagungsmöglichkeit. Dies erprobte am 8. und 9. Mai 2018 das Forschungsinstitut ifak, das zum 25. SIMBA-Jubiläumstreffen mehr als 40 Fachexperten der Wasserwirtschaft in der AFRICAMBO Lounge des Zoos begrüßte.

Mit insgesamt 86 Teilnehmern aus 12 europäischen Ländern und einem Anteil ausländischer Gäste von 40 % konnten die Organisatoren des IHD erneut eine sehr gute Bilanz des Thermoholz-Workshops ziehen. Das Vortragsprogramm wurde traditionell von Dr. Wolfram Scheiding (IHD Dresden) mit einem Überblick zur Entwicklung der TMT-Branche eröffnet. Nachfolgend erläuterten Peter Klaas und Thomas Mark Venås (WTT A/S, Brande/DK) detailliert den hygrothermischen Prozess bei erhöhtem Druck.

Die Lebensbedingungen von Mikroorganismen stehen im Fokus eines neuen interdisziplinären Projekts „Mikrobiologische Aktivitätsmessung mittels chemischer Sensoren“ (MACS), das vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie von der Sächsischen Aufbaubank gefördert und bis Ende 2020 läuft.

Hervorragende Kantenschärfe, gute Farbechtheit und weicher Griff – so stellt man sich das optimale Ergebnis im textilen Inkjetdruck vor. Doch es ist nicht trivial, diese Anforderungen zu erfüllen und miteinander zu vereinbaren. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf haben sich dieser Aufgabe gestellt und eine chemische Warenvorbereitung für den Inkjetdruck entwickelt.

Additive Fertigungsverfahren, insbesondere das Lasersinterverfahren (LS) und das Strangablegeverfahren (FDM bzw. FFF), etablieren sich zunehmend bei der industriellen Produktion von Kunststoffbauteilen. Voraussetzung für einen Einsatz als vollwertiges Fertigungsverfahren ist die Kenntnis des kurz- und langzeitigen Verhaltens der Bauteile. Zur sicheren Bauteildimensionierung ist die Kenntnis der mechanischen Langzeiteigenschaften unabdingbar – bislang jedoch kaum bekannt.

Die Logistik ist mit mehr als drei Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von 263 Milliarden Euro im Jahr 2017 der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Dennoch ist ein Großteil der logistischen Abläufe, die in Unternehmen stattfinden, für die Öffentlichkeit unsichtbar. Der von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. initiierte Tag der Logistik soll die spannenden Seiten und die Vielseitigkeit des Wirtschaftsbereiches für interessierte Menschen erlebbar machen, in ganz Deutschland und darüber hinaus.

Um die Kooperation mit der Forschung zu intensivieren und neue Synergieeffekte zu erschließen, engagiert sich DSA jetzt im Center Connected Industry und wird dort zukünftig in enger Kooperation mit anderen Mitgliedern aus Forschung, Industrie und Verbänden an zukunftsweisenden Themen innerhalb der der logistischen Wertschöpfungskette arbeiten. In der Demonstrationsfabrik und den InnovationLabs im Cluster Smart Logistik können die Forschungsergebnisse unmittelbar unter realen Bedingungen getestet werden.

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