Das filamentbasierte additive Fertigungsverfahren Fused Layer Modeling (FLM) erfreut sich aufgrund seiner niedrigen Einstiegshürde nicht nur bei Hobby-Usern großer Beliebtheit. Mittlerweise setzen zahlreiche Unternehmen diese Drucker zur Herstellung von Prototypen oder technischen Endbauteilen ein. Für die stete Erweiterung der Anwendungsgebiete dieser Technologie ist die Entwicklung und Qualifizierung neuartiger FLM-Materialien unabdingbar. Im Rahmen eines öffentlich geförderten Forschungsvorhabens wurde dem SKZ ein Leihextruder der Fa. Thermo Fisher Scientific zur Verfügung gestellt, der den Prozess der Materialentwicklung bedeutend beschleunigen kann.

Nachhaltiges Handeln ist für viele Unternehmen der Kunststoffindustrie mittlerweile fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Die Einsparung von Treibhausgasen und Ressourcen schont das Klima und senkt langfristig Kosten. Auf diesem Weg sind die Erfassung und Bewertung der Umweltauswirkungen einzelner Produkte der erste Schritt und zeigen auf, welche Prozesse im zweiten Schritt verändert und optimiert werden müssen.

Mit einem Innovationsschub für den Einsatz von Brennstoffzellen in der Seeschifffahrt ist das Forschungsprojekt MultiSchiBZ erfolgreich beendet. In den vergangenen zwei Jahren hat die OWI Science for Fuels gGmbH ein Feststoff-(SOFC)Brennstoffzellensystem im Labor aufgebaut und betrieben. Konzipiert ist es zur Herstellung von Bordstrom für den Schiffsbetrieb auf See und im Liegebetrieb in Häfen. Das System soll an Bord vorhandene flüssige Brennstoffe in ein wasserstoffreiches Brenngas wandeln, das SOFC-Brennstoffzellen in elektrische Energie umsetzen. Der Systembetrieb ist CO2- und schadstoffarm sowie leise und nahezu vibrationsfrei.

Professor Dr. Michael Doser, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Prokurist der Deutschen Institute für Textil-  und Faserforschung Denkendorf (DITF), ging Ende Mai 2022 in den Ruhestand. Fast 32 Jahre war er an den DITF tätig. Er war für alle Forschungsstellen ein wichtiger Kommunikator und Impulsgeber und engagierte sich als Wissenschaftler insbesondere für den Auf- und Ausbau des Forschungsbereichs Biomedizintechnik an den DITF.

Eine neue Kooperation zwischen dem Startup TRILITEC und dem Kunststoff-Zentrum SKZ verspricht die berührungslose Bestimmung qualitätsrelevanter Kennwerte geschäumter Kunststoffe in Echtzeit.

Ende April wurde das gemeinsam durch das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) und die Holzforschung Austria bearbeitete Forschungsprojekt "Qualitäts- und Bewertungsprogramm für Außenbeläge aus Holz (EURODECK)" abgeschlossen. Die finale Projektberatung mit dem Anwenderkomitee fand am 30.04.2022 in Dresden statt. Das zweijährige Projekt wurde im EU-Programm CORNET über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e. V. (AiF) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) gefördert.

Recycling funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Daher ist es den Mitarbeitenden des Kunststoff-Zentrums in Leipzig (KUZ) wichtig, schon den Kleinsten den Recyclingkreislauf in der Praxis begreifbar zu machen. Aus dieser Motivation heraus wurde der erste Recycling-Day am KUZ zusammen mit der Leipziger Kurt-Masur-Schule erfolgreich durchgeführt.

Beim diesjährigen PTS Netzwerktag 2022 kamen Schlüsselakteure der europäischen und deutschen Papierindustrie sowie aus der Forschung und Politik nach Dresden, um die anstehenden Herausforderungen der Branche zu adressieren und Wege der Innovation aufzuzeigen und zu diskutieren, mit denen die Transformation der Papierindustrie erfolgreich umgesetzt werden kann.

Stabilität - im Sinne eines stabilen Betriebs über die gesamte Lebensdauer - ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein elektronisches Bauelement aufweisen muss, um für Anwendungen geeignet zu sein. Und sie ist die Achillesferse von Transistoren auf Basis zweidimensionaler Materialien, die typischerweise eine viel schlechtere Stabilität aufweisen als Bauelemente auf Siliziumbasis.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, gibt mit Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn das Startzeichen für das Bauvorhaben an der Georges-Köhler-Allee.

Ab Mai 2022 werden Prof. André Zimmermann und Dr. Karl-Peter Fritz gemeinsam die Institutsleitung des Instituts für Mikroaufbautechnik übernehmen.

Im Mai traf sich die internationale Welt des Schienenfahrzeugbaus erstmals außerhalb Deutschlands - in Warschau. Fügen und insbesondere das Schweißen sowie damit einhergehende materialtechnische und konstruktive Belange rund um die neue EN 15085-2:2020 standen im Fokus der Veranstaltung der SLV Halle GmbH.

Der E&E-Kongress ist die einzige Fachtagung, die den Bogen zwischen Haushaltsgeräten (weißer Ware) und der Automotiveindustrie spannt. Für den 1. und 2. Juni 2022 kann bereits jetzt ein Besucherrekord vermeldet werden.

Mehr als 10.000 Unfälle mit konventionellen Gabelstaplern gibt es jedes Jahr allein in Deutschland. Das liegt vor allem an der eingeschränkten Sicht: Die Ladung, der Hubmast und die Säulen des Staplers versperren den Blick. In Zukunft soll Augmented Reality (AR) für Durchblick am Steuer sorgen und die Sicherheit erhöhen. Auf dem Display der AR-Brille, welche die Person am Steuer trägt, werden Kamerabilder aus der Umgebung eingeblendet.

Am 12. und 13. Mai 2022 fand in Dresden die 31. Deutsche Holzschutztagung mit über 100 Teilnehmern und erstmalig im hybriden Format statt. Über 80 Teilnehmer konnten vor Ort begrüßt werden, 20 verfolgten die Veranstaltung online. Das Fachprogramm mit 20 interessanten Vorträgen war vom Deutschen Fachausschuss Holzschutz zusammengestellt worden; die Organisation vor Ort übernahm das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD).

Der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (SC PAFF) der Europäischen Kommission hat Ende April 2022 Höchstmengen für aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH) in Lebensmitteln für eine EU-weit harmonisierte Bewertung dieser Lebensmittelkontaminanten veröffentlicht. Damit ist die Regelung von MOAH als Kontaminanten de facto gesetzt. Die ohnehin in Teilen fragwürdige Regelung von MOAH aus altpapierhaltigen Papieren in einer nationalen Mineralölverordnung ist spätestens damit überholt und obsolet.

Der Thermoforming-Markt ist im Wandel. Die Nachhaltigkeit von Produkten und Materialien rückt insbesondere im Sinne der von der europäischen Kommission angestrebten Strategieänderung in Richtung Circular Economy immer stärker in den Vordergrund und die Wertschätzung für Recyclate gewinnt ständig an Bedeutung. Insofern haben die diesjährigen Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit und Reduktion des CO2-Fußabdrucks der SKZ-Fachtagung Thermoformen technischer Bauteile am 26. und 27. April exakt den Zahn der Zeit getroffen.

Ein bei INNOVENT entwickelter Korrosionsschutz auf Basis nachwachsender Rohstoffe vermeidet auf dem Transportweg vom Verzinker zum Pulverbeschichter die Bildung von Weißrost. Im Unterschied zu bestehenden Produkten kann dieser sowohl einfach entfernt als auch mit handelsüblichen Pulverlacken überschichtet werden.

Das Competence Center 5G.NRW (CC5G.NRW) wird vom Land NRW mit einem Betrag von rund 2,88 Mio. Euro über einen Zeitraum von weiteren drei Jahren gefördert. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, überreichte heute die entsprechenden Bescheide im Rahmen eines Besuchs am FIR an der RWTH Aachen.

Mit dem Abschluss "Geprüfter Werkzeugmanager Spritzgießen" bietet das SKZ ab sofort in Würzburg eine Weiterbildung an, die unterschiedlichste Disziplinen des Spritzgießens, wie z.B. Konstruktion, Bemusterung und Toleranzen, aber auch BWL umfasst. Damit schließt das SKZ eine Lücke in der Weiterbildung für den Bereich Spritzgießen.

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