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Die Abteilung Innovation und Technologietransfer (ITT) am SKZ. Dr. Johann Erath, Dr. Benedikte Hatz und Dr. Frédéric Achereiner (von links nach rechts.) Bildquelle: Luca Hoffmannbeck/SKZ

Das SKZ stellt ab sofort auf seiner Website Angaben zu öffentlichen Förderprogrammen für zukünftige gemeinsame Forschungsprojekte bereit. Die neue Übersicht richtet sich gezielt an Unternehmen der Kunststoffbranche und bietet eine strukturierte Darstellung relevanter und verfügbarer Förderangebote mit Schwerpunkt auf Landes- und Bundesebene.

Die Informationen sind auf die Bedürfnisse der Industrie zugeschnitten und werden kontinuierlich aktualisiert. Ziel ist es, interessierten Unternehmen den Zugang zu passenden Förderformaten zu erleichtern und die Initiierung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit dem SKZ zu unterstützen.

Bereitgestellt wird das Angebot von der Abteilung Innovation und Technologietransfer (ITT) des SKZ. Die Angaben basieren auf fundierter Recherche und langjähriger Erfahrung bei öffentlich geförderten Kooperations- bzw. Verbundprojekten. So werden am SKZ jährlich über 100 öffentlich geförderte Projekte von 16 spezialisierten Forschungsgruppen gemeinsam mit einer Vielzahl von Unternehmen durchgeführt.

„Mit diesem Service möchten wir Unternehmen aktiv dabei unterstützen, geeignete Fördermöglichkeiten zu identifizieren und gemeinsam mit uns innovative Projekte auf den Weg zu bringen“, erklärt Dr. Benedikte Hatz, Leiterin ITT. „Wir laden alle interessierten Unternehmen herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten – sei es zur ersten Orientierung oder zur konkreten Projektplanung.“

Dass sich der Weg lohnt, zeigen zahlreiche erfolgreiche Beispiele aus der Praxis: So konnten in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Partnerunternehmen zahlreiche Projekte zu hochrelevanten Themen wie Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und nachhaltige Werkstoffe erfolgreich initiiert und gefördert werden. Ein aktuelles Beispiel ist das Projekt KARE · Kompetenzen aufbauen für die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen. Mit einem interdisziplinären Konsortium aus Bildung, Forschung, Wirtschaft, Kunststoffindustrie und Arbeitsforschung bündeln die insgesamt 25 Akteure im Projekt KARE ihre Kompetenzen, um die Transformation zur Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen ganzheitlich zu gestalten. Insbesondere mittelständische Unternehmen der Kunststoffbranche sollen bei Transformationsprozessen begleitet und die gewonnenen Erkenntnisse als Transformationskonzepte und Qualifizierungsangebote für den Transfer in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bereitgestellt werden.

Ergänzend dazu stellt das SKZ zwei praxisorientierte Whitepaper zur Verfügung, die Unternehmen einen kompakten Einstieg in das Thema Förderung ermöglichen: „Mit öffentlicher Förderung Forschungs- und Entwicklungsprojekte im eigenen Unternehmen finanzieren“ und „Forschungszulage nutzen für eigene Forschung und Entwicklung“.

Pressemitteilung des SKZ vom 03.07.2025.