In der Rubrik Update Forschungspolitik berichten wir regelmäßig zu politischen Themen.

In der Europäischen Union gehört die Stärkung von Forschung und Innovation erklärtermaßen zu den politischen Prioritäten. Im Widerspruch dazu fehlt es im neuen EU-Haushalt an Ausgabensteigerungen in der Forschungspolitik.

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Vor einer Sollbruchstelle im Corona-Wiederaufbaufonds der Europäischen Union warnt die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Nicola Beer. Im Interview mit der Zuse-Gemeinschaft kritisiert die FDP-Politikerin, dass es das Instrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nicht ins Abschlussdokument des Rates von Mitte Juli schaffte. Kritisch äußert sich Beer zu den Haushaltsbeschlüssen der EU-Staats-und Regierungschefs. "Es wurde bedauerlicherweise die Chance verpasst, das EU-Budget passend zu zukunftsweisenden politischen Prioritäten auszustatten und aufzustellen", erklärt Beer.

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Zwischen den klassischen Medien-Ressorts Wirtschaft und Wissenschaft gehen zu viele Innovationsthemen verloren, erklärt der Wissenschaftsjournalist Manfred Ronzheimer. Es komme darauf an, die wissenschaftlich-technologischen Aspekte mit den volkswirtschaftlichen Perspektiven zu kombinieren. "Das ist nicht ganz einfach, weil es einen Journalismus 'über den Tellerrand' erfordert", erläutert der renommierte Journalist in der Juli-Ausgabe der ZUSE TRANSFERNEWS.

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Zwischen Tür und Angel, doch mit einem Fuß in der Tür. So lässt sich die Lage der gemeinnützigen Industrieforschung im  Anfang Juli verabschiedeten Konjunkturpaket beschreiben.

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Für den gemeinsamen Erfolg von Bioökonomie und Landwirtschaft ist es wichtig, dass Zielkonflikte gelöst, Nachhaltigkeitskriterien umgesetzt und Belastungsgrenzen unserer Ökosysteme respektiert werden. Das betont Alois Gerig, CDU-Abgeordneter und Vorsitzender des Agrarausschusses im Bundestag. "Wenn das gelingt, bietet die Bioökonomie großartige Chancen, die wir unbedingt nutzen sollten. So kann Bioökonomie helfen, neue Geschäftsfelder für die Land- und Forstwirtschaft zu erschließen, ressourcenschonende Stoffkreisläufe auszubauen, fossile Rohstoffe zu ersetzen und das Klima besser zu schützen", sagt Gerig.

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Nicht nur der  Blick nach vorne, auch der Rückblick kann in Krisenzeiten Wege weisen.Das zeigte sich bei der jüngsten Präsentation des Bundesberichts Forschung und Innovation.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Corona-Krise zeigt uns buchstäblich und im übertragenen Sinne unsere Grenzen auf – mit geschlossenen Schlagbäumen wie mit Grenzen der Erkenntnis, da viele Eigenschaften des Virus noch nicht erforscht sind.

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Das Corona-Virus hat in Deutschland alle Bereiche des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Lebens erfasst. Auch die Forschung sieht sich massiv betroffen.

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Gerade in Krisenzeiten werden innovative Ideen aus praxisnaher Forschung für den nächsten Aufschwung benötigt, sagt Prof. Martin Bastian, Präsident der Zuse-Gemeinschaft, im Editorial der ZUSE TRANSFERNEWS 02/2020.

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Dr. Norbert Arnold, bei der Konrad-Adenauer-Stiftung verantwortlich für Wissenschaft, Forschung und Technologie, im Interview zu politischen Handlungsfeldern für die Weiterentwicklung der (Berufs-)Bildung in Deutschland, über die Rolle externer Forschungseinrichtungen und den Stellenwert von KMU.

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Im Interview spricht sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi für gezielte Innovationsförderung aus. Perspektivisch kann sie sich vorstellen, einen eigenen Haushaltstitel für die gemeinnützigen Forschungsinstitute im Bundeshaushalt zu verankern. Mit Blick auf die geringen Anteile von Frauen in MINT-Studiengängen wirbt Fahimi für einen "Kulturwechsel in den Köpfen der Wissenschaft". Eine Möglichkeit könnte sein, an Hochschulen weiblich belegte Studienplätze, zumindest temporär, höher zu refinanzieren.

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In seiner Digitalpolitik steht Deutschland 2020 vor wichtigen Entscheidungen. Das gilt für den Umgang mit personenbezogenen Daten ebenso wie für die Rahmenbedingungen, mit denen es Unternehmen in Zeiten von Industrie 4.0 zu tun haben werden. Einige Weichenstellungen sind in diesem Winter erfolgt, weitere stehen bevor.

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Der erfolgreiche Brückenschlag über Fach-, Regions- und Ländergrenzen hinweg in unseren Instituten macht damit deutlich: Wir benötigen in Deutschland dringend ein bundesweit geltendes Förderprogramm für die gemeinnützigen Forschungsinstitute, betont Prof. Martin Bastian im Editorial der ZUSE TRANSFERNEWS 1/2020

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Holz als Baustoff kann in Sachen Nachhaltigkeit natürliche Pluspunkte beanspruchen. Ein Wachstumshemmnis für den Holzbau bilden allerdings u.a. restriktive Regularien in den Bundesländern, die für die Bauordnungen zuständig sind. „Rigide Vorgaben zum Holzbau in Landesbauordnungen wurzeln u.a. in Befürchtungen rund um den Brandschutz", erläutert Prof. Steffen Tobisch, Leiter des Instituts für Holztechnologie in Dresden (IHD). Dabei ist das Brandverhalten von Holz viel besser erforscht als das anderer Baustoffe“, sagt Tobisch.

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Im Interview mit den ZUSE TRANSFERNEWS macht Prof. Peter Bofinger Vorschläge zur Förderung von Technologien. Kritisch äußert er sich zur "Schwarzen Null" im Bundeshaushalt. Die Nachfrage nach innovativen Technologien ließe sich nach seinem Dafürhalten durch großzügige Abschreibungs-erleichterungen ankurbeln.

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Dem konjunkturellen Abschwung in Deutschland begegnet die Große Koalition mit Ausgaben in Rekordhöhe.

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Sei es in der Wirtschaft oder in der Politik: Im Herbst 2019 sind sich die Auguren uneins - geht es weiter aufwärts mit Deutschland oder ist das Glas halb leer?

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