Leuchtturmaktivitäten in der Bildung und Forschung des SKZ werden seit Jahresbeginn inhaltlich von Dr. Johann Erath als neuem Oberingenieur koordiniert. Damit ist er erster Ansprechpartner bei öffentlichen Verbundprojekten, die interdisziplinär zwischen den verschiedenen Fachbereichen des Mitglieds der Zuse-Gemeinschaft laufen und von beträchtlichem Volumen sind. Auch ist er eine wichtige Schlüsselfigur der internen Qualitätssicherung wissenschaftlicher Exzellenz des SKZ sowie des IP-Managements.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Johann Erath einen erfahrenen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Seine Vernetzung und das umfassende Know-how sind immens wichtig, um unsere Infrastruktur und Ausstattung den Bedürfnissen der Branche weiter anzupassen und weitere Synergieeffekte der Zusammenarbeit nutzen zu können“, so Geschäftsführer Thomas Hochrein.

Johann Erath, Jahrgang 1983, studierte Physik und wechselte nach dem Diplomabschluss in den Fachbereich Chemie, um sich materialwissenschaftlichen Fragen zu widmen. Im Rahmen seiner Promotion beschäftigte sich Erath mit funktionellen Polymeroberflächen. Dabei konnte er umfangreiche Erfahrungen in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten sammeln. Als sein ehemaliger Arbeitsgruppenleiter ergänzt Dr. Kurt Engelsing: „Im Jahre 2014 konnten wir Herrn Dr. Erath als wissenschaftlichen Mitarbeiter für unsere Forschergruppe Bauteileigenschaften gewinnen. Dabei hat er die Themenfelder Zustandsbewertung und Lebensdauerprognose von Kunststoffbauteilen wesentlich vorangebracht. Diese Kenntnisse sind nach wie vor von großem Nutzen für Verarbeiter und Anwender von Kunststoffen.“

Erath selbst blickt mit großer Vorfreude auf sein neues Tätigkeitsfeld: „Ich freue mich darauf, mit dem SKZ intelligente technologisch, wirtschaftlich und ökologisch umsetzbare Lösungen von morgen zu realisieren.“ Er wird zudem das Aus- und Weiterbildungssegment unterstützen, um dort auch neue Entwicklungen im Kontext des lebenslangen Lernens und neuer Medien zu begleiten.

Daher ist er offen für weitere Aufgabenstellungen aus dem industriellen Umfeld, denn getreu dem Motto aller Institute der Zuse-Gemeinschaft „Wir machen Forschung, die ankommt!“ ist das SKZ nur dann zufrieden, wenn wirklich anwendbare Erkenntnisse und Dienstleistungen für die Kunststoff verarbeitende Industrie entstehen. Am SKZ werden dafür ständig innovative Verfahren und Produkte im Rahmen von öffentlich geförderten und bi- oder multilateralen Projekten entwickelt, die den Unternehmen helfen, schnell, effizient und kostengünstig neues vermarktungsfähiges Know-how zu generieren.

Das SKZ ist Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.

Kontakt:
Dr. Johann Erath
Oberingenieur
+49 931 4104-472
j.erath@skz.de

SKZ-Pressemitteilung vom 25. Januar 2018

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