Am 12. und 13. September 2017 fand in Nairobi, Kenia, eine Konferenz zum Thema einer nachhaltigen Infrastruktur und zum Umwelt- und Ressourcen-Management für hochdynamische Metropolen statt. Veranstaltungsort war die UN-Habitat-Zentrale der Vereinten Nationen in Nairobi. Den Anlass gab die Zwischenverteidigung des vom deutschen Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Rapid Planning“. Das Magdeburger ifak ist einer der 11 Partner aus Deutschland dieses im Zeitraum von 2014 bis 2019 im Programm „Future Megacities“ durchgeführten Forschungsprojektes.

In „Rapid Planning“ wird eine Planungsmethodik zur Stadtplanung entwickelt, die ihren Fokus auf die gemeinschaftliche Betrachtung der Basisversorgungs- und Entsorgungsstrukturen richtet. Hierbei werden Energie, Wasser, Abwasser, Abfall und urbane Landschaft integrativ betrachtet, um potenzielle Synergien nutzbar zu machen. Damit können Städte von neuen Techniken zur effizienten Ressourcenplanung durch verbesserte Planungsprozesse und damit verbundenen  geringeren Kosten profitieren. Das ifak ist an der Entwicklung von leicht anwendbarer Simulationssoftware für die Stoffströme der verschiedenen Infrastrukturen und an der Simulation von Szenarien für die vier Partnerstädte Kigali/Ruanda, Da Nang/Vietnam, Assiut/Ägypten und Frankfurt am Main beteiligt.

ifak-Meldung vom 12. September 2017
 

 

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