Das Hahn-Schickard-Start-up cytena GmbH kann sich über viele Preise freuen: Neu hinzugekommen ist am 28. November der Dr. Rudolf-Eberle-Preis 2017 des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis – „Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ – verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet.

Das große Anwendungspotential der Computertomographie bei der zerstörungsfreien Prüfung wurde am SKZ bereits mehrfach demonstriert, beispielsweise an gefügten Kunststoffprodukten oder Composites. Aktuell wird das Anwendungsfeld auf den wachsenden Markt additiv gefertigter Kunststoffbauteile ausgeweitet.

Das 2. Kolloqium „Fügen und Konstruieren im Nutzfahrzeugbau“ hat am 29. November 2017 interessierte Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen und Verbänden der Nutz- und Sonderfahrzeugbaubranche in die SLV Halle geführt. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Dazu präsentierten Firmen auf der begleitenden Fachausstellung innovative Produkte und Dienstleistungen.

Am 4. Dezember 2017 eröffnete die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, feierlich das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum „Textil-vernetzt“ in Berlin. Das Kompetenzzentrum„Textil-vernetzt“ hat zum Ziel, mittelständische Unternehmen der Textilindustrie und des Textilmaschinenbaus mit geeigneten Angeboten weiter bei der Erschließung technologischer und wirtschaftlicher Potenziale der Digitalisierung zu sensibilisieren und zu unterstützen. Die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen soll dadurch weiter gefestigt werden.

Das USEability LAB am IHD begrüßte gemeinsam mit der Medien- und Vernetzungsplattform CareTRIALOG am 24. November 2017 im Rahmen eines ThemenCamps rund 30 Experten aus den Bereichen Bauen, Wohnen und Pflege. In Diskussionsrunden wurden gemeinsame Ideen für ein Zukunft Gutes Wohnen Haus entwickelt. Die Überalterung der Gesellschaft nimmt rasant zu. Das Ziel der Veranstaltung war deshalb die Klärung der Frage, wie innovative Wohn- und Wohnungskonzepte für ältere Menschen in der Zukunft aussehen könnten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellen mit der gemeinsamen Förderbekanntmachung "Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt" in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zu nachhaltigen Stadtquartieren bereit: Sechs Leuchtturmprojekte sollen zeigen, wie im Quartier der Energieverbrauch gesenkt, die Strom, Wärme und Mobilität intelligent vernetzt und erneuerbare Energien sinnvoll in die Energieversorgung integriert werden können.

Wasser ist eine weltweit knapper werdende Ressource. Daher gilt es, mit dem Wasser sparsam umzugehen. Was im Privathaushalt leicht nachvollziehbar ist, stellt Städte mit ihrer Vielzahl von Bewohnern und Interessengruppen vor große Herausforderungen. Einer großen Zahl von Wassernutzern stehen nur begrenzte Wasserressourcen zur Verfügung. Dies gilt insbesondere in wasserarmen Regionen – hierzu gehören nicht nur ferne Länder, wie z. B. Israel, sondern auch einige Teile Deutschlands (z. B. Süd-Brandenburg) werden künftig verstärkt unter Wassermangel leiden.

Die CBS Information Technologies AG (CBS) ist IT-Partner für den Mittelstand und bietet Komplettlösungen zur Optimierung der kaufmännischen und technischen Prozesse in der Unternehmensorganisation auf Basis von Microsoft Dynamics AX und NAV. Die von CBS angepassten IT-Lösungen eignen sich für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, so auch für technische Textilunternehmen.

Vom 30. November bis zum 1. Dezember fand einer der wichtigsten europäischen Fachkongresse zu technischen Textilien erstmals in Stuttgart statt. Die Aachen-Dresden-Denkendorf-International Textile Conference führte 600 Fachleute aus 28 Ländern und vier Kontinenten aus der Textilindustrie, dem Textilmaschinenbau und vielen Anwenderbranchen zusammen. Experten aus Wirtschaft und Forschung berichteten über Forschungsergebnisse und marktfähige textile Innovationen zu den Themen Hochleistungsfasern, Faserverbundwerkstoffe und Medizintextilien.

Die wesentlichen Produkteigenschaften von geschäumten Extrudaten sind die Rohdichte, die Zellgrößenverteilung und die Extrudatgeometrie. Um diese Eigenschaften inline zu quantifizieren, setzt das SKZ seit einiger Zeit erfolgreich die Terahertz-Technik (THz) ein. Dies spart Zeit und Kosten, da keine Offline-Prüfungen notwendig sind. Darüber hinaus ermöglicht die THz-Technik statt Stichproben eine 100-Prozent-Kontrolle.

Mehr als 50 Wissenschaftlerinnen aus den Instituten der Zuse-Gemeinschaft haben sich am 07. November zu einem 1- tägigen Seminar im Humboldt-Institut Berlin getroffen, um sich zum Thema Chancengleichheit in MINT-Berufen auszutauschen. In entspannter aber gleichzeitig produktiver Atmosphäre wurde in Arbeitsgruppen über Themen wie Weiterbildungsmöglichkeiten oder auch flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarung von Familie und Beruf diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussionen werden in eine sogenannte Toolbox einfließen, die allen Instituten der Zuse-Gemeinschaft als eine Sammlung von Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit von Frauen in MINT-Berufen zur Verfügung gestellt wird. Einen ausführlicheren Bericht sowie eine Fotogalerie finden Sie auf der ZusaNnah-Website: https://www.zusannah.de/content/veranstaltungen                          
Am 22.11.2017 fand im Wissenschaftshafen der Landeshauptstadt Magdeburg ein Zuse-Kennenlernen-Tag des Landes Sachsen-Anhalt statt. Über 20 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren der Einladung des Instituts für Automation und Kommunikation e.V. gefolgt und informierten sich über die Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V., der in Sachsen-Anhalt aktuell acht Forschungseinrichtungen angehören.

Rund 70 Gäste waren am 14. und 15. November 2017 der Einladung der beiden Forschungsinstitute ifak aus Magdeburg und inIT aus Lemgo zur Tagung KommA 2017 in die Denkfabrik im Wissenschaftshafen Magdeburg gefolgt. Die jährliche Veranstaltung bildet im deutschsprachigen Raum ein Forum zu allen technischen-wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die Industrielle Kommunikation mit ihren spezifischen Anforderungen hinsichtlich Echtzeitfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Biogas ist aufgrund seiner vielfältigen und flexiblen Nutzbarkeit ein wichtiger Baustein der Energiewende. Innerhalb weniger Jahre wurden in Deutschland mehrere tausend Biogasanlagen errichtet und in Betrieb genommen. Die durch Biogas erzeugte Strommenge entspricht damit ca. 5 % der Gesamt-Bruttostromerzeugung und ca. 17 % der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ungeachtet der wachsenden Bedeutung von Biogasanlagen sind die Auswirkungen von Mikroorganismen und deren Stoffwechselprodukten auf die verwendeten Materialien und Bauteile im biotechnologischen Prozess weitestgehend unbekannt.

Am 9. und 10. November 2017 begrüßte das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) rund 140 Fachleute zum 11. Fußbodenkolloquium. Vertreter aus der Fußboden – und Zuliefererindustrie, dem Handel sowie Sachverständige und Pressevertreter verfolgten interessiert die insgesamt 13 Fachvorträge. Dr. Rico Emmler (EPH), der Moderator des ersten Veranstaltungstages, begrüßte die Teilnehmer erstmalig im neuen Konferenzgebäude des IHD und übernahm auch gleich den Auftaktvortrag. Er berichtete über Neuheiten aus der ISO- und CEN-Normung von Bambus-, Holz-, Laminat- und MMF-Fußbodenbelägen.

Unter dem Motto „Kleine Teile ganz groß“ fand zum wiederholten Male das Seminar Mikrospritzgießen am 16. November 2017 im KUZ statt. Mit fünfzehn interessierten Teilnehmern aus der Industrie wurde über die Herausforderungen bei der Fertigung von Mikroformteilen im Mikrospritzguss diskutiert. Dabei gaben die beiden Referenten, Dr. Gabor Jüttner und Steffen Jacob, einen Einblick in die Erfordernisse der Mikroformteilfertigung.

Um aktuelle Marktbedürfnisse künftig effizienter zu bedienen, hat die Hohenstein Group in Bönnigheim ihre Geschäftsbereiche zum 14.11.2017 neu strukturiert. „Unsere Kunden aus Industrie und Handel kennen uns seit vielen Jahren als verlässlichen Partner rund um das Thema Textil und viele weitere damit verknüpfte Arbeitsfelder“, sagt Inhaber Prof. Dr. Stefan Mecheels. Gebündelte Expertise über einzelne Fachgrenzen hinaus und ein einzigartiger „Full-Service“ aus Forschung und Entwicklung, Prüfung und Zertifizierung sowie Inspektionen und Labels zur Produktvermarktung sind das Markenzeichen des global agierenden, familiengeführten Unternehmens.

Ein unkonventionelles Fertigungsverfahren für den automobilen Leichtbau entwickeln Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Mit dem sogenannten Folgeverbundhybridschmieden wollen sie Blech- und Massivteile in einem einzigen Werkzeug vorbereiten, verbinden, umformen und nachbearbeiten. Im Vergleich zur konventionellen Massivumformung soll das Verfahren nicht nur Zeit sparen, sondern auch Kosten – weil deutlich geringere Presskräfte nötig sind und somit kleinere Umformmaschinen ausreichen. Durch die Verbindung von Massivteilen mit Blechen aus hochfestem Stahl lassen sich zudem leichtere Bauteile herstellen als mit konventionellen Schmiedeverfahren.

„Technologievorsprung durch Textiltechnik“ lautet das Motto der 16. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung (CTT) am 28. und 29. Mai 2018. Die Tagung bietet eine ideale Plattform, um aktuelle Forschungsergebnisse und Trends aus den Bereichen Maschinenbau, Textilindustrie und Leichtbau zu präsentieren. Veranstaltungsort ist die Messe Chemnitz. Folgende Schwerpunkte werden thematisiert: Ressourceneffiziente Textilmaschinen und Verfahren, Halbzeuge und Preformen und Smart Textiles, Biologisierung in der Fertigung, Verbundbauteile in Leichtbauweise, Prozess- und Struktursimulation, Nachhaltigkeit textiler Prozesse und Recycling sowie Kooperationen und Netzwerke.

Erfolgreiche Unternehmen haben eine Strategie im Umgang mit Daten formuliert – dies geht aus der aktuellen Studie „Fakten und Trends im Service 2017“ hervor, die das FIR an der RWTH Aachen gemeinsam mit dem Kundendienst-Verband Deutschland (KVD) jetzt veröffentlicht hat. An der Studie, die letzten Freitag auf dem KVD Service Congress von Professor Volker Stich, Geschäftsführer des FIR an der RWTH Aachen, vorgestellt wurde, beteiligten sich 265 Dienstleistungsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz; die Ergebnisse zeigen aktuelle Trends und Herausforderungen der Branche.

Die Medizintechnik ist eine Branche der Hochtechnologie, die für Anwender und Patienten Leistungen auf höchstem Niveau erbringt. Weit mehr als die Hälfte der weltweit hergestellten Medizinprodukte besteht mittlerweile aus Kunststoff. In der Medizintechnik sind die Anforderungen und Erwartungen entlang der Wertschöpfungskette sehr hoch: die der Patienten an das Produkt, die des Herstellers an seinen Verarbeiter und die des Verarbeiters an seinen Rohstofflieferanten. Dies nimmt das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) zum Anlass, um im Rahmen der Tagung „Kunststoff trifft Medizintechnik“ vom 31.01. bis 01.02.2018 den Dialog von Unternehmen aus der Medizintechnik und der Kunststofftechnik zu unterstützen. Ziel der Veranstaltung ist es, Chancen und Perspektiven, aber auch Herausforderungen und Risiken der Branchen zu diskutieren.

Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft. Diese Vorreiterrolle sichern sie sich durch eine ausgeprägte Innovationskultur auch in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen. Genau an diesem Punkt werden die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) anknüpfen und ihre Kooperation mit den gemeinnützigen Industrieforschungseinrichtungen im Freistaat forcieren. Mit dem 2. Sächsischen Innovationstag am 26. Oktober in der IHK Chemnitz wurde das Wissenstransferpotential für die mittelständische Wirtschaft seitens der Forschungseinrichtungen dargestellt, gleichzeitig wurden Impulse für eine beiderseitig gewinnbringende Zusammenarbeit gegeben.

Unter der Kurzbezeichnung „BioConSupport“ startet das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) gemeinsam mit dem Institut für Baustoffe der TU Dresden ein neues Projekt zur Erforschung von biobasierten Holz-Kompositen als Stützmaterial für den Beton-3D-Druck-Prozess. Die additive Fertigung mit Betonwerkstoffen zeichnet sich durch eine schnelle, weniger arbeitsintensive und größtenteils unabhängige Bauweise im Vergleich zu herkömmlichen Bauprozessen aus. Ohne den Einsatz von Schalungskonstruktionen können bereits Strukturelemente aus Beton additiv gefertigt werden.

Seit rund sechs Jahren gibt es die Allianz Textiler Leichtbau (ATL) als fachliche Partnerschaft am Standort Chemnitz. Nun wurde ein Kooperationsvertrag zwischen den Partnern geschlossen. Am 26. September 2017 trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter des Instituts für Strukturleichtbau (IST) der Technischen Universität Chemnitz, der beiden TU-An-Institute Cetex (Institut für Textil- und Verarbeitungsmaschinen gGmbH) und STFI (Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V.) sowie des neuen Fraunhofer-Forschungszentrums STEX (Systeme und Technologien für textile Strukturen) des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU).

Ersatzteile, Sportschuhe und sogar Hörgeräte kommen in Zukunft aus dem 3D-Drucker – individuell angefertigt zum Preis von Massenware. Die sogenannte additive Fertigung wird die Produktion radikal verändern. Niedersächsische Unternehmen sollen dabei Vorreiter werden, mit der Unterstützung von Niedersachsen ADDITIV, dem Zentrum für Additive Fertigung, das Wirtschaftsminister Olaf Lies heute offiziell in Hannover eröffnet hat. Von der niedersächsischen Landesregierung erhält das Zentrum für drei Jahre 1,2 Millionen Euro Förderung für Forschung und Technologietransfer.

Stahl umformen und dabei das Gesenk so gut es geht vor Verschleiß schützen: Das ist das Hauptziel des Forschungsprojekts „Halbwarm DLC2“, an dem das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH gemeinsam mit dem Institut für Oberflächentechnik (IOT) der Technischen Universität Braunschweig forscht.

Im August startete am FIR an der RWTH Aachen das Verbundprojekt E-Mas. Im E-Mas-Programm entsteht ein umfangreiches Weiterbildungsangebot, mit dem Fachkräfte, Personalentwickler und operatives Führungspersonal der mexikanischen Automobilindustrie effizient und effektiv im Bereich des Produktionsmanagements weitergebildet werden. Neben dem FIR beteiligen sich die Deutsche MTM-Vereinigung (DMTMV), die WBA Aachener Werkzeugbau Akademie (WBA), das Lean Enterprise Institut (LEI) sowie der lokale Partner Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey (ITESM) an dem Programm.

Im Sommer dieses Jahres durchlief das akkreditierte Prüflaboratorium des Forschungsinstitutes für Leder und Kunststoffbahnen mit Sitz in Freiberg die Re-Auditierung durch die DAIMLER AG und wurde als zertifiziertes Klasse A Labor für den Automobilhersteller bestätigt. Die DAIMLER AG auditiert und zertifiziert Prüflaboratorien weltweit auf Basis eines anspruchsvollen Qualitätsstandards für Prüfdienstleistungen. Für das Prüflaboratorium des Institutes bedeutet das höchste Ranking die Zulassung für die anspruchsvollsten und aus Sicht der DAIMLER AG wichtigsten Materialprüfungen.

„In einer Zeit, in der Industrie 4.0 und das Internet der Dinge Teil der öffentlichen Diskussion sind, fällt es leichter, die Rolle der Automation in Wirtschaft und Gesellschaft zu verdeutlichen.“ So der Institutsleiter des Magdeburger Forschungsinstituts für Automation und Kommunikation e.V. (ifak), Prof. Ulrich Jumar, bei der 39. Kuratoriumssitzung des Instituts ifak der Zuse-Gemeinschaft am 12.10.2017 in Magdeburg. Jährlich erstattet der Institutsvorstand dem 20 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung umfassenden Kuratorium Bericht zur Forschung und zur wirtschaftlichen und personellen Entwicklung des ifak. Vorsitzender des Gremiums ist Prof. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU), Stellvertreter sind Klaus Olbricht, Präsident der IHK Magdeburg, und Dr. Dieter Scheidemann, Beigeordneter der Landeshauptstadt.

Seit dem 1. September 2017 ist das USEability LAB, ein erst kürzlich neu gegründeter Arbeitsbereich im Institut für Holztechnologie Dresden (IHD), auch online unter www.useabilitylab.de erreichbar. Jeder kennt es, wenn Dinge nicht so funktionieren, wie man es erwartet, wenn man sich an die Benutzung gewöhnen oder diese sogar erlernen muss. Aber jeder kennt auch die Begeisterung, wenn Dinge leichter und besser gehen als erwartet, weil ein Produkt benutzerfreundlich ist. Die Qualität der Interaktion von Benutzer und Produkt wird vorrangig davon beeinflusst, wie gut das Produkt an die Anforderungen des Benutzers angepasst ist. Der Benutzer sollte sich nicht an das Produkt anpassen müssen.

Das SKZ arbeitet zusammen mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) in Dresden an der Automatisierung der Shearografie. Dieses zerstörungsfreie Prüfverfahren, ermöglicht die zuverlässige Detektion von Defekten in Kunststoff-Bauteilen. Die Shearografie ist ein berührungsloses Messverfahren, das auf der messtechnischen Erfassung von Laserstrahlen, die von der Prüfteiloberfläche reflektiert werden, basiert. Dabei wird das zu prüfende Bauteil durch aufgeweitete Laserstrahlen ausgeleuchtet, so dass auf der Oberfläche körnige Lichtmuster, sogenannte Speckle, entstehen.

Am 1. August 2017 hat das SKZ ein Gewächshaus in Betrieb genommen. Damit können ab sofort ganzjährig Prüfungen mit verschiedenen Testpflanzen an Kunststoffprodukten durchgeführt werden. Einhergehend mit der Anerkennung durch die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) bietet das SKZ ab sofort die Prüfung der „Wurzelfestigkeit von Bahnen und Beschichtungen für Dachbegrünungen“ nach FLL-Richtlinie bzw. nach DIN EN 13948 an. „Die 500 m² bieten uns die nötige Kapazität, um die mehrjährigen Prüfungen entsprechend den Kundenanfragen zügig abzuarbeiten“, freut sich Thomas Stintzing, Bereichsleiter der Neuen Geschäftsfelder am SKZ.

In vielen Branchen werden die Arbeiter durch das Tragen von Warnschutzkleidung vor möglichen Gefahren geschützt, z. B. bei Arbeiten im Straßenbau oder an Gleisanlagen. Aber gerade diese Tätigkeiten verursachen zum Teil starke Verschmutzungen der Warnschutzkleidung beispielsweise durch Bitumen-, Teer- oder Pufferfett. Solche Verschmutzungen reduzieren die Sichtbarkeit und Signalwirkung der Warnschutzkleidung durch Reduktion der sicherheitsrelevanten Flächen des Hintergrundmaterials und der Reflexstreifen und führen zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko für den Träger.

Das FIR an der RWTH Aachen hat in einem Konsortial-Benchmarking untersucht, worin die Erfolgsfaktoren datenbasierter Dienstleistungen bestehen und wie sich Top-Unternehmen in der Entwicklung und im Angebot datenbasierter Dienstleistungen von anderen Unternehmen abheben. Auftraggeber der Benchmarking-Studie waren sieben Unternehmen: Drägerwerk AG & Co. KGaA, innogy SE, Schweizerische Bundesbahnen SBB Cargo AG, SICK Vertriebs-GmbH, Siemens AG, TÜV Rheinland InterTraffic GmbH und Thales Transportation Systems GmbH. Diese und weitere 75 Anbieter industrieller, datenbasierter Dienstleistungen beteiligten sich europaweit an der Studie. Mithilfe verschiedener Methoden wurden unter den Teilnehmern 25 Unternehmen identifiziert, die sich durch besonders innovative und erfolgreiche Ansätze im Bereich datenbasierter Dienstleistungen auszeichnen. Anschließend verglich man die Ansätze dieser Unternehmen mit denen der anderen Teilnehmer, um so die Kriterien für ein besonders erfolgreiches Angebot datenbasierter Dienstleistungen zu identifizieren.

„Entwickeln Sie neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entlang der Customer-Journey von intelligent vernetzten Heizungssystemen“, so lautete die Aufgabe der Service-Innovation-Case-Competition für interessierte Studierende. Den Wettbewerb loben das FIR an der RWTH Aachen und die Walter-Eversheim-Stiftung zweimal jährlich aus. Als Case-Partner engagierte sich in diesem Jahr Bosch Thermotechnik, und so fand die Auszeichnung der drei Siegerteams Anfang August auch stilecht in der „Alten Villa“ auf dem Firmengelände von Bosch Thermotechnik in Lollar statt.

Unerklärlich und ärgerlich obendrein: Das Furnier löst sich, Flecken auf der Tür, Risse im Bodenbelag oder der Eindruck, das Möbelstück hat nicht so lange gehalten wie gedacht. In diesen Fällen ist sowohl für den Endkunden als auch für den Hersteller die Ursachenfindung von primärem Interesse. Schließlich geht es um Kundenzufriedenheit und nicht selten um drohende finanzielle Verluste durch Reklamationen oder Fehler in der Produktion.

In einem neuen Projekt erforscht die Hohenstein Group antimikrobielle Effekte von Lewis-Säuren für den Einsatz auf Textilien. Von den Ergebnissen erhofft man sich einen weiteren Erfolg auch gegen multiresistente Krankenhauskeime. Es gibt viele Bereiche des Alltags- und des Berufslebens, in denen antimikrobieller Schutz wichtig und notwendig ist. Um diesen auch auf Textilien zu erzielen, werden heutzutage Silber- oder Ammoniumverbindungen verwendet. Allerdings sind diese Verbindungen ökologisch und toxikologisch bedenklich sowie meist auch kostenintensiv.

Unter der Kurzbezeichnung „Surf~Parquet“ startet am 1. November 2017 im IHD ein neues  Forschungsprojekt  zur  Entwicklung  strukturierter  Oberflächen  für  Holzfußböden  mit  optimaler Resistenz gegenüber Bauchemikalien. Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuartiger strukturierter Oberflächenbeschichtungen für Parkette sowie die Verbesserung der Resistenz von Parketten gegenüber Bauchemikalien. Des Weiteren soll eine Testmethode zur Beurteilung der chemischen Resistenz ausgearbeitet werden.

Vom 10. bis 15. September fand in Prag die 14th International Conference on Urban Drainage statt. Sie war mehr mehr als 700 Teilnehmern außergewöhnlich gut besucht. Diese nur alle drei Jahre stattfindende Konferenz der Stadtentwässerungsexperten weltweit fand - nach Braslien 2011 und Malaysia 2014 – dieses Mal  wieder in Mitteleuropa statt. Dieses wissenschaftliche Ereignis wurde durch den Vorsitzenden des verantwortlichen Leitungsausschusses, dem Joint Committee on Urban Drainage der IWA und IAHR, Dr. Manfred Schütze vom Forschungsinstitut ifak e. V. (Magdeburg), eröffnet.

Die mittlerweile 76 gemeinnützigen Forschungseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft wie das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH unterstützen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einer Größe von maximal 500 Mitarbeitern durch Kooperationsforschung und Transferprojekte seit vielen Jahren verlässlich dabei, neue Produkte und innovative Verfahren erfolgreich im Markt zu etablieren. Wie die Zusammenarbeit solcher Forschungsinstitute mit den Partnern aus dem Mittelstand konkret aussieht und warum die mittelständisch geprägte Forschung künftig durch Bundesmittel gefördert werden sollte, darüber tauschten sich die grüne Bundestagskandidatin Catherine Kern (Wahlkreis Neckar-Zaber 266) und der grüne Landtagsabgeordnete Dr. Markus Rösler anlässlich ihres Besuchs am 19. September in Hohenstein mit Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Mecheels aus.

Technische Herausforderungen, wie beispielsweise Energieeffizienz, Elektromobilität oder erneuerbare Energien, stellen auch an die Kunststoffbranche neue Anforderungen. Vor diesem Hintergrund rücken lange eher als Nischenmarkt betrachtete Duroplaste immer mehr in den Fokus. Der relativ preiswerte, temperaturbeständige Werkstoff kommt wieder häufiger in technologisch hochwertigen Anwendungen der Automobil- und Elektroindustrie zum Einsatz. Steigende Anforderungen zur Gewichtsreduktion im Rahmen der CO2-Diskussion im Automobilbereich führen zum vermehrten Einsatz von Duroplasten als Ersatz für thermoplastische Werkstoffe und Metalle. Duroplaste für Leichtbauanwendungen können sich immer mehr am Markt positionieren. Innovationen im Bereich der Formmassen und der Verarbeitungstechnologie ermöglichen komplexe und wirtschaftliche Bauteile.

"Digitalisierung" ermöglicht verbesserte oder neue Funktionalitäten in Produkten und Dienstleistungen. Sie soll möglichst alle Branchen, Unternehmensgrößen und Europäischen Regionen optimal erreichen. Vor allem KMU aus nicht-Hightech-Branchen benötigen einen einfachen Zugriff auf entsprechende Technologien. Das Projekt "Smart 4 Europe" schafft dafür eine zentrale Kontakt- und Informationsstelle. Die Europäische Kommission verfolgt ein hohes Ziel mit dem derzeit stattfindenden Digitalen Wandel: Jedes Industrieunternehmen in Europa soll unabhängig von seiner Größe, seiner Branchenzugehörigkeit oder seines Standortes in die Lage versetzt werden, in vollem Umfang von digitalen Innovationen zu profitieren, um dadurch seine Produkte, Prozesse oder Dienstleistungsangebote zu verbessern.

Vom 19. bis 21. September präsentiert das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. auf der Composites Europe in Stuttgart Innovationen aus den Bereichen textiler Leichtbau und Faserverbundwerkstoffe. Auf dem Stand der Allianz Textiler Leichtbau (ATL) in Halle 6 Stand D40 werden unter anderem Exponate zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungs-Projekten ausgestellt. Gezeigt werden z.B. 3D-Hybridstrukturen für multifunktionale Anwendungen, die Verwendung von Hanfbastrinde für Faserverbundwerkstoffe  sowie Vliesstoffe und Sekundär-Rovings aus recycelten Carbonfasern.

Das Medizintechnik-Produkt dermaject© des Hahn-Schickard-Start-ups Verapido Medical steht ab sofort für den regulären klinischen Einsatz und für Studien zur Verfügung Herbstzeit ist Impfzeit – bald macht es wieder vermehrt „pieks“, denn viele Impfstoffe werden tief in den Muskel injiziert. Intradermale Verabreichungssysteme hingegen, die Wirkstoffe minimalinvasiv in die obersten Hautschichten bis maximal zwei Millimeter unter die Hautoberfläche abgeben, weisen viele Vorteile auf im Vergleich zu Methoden, die tief ins Gewebe eindringen: Durch die hohe Konzentration von Immunzellen in der Haut ist sichergestellt, dass ein intradermal applizierter Impfstoff um ein Vielfaches stärker wirkt und damit einen deutlich besseren Schutz bietet. Dies ist besonders wichtig für effektive Impfungen und Immuntherapien wie z. B. therapeutische Krebsimpfungen.

Ein interessanter Vortrag zu diesem Thema findet auf dem FACHKONGRESS OFFSETDRUCK in Frankfurt/M. statt! Immer wieder kommt es dazu, dass Druckmaschinenhersteller und -käufer über die Leistungsfähigkeit der Druckmaschine in Streit geraten. Um diese Eskalation zu vermeiden, wurden die Richtlinien zur technischen Abnahme von Druckmaschinen geschaffen.

MdB Özcan Mutlu (2. v.l.) zu Besuch am IASP (Foto: Fritz)
MdB Özcan Mutlu, Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, zeigte sich bei seinem Besuch am IASP sehr interessiert an den Möglichkeiten und Wirkungen der Innovationsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Diese haben hinsichtlich der Durchführung von Forschung und Entwicklung klare Wettbewerbsnachteile gegenüber Großunternehmen; die Innovationstätigkeit stagniert.

Am 12. und 13. September 2017 fand in Nairobi, Kenia, eine Konferenz zum Thema einer nachhaltigen Infrastruktur und zum Umwelt- und Ressourcen-Management für hochdynamische Metropolen statt. Veranstaltungsort war die UN-Habitat-Zentrale der Vereinten Nationen in Nairobi. Den Anlass gab die Zwischenverteidigung des vom deutschen Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Rapid Planning“. Das Magdeburger ifak ist einer der 11 Partner aus Deutschland dieses im Zeitraum von 2014 bis 2019 im Programm „Future Megacities“ durchgeführten Forschungsprojektes.

Dr. Hans Kurt Tönshoff
Seit 20 Jahren bringt der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau Branchenvertreter aus ganz Deutschland an einen Tisch, sorgt für den Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft und treibt Innovationen voran. Gegründet wurde das Branchennetzwerk 1997 vom IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH. Dort findet am 27. September 2017 auch die Jubiläumsveranstaltung statt: Sie steht unter dem Motto „Werkzeugbau im Wandel der Zeit“.

Die Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference zählt zu den wichtigsten Textiltagungen in Europa und wird vom 30. November bis 1. Dezember 2017 erstmals in Stuttgart stattfinden. Tagungsort ist das zentral gelegene Kongresszentrum Liederhalle. Seit 2016 gehören die DITF mit dem ITM in Dresden und dem DWI in Aachen zu den Organisatoren der Konferenz. Die „südliche Ausdehnung“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Bündelung der deutschen Tagungslandschaft. 

Quelle: Tim Reckmann / FotoDB.de
Im Vorfeld der Bundestagswahl sandte die Zuse-Gemeinschaft den großen Parteien ihren Wahlprüfstein mit der Fragestellung, ob sich ihre Fraktionen nach der Wahl für die Einführung eines eigenen Haushaltstitels für mittelständische Forschung im Bundeshaushalt einsetzen würden, um die Innovationskraft des deutschen Mittelstandes dauerhaft zu sichern. Hier der Wahlprüfstein im Wortlaut und die Antworten der Parteien.

Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind die Schwerpunkte der A+A, die vom 17. bis 20. Oktober 2017 in Düsseldorf ihre Pforten öffnet. Unter dem Motto »Together we make textiles safe« stehen die Experten der Hohenstein Group dort persönlich zu allen Fragen und Projekten rund um PSA und funktionaler Corporate Fashion zur Verfügung.

Eines der ältesten, familiengeführten Unternehmen Deutschlands, die Prym Fashion GmbH aus Stolberg (Rheinland), überführte zusammen mit dem FIR an der RWTH Aachen jetzt eine ihrer Maschinen ins Internet der Dinge (kurz IoT – Internet of things) und steigert so die Qualität ihrer Ansetzmaschine für Druckknöpfe. Hier zeigt ein Vertreter der „Old Economy“ Pioniergeist, stellt sich der Herausforderung und nutzt die Vorteile der digitalen Vernetzung. Im Fachjargon als Rapid-IoT-Prototyping bezeichnet, handelt es sich um ein Vorgehen, Anlagen aus der Produktion miteinander und in hoher Geschwindigkeit digital zu vernetzen, daraus Daten zu generieren und so schnell entscheidungs- und handlungsfähig zu sein. Prym ging den ersten, erfolgreichen Schritt ins Internet der Dinge zusammen mit dem FIR an der RWTH Aachen und schaffte aus einer Ansetzmaschine in zwölf Wochen einen ersten IoT-Prototyp.

Kameras und Sensoren sind aus keiner Fabrik mehr wegzudenken: Sie überwachen den Zustand von Maschinen und Werkzeugen, kontrollieren Materialbestände und Arbeitsabläufe. Doch nicht an jedem Ort lässt sich problemlos Messtechnik installieren. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH arbeitet daran, mit einer 3D-Kamera den Zustand eines Aluminiumschmelzofens zu überwachen – in dessen Inneren herrschen bis zu 1000 Grad Celsius.

Die Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, MdB Dr. Gesine Lötzsch, informierte sich am 1. September 2017 bei einem Besuch am Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) über die Aktivitäten des An-Instituts zur Forschung und Entwicklung insbesondee für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Kaum hatte der Justizstaatssekretär und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange das fem verlassen, war auf seinem Twitter-Kanal zu lesen: „Am Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd wird auch die Batterieforschung vorangetrieben“, gefolgt von einem Emoji, das den Daumen zustimmend in die Höhe reckt. Mitten im Wahlkampf fand Lange Zeit für ein Gespräch mit Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka, das sich um viele forschungspolitische Themen, den Forschungstransfer in die klein- und mittelständische Wirtschaft und eben auch um die Elektromobilität drehte.

Die Herstellung konkurrenzfähiger und hochwertiger Klebeverbindungen mit stabilen mechanischen Eigenschaften ist an dauerhafte Verbesserungen und Abstimmungen, an neue Anforderungen und technische Gegebenheiten der Fügeprozesse gebunden. Eine zielgerichtete Forschung im Bereich der Berechnung von geklebten faserverstärkten Thermoplasten ist notwendig, um die Prozesse zu optimieren und so die Fertigungskosten zu senken.

Ob Waren per Förderband oder per Gabelstapler durch die Fabrik transportiert werden, wie sie kommissioniert werden und wo sie lagern – all das sollten Unternehmen nicht dem Zufall überlassen. Denn Lager-, Kommissionier- und Transportsysteme beeinflussen die Effizienz der gesamten Fabrik. Welche Technologien zu welchem Unternehmen passen, ist allerdings nicht leicht zu entscheiden. Unterstützung erhalten kleine und mittlere Unternehmen vom Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH: Die Forscher wollen einen Softwaredemonstrator entwickeln, der bei der Auswahl des optimalen Lager-, Kommissionier- und Transportsystems hilft.

Peter Meiwald, Bundestagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, besuchte am 29. August 2017 unser Mitgliedsinstitut OFFIS in Oldenburg. Prof. Wolfgang Nebel, Vizepräsident der Zuse-Gemeinschaft, und Dr. Holger Peinemann führten den Vertreter der Grünen durch ihre Forschungseinrichtung und zeigten, was erfolgreiche Transferforschung alles leistet.

Zur INSECTA® 2017 am 7. und 8. September 2017 in Berlin erwarten die Veranstalter etwa 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die internationale Konferenz thematisiert technische, wirtschaftliche, ökologische, rechtliche sowie ethische Fragestellungen der Nutzung von Insekten als Futter- und Lebensmittel sowie im Non-Food-Bereich.

Zur Composites Europe präsentiert sich die Allianz Textiler Leichtbau (ATL) gemeinsam mit Industriepartnern auf einer Fläche von 180 m². Die 12. Europäische Fachmesse & Forum für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen findet vom 19. – 21. September 2017 in der Messe Stuttgart statt. Die Partner der Allianz stellen aktuelle Forschungsprojekte und Produkte rund um den Leichtbau vor.

Ein neues Schmiedeverfahren für den automobilen Leichtbau entwickelt das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH gemeinsam mit dem Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren (ISAF) der TU Clausthal. Die Wissenschaftler wollen Stahlbleche und Aluminium-Massivteile bereits während der Umformung stoffschlüssig verbinden – ohne zusätzlichen Fügeschritt. Damit lassen sich belastungsoptimierte Bauteile schnell und effizient herstellen.

Überkopfarbeit ist in vielen Industriezweigen immer noch Alltag. Dabei ist die Arbeitsergonomie heutzutage für Unternehmen von großer Bedeutung. Denn die ergonomische Gestaltung von Produktions- und Arbeitsabläufen erhält nachhaltig die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten.

Das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) stellt neue intelligente Lösungen und aktuelle Forschungsergebnisse auf der Fakuma vom 17.-21. Oktober 2017 in Friedrichshafen vor.

Auf der Fakuma stellt das SKZ die neu gegründete SKZ-Akademie vor. Ab 2018 wird unter dieser Dachmarke ein großes Segment des Weiterbildungsangebots des SKZ gebündelt. Damit unterstreicht das SKZ seinen Anspruch als führender Weiterbildungsanbieter der Branche.

Thorsten Frei, MdB Schwarzwald-Baar und Oberes Kinzigtal, staunte nicht schlecht über die Erfolgsgeschichten, die er bei seinem Besuch bei Hahn-Schickard in Villingen-Schwenningen zu hören bekam. Kein Wunder, ist die Mikrosystemtechnik doch aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Durch eine enge Verknüpfung der Forschungsbereiche mit den jeweiligen Weiterbildungsveranstaltungen profitieren Kunden am SKZ von einer praxisnahen Weiterbildung auf dem neuesten Stand der Technik. Auf der Fakuma wird das SKZ erstmals sein innovatives Weiterbildungskonzept präsentieren. In der neuen SKZ-Akademie ist das gesamte Weiterbildungsangebot des SKZ gebündelt. Der modulare Aufbau ermöglicht dem Teilnehmer eine individuelle Zusammenstellung von praxisorientierten Lehrinhalten rund um das Themengebiet Kunststoffe. Aktuelle Forschungsergebnisse werden direkt in die Weiterbildungsangebote eingearbeitet.

Das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) veranstaltet am 14. und 15. Dezember 2017 das 12. Holzwerkstoffkolloquium in Dresden. Das mit 16 Fachvorträgen gut gefüllte Programm steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grenzüberschreitungen“. Hinzu kommen erstmals acht Kurzbeiträge junger Wissenschaftler. Grenzüberschreitend setzen Holzwerkstoffe aus Deutschland und Europa international Maßstäbe, was Eigenschaften, Gesundheit und Ressourceneffizienz betrifft. Möglich wird dies durch den ständigen Innovationsdruck sowohl der Verwender und Hersteller selbst als auch der Maschinenbauer.

Reifen aus TPE mit Felge aus ABS gedruckt im FLM-Verfahren
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens werden am SKZ grundlegende Erkenntnisse zur additiven Fertigung von Mehrkomponentenbauteile erarbeitet. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Gestaltung des Verbundbereichs, die Prozessführung sowie die Charakterisierung des Haftungsverhaltens. Das Mehrkomponenten-Spritzgießen von Hart-Weich-Verbunden, bei dem eine Hartkomponente mit einem thermoplastischen Elastomer überspritzt wird, ist in der Kunststoffindustrie seit vielen Jahren etabliert. Bei den additiven Fertigungsverfahren haben sich Mehrkomponentenbauteile für technische Anwendungen allerdings noch nicht durchgesetzt. Tatsächlich eröffnet die Verarbeitung von mehreren Materialien innerhalb eines Bauteils in der additiven Fertigung komplett neue Freiheitsgrade und immense Innovationspotentiale hinsichtlich Design, Teilegestaltung, Funktionsintegration und kosteneffizienter Produktion. Am SKZ wurde nun ein neues Forschungs-Vorhaben begonnen, in dem grundlegende Erkenntnisse zu diesem Thema erarbeitet werden.

Zum 1. August dieses Jahres hat die Fogra ihr neu errichtetes Gebäude bezogen. Dieser bedeutende Meilenstein, auf den das renommierte Institut der Druckindustrie als Bauherr lange hingearbeitet hat, wurde gleich zum Anlass für eine aktualisierte Namensgebung genommen. Der Verein heißt nunmehr „Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V.“ Übrigens hätten der Straßenname und die Hausnummer der neuen Anschrift für ein wissenschaftliches Institut nicht einprägsamer ausfallen können: Einsteinring 1 a, 85609 Aschheim bei München.

Auf Einladung des NMI, Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen, trafen sich am 25. Juli 2017 über 60 Vertreter von Medizintechnikunternehmen sowie aus Forschungsinstitutionen zum Dialog mit Annette Widmann-Mauz MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium. Thema der Expertenrunde war die aktuelle Situation der Gesundheitsindustrie. Bei Patenten und Welthandelsanteil liege Deutschland auf Platz 2 hinter den USA. Rund ein Drittel ihres Umsatzes erzielen die deutschen Medizintechnikhersteller mit Produkten, die höchstens drei Jahre alt sind. Allerdings sehen die Unternehmen diese Position durch immer aufwändigere Zulassungsverfahren und hohe Regulierungsanforderungen bedroht. Unter der Headline „Wie innovationsfreundlich ist der Gesundheitsmarkt“ berichteten die Teilnehmer aus überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen von ihren Erfahrungen bei der Einführung innovativer Produkte und gaben der Staatssekretärin Widmann-Mauz eine Liste an Verbesserungswünschen mit auf den Weg.

Spritzgegossene Kunststoffoptik mit Mikrostrukturen (Foto: Fraunhofer ILT)
Neueste Entwicklungen zum Spritzgießen optischer Komponenten zeigt das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten für Produktionstechnologie (IPT) und für Lasertechnik (ILT) auf der diesjährigen Fakuma. Auf dem Gemeinschaftsstand von kunststoffland NRW  zeigen die drei Partnerinstitute in Friedrichshafen vom 17. - 21. Oktober 2017 „Kunststoffoptik aus Aachen“.

Kunststoffe im Automobilbau bestimmen zahlreiche Forschungsthemen am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen. Auf der IAA 2017, der 67. Internationalen Automobilausstellung vom 14. bis 24. September 2017 in Frankfurt präsentiert das IKV einen Teil davon auf dem Gemeinschaftsstand NRW in Halle 4. Unter dem Motto „Automotive-Land Nordrhein-Westfalen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW elf Institute und Unternehmen aus NRW auf seinem Gemeinschaftsstand zusammengebracht. Die Experten aus dem IKV erläutern dort ihre aktuelle Forschung für den Automobilbau und deren Umsetzung in die Praxis.

Die Faszination für textile Technologien und deren Anwendungen in der Architektur war Inspiration und Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt 3dTEX, bei dem neuartige Ansätze für ausgeschäumte Textilkonstruktionen entstanden. Fast unbegrenzt scheinen die Möglichkeiten, Fasern unterschiedlichster Materialien in Raum und Fläche anzuordnen und mit artverwandten Materialien auszuschäumen. In der Kombination erweisen sich mehrlagige Abstandstextilien als Alleskönner in der Gebäudehülle und als Wandelemente.

Vom 16. bis 18. August 2017 findet im großen Konferenzsaal der SLV Halle GmbH die 3. Internationale Konferenz für junge Spezialisten der Schweiß- und Prüftechnik statt. Die 3rd YPIC wird von jungen Spezialisten der SLV Halle für junge Spezialisten aus der ganzen Welt organisiert. Eingeladen  sind  Studenten  und  junge  Absolventen,  deren  Fachgebiet  das  Schweißen  und  die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) sind. Künftige Wissenschaftler haben die Möglichkeit, ihre Ideen, Erfahrungen und ihr Fachwissen zu präsentieren und mit anderen jungen Fachkollegen zu diskutieren.

Prof. Dr. Stefan Mecheels, MdB Eberhard Gienger, Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Dr. Stefan Droste © Hohenstein Institute
Wie lassen sich die Rahmenbedingungen in den Produktionsländern der textilen Kette kontinuierlich verbessern, um flächendeckend soziale Arbeitsbedingungen, ökologische Herstellungsprozesse und Nachhaltigkeit auf wirtschaftlicher Ebene in den Betrieben zu schaffen? Und wie können Verbraucher erkennen, ob die von ihnen gekauften Textilien auch tatsächlich nachhaltig sind? Als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beschäftigt sich Hans-Joachim Fuchtel (MdB) im Rahmen des Bündnisses für nachhaltige Textilien damit, wie sich diese Herausforderungen für alle beteiligten Interessengruppen effektiv lösen lassen. Anlässlich seines Besuchs am 25. Juli bei der Hohenstein Group am Stammsitz Bönnigheim tauschte sich Fuchtel mit den Textilexperten darüber aus, welche Ansätze das international agierende Forschungs- und Dienstleistungszentrum für die Textilunternehmen bietet und welche Kooperationsmöglichkeiten es hinsichtlich der Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der VN-Agenda 2030 gibt.

Im Zentrum für Textilen Leichtbau
Am 13.06.2017 fand am STFI e.V. das erste Seminar zum Thema CARBONrecycling statt. Den insgesamt 8 Schulungsteilnehmern wurden neben den Grundlagen zu den Themen Carbonfasern und carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) insbesondere der aktuelle Stand der Forschung und Technik zu Aufbereitungsverfahren von CFK sowie der nachfolgenden Halbzeugherstellung aus rezyklierten Faserstoffen vermittelt.

Zum 1. Juni starten das FIR an der RWTH Aachen und das International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart das Forschungsprojekt „ReleasePro“. Im Rahmen des Projekts wird ein Service-Release-Management entwickelt, um speziell KMU die Entwicklung systematischer und effizienter After-Sales-Dienstleistungen (AS-DL) zu ermöglichen. Neben der Analyse der Systematik bestehender After-Sales-Dienstleistungen soll ein Leitfaden für die Einführung eines systematischen Service-Release-Managements sowie ein Service-Release-Navigator zur Unterstützung des Einführungsprozesses entwickelt werden.

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