Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein und Annette Eickmeyer-Hehn
Am Informatikinstitut OFFIS in Oldenburg ist ein bundesweit bisher einmaliges Pflegeinnovationszentrum an den Start gegangen. Das BMBF fördert bis zum Jahr 2022 mit Forschungsgeldern in Höhe von 20 Mio. Euro die Entwicklung von innovativen Lösungen zur Unterstützung von Pflegebedürftigen und Pflegekräften im Alltag.

Fahrerlose Transportfahrzeuge
Automatischer Warentransport funktioniert nur dann automatisch, solange keine Störung auftritt. Sobald ein Fahrzeug beschädigt ist oder auf ein Hindernis stößt, muss der Mensch manuell eingreifen und den Fehler beheben. Forscher aus Hannover wollen das ändern: Sie entwickeln ein System, das automatisch auf Störungen reagiert. Der Einsatz von frei navigierenden fahrerlosen Transportfahrzeugen wird damit noch effizienter. Derzeit suchen die Wissenschaftler nach Partnerunternehmen für das Forschungsprojekt.

Peter Selzam
„Nur durch praxisorientierte berufliche Bildung und lebenslanges Lernen können wir die Themen unserer Zeit bewältigen“, so Dieter Pfister, Vizepräsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, im Rahmen der 50-Jahr-Feier im SKZ im Mai. Über 120 Besucher, darunter Vertreter aus Politik und Gewerkschaften sowie viele ehemalige Lehrgangsabsolventen, fanden an diesem Festtag ihren Weg nach Würzburg, um die 50-jährige Kooperation zwischen IHK und SKZ gebührend zu feiern.

Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian, Institutsdirektor des SKZ, und die Preisträgerin Rebecca Weidner mit dem REHAU Preis Technik
Für die Untersuchung von Flammschutzmaßnahmen von Verbundwerkstoffen erhält Rebecca Weidner den "REHAU Preis Technik 2017" in der Kategorie Masterarbeit. Bei der Verleihung wurde Rebecca Weidner für ihre am SKZ angefertigte Masterarbeit zum Thema "Untersuchung der Wirkungsweise von halogenfreien Flammschutzmitteln in Holz-Thermoplast-Verbundwerkstoffen" ausgezeichnet.

Verleihung des Dresdner Grundwasserforschungspreises 2017
Im Rahmen der Dresdner Grundwassertage am 19./20.06.2017 wurde traditionell der Dresdner Grundwasserforschungspreis 2017 von der Stiftung zur Förderung der Wissenschaftlichen Schule Zunker-Busch-Luckner an herausragende Dissertationen verliehen.

Zuse-Rechner Z 11 im Heinz Nixdorf Museum Paderborn
Am 20. Juni fand unter der Überschrift „5G – Industrielle Kommunikation der Zukunft“ in Paderborn die Jahrestagung 2017 der BMBF-Forschungsinitiativen zur nächsten Mobilfunkgeneration statt. Vom ifak als Mitglied der Zuse-Gemeinschaft präsentierten Sarah Willmann und André Gnad einen Demonstrator zum Projekt „HiFlecs - Hochperformante, sichere Funktechnologien und deren Systemintegration in zukünftige industrielle Closed-Loop-Automatisierungslösungen“.

 SKZ Institutsdirektor Prof. Martin Bastian und Dr. Nicola Kocic
Als zentrale Veranstaltung des Netzwerks hat sich der SKZ Netzwerktag fest als Branchentreff etabliert. Die positive Resonanz der Gäste auf die diesjährige Veranstaltung in Würzburg am 24. Mai sind Anerkennung und Ansporn für die aktuelle und zukünftige Netzwerkarbeit. Das SKZ und seine Mitglieder leben die Vernetzung und Kooperation innerhalb der Kunststoffbranche bereits seit vielen Jahrzehnten. Die aktuell über 390 Mitglieder bilden das derzeit bedeutendste und dynamischste Netzwerk – wenn´s um Kunststoff geht!

Integrierte Produktionskette für Bekleidung
Erstmals im industriellen Alltag angekommen, haben digitale Technologien das Potenzial, einen Paradigmenwechsel einzuleiten und bieten Unternehmen völlig neue Chancen. In diesem Zusammenhang und in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern präsentierten die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) die „Digital Textile Micro Factory“ auf der Texprocess der Messe Frankfurt. Auf dem Weg zur Industrie 4.0: Auf der Messe Texprocess wurde eine integrierte Produktionskette für Bekleidung live präsentiert und man konnte mit dieser Digital Textile Micro Factory einen Blick in die Zukunft der Textilproduktion wagen. Die Besucher erkundeten eine vollständig vernetzte und integrierte Fabrik, vom Design über den Digitaldruck bis zum automatisierten Einzellagenzuschnitt, zur Konfektion und zur Ausrüstung. Zu jeder Stufe gab es detaillierte Informationen vom Experten vor Ort. Die nahtlose digitale Vernetzung der Produktionsschritte innerhalb der Micro Factory stellen einen optimalen Materialverbrauch, kürzere Bearbeitungszeiten für Aufträge und ein Höchstmaß an Flexibilität sicher. Diese gemäß der Paradigmen der Industrie 4.0 responsiven Prozesse ermöglichten eine On-Demand-Produktion direkt live auf der Messe.

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft im Rahmen des OFFIS-Tages, vlnr: Prof. Heinz Rothgang, Prof. Werner Brinker, Prof. Hein, Prof. Nebel, Hironori Matsuzaki, Prof. Boll-Westermann, Dr. Ripke, Dr. Hüske-Kraus
Im Rahmen des diesjährigen OFFIS Tages wurde Prof. Dr. Werner Brinker die Ehrenmitgliedschaft im Informatikinstitut OFFIS in Oldenburg verliehen. Prof. Dr. Werner Brinker, bis 2015 Vorstandsvorsitzender der EWE AG, nahm heute im Rahmen des jährlich stattfindenden OFFIS-Tages vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Urkunde entgegen. OFFIS Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel bedankte sich für sein langjähriges, großes Engagement beim Aufbau und nachhaltigem Ausbau des OFFIS.

Künstliches Hautmaterial
Jedes Jahr im Mai wird mit dem Internationalen Tag der Händehygiene am 5. Mai daran erinnert, wie wichtig eine effektive Händedesinfektion zur Vorbeugung gegen Infektionen ist. Dem Thema Händedesinfektion hat sich auch das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH gemeinsam mit der Labor Dr. Merk & Kollegen GmbH in Rahmen eines ZIM-Projekts gewidmet.

Anlässlich der Wahlen auf der Mitgliederversammlung der GFaI am 9. Juni 2017 ergibt sich eine neue Zusammensetzung des GFaI-Vorstandes: Neuer Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Holger Schlingloff (Humboldt-Universität zu Berlin). Prof. Dr. Alfred Iwainsky, langjähriger Vorstandsvorsitzender der GFaI, dessen Arbeit in dieser Funktion im Anschluss an die Mitgliederversammlung durch ein Ehrenkolloquium gewürdigt wurde, stellte sich nicht mehr für diese Funktion zur Wahl.

Quelle: dena
Der ‘Start Up Energy Transition Award 2017’ wird von der Deutsche Energie-Agentur (dena) ausgelobt. Sechs Start-ups aus Frankreich, Deutschland, Indien, Bangladesch und Nigeria haben den Award erhalten. Sie überzeugten die Jury mit ihren innovativen Ideen für die Energiewende und weltweiten Klimaschutz.

Institutsdirektor Prof. Martin Bastian freut sich sehr: „Wir sind sehr stolz, dass wir mit Thomas Hochrein einen herausragenden Experten der Kunststoffbranche für die Leitung der Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildung gewinnen konnten. Er wird ganz zweifelsfrei unsere Tätigkeiten in diesem für alle Partner des SKZ sehr wichtigen Bereich mit großem Geschick zukunftsorientiert vorantreiben.“ Thomas Hochrein, Jahrgang 1979, studierte Diplom-Physik an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Im Anschluss daran war er ab dem Jahr 2004 bei einem mittelständischen Hersteller und Entwickler für Präzisionsspritzgussteile mit eigener Compoundierung für Hochleistungspolymere für die Bereiche Forschung und Entwicklung verantwortlich sowie Assistent der Geschäftsleitung.

Effizient produzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen: Wie das geht, untersuchen Wissenschaftler am IPH
Wie Unternehmen die Umwelt schonen und gleichzeitig Kosten sparen können, untersuchen Wissenschaftler aus Hannover im Projekt „ÖkoLogWi“. Die Forscher wollen ein Optimierungsmodell entwickeln, mit dem Unternehmen ihre Produktions- und Logistikkosten senken und gleichzeitig ihre Ökobilanz verbessern können. Derzeit suchen die Forscher noch Projektpartner.

Über 300 Austeller präsentierten am 18. Mai in Berlin mehr als 200 Neuheiten aus Forschung und Entwicklung mittelständischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Auch die Zuse-Gemeinschaft war mit einem Stand bei der alljährlichen Leistungsschau im Grünen vertreten. 1.800 Besucher besuchten die Veranstaltung an, darunter auch zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages. Staatssekretärin Iris Gleicke eröffnete bei bestem Wetter den diesjährigen Innovationstag.

Neben der Gaschromatographie, die unter anderem für die Analyse leichtflüchtiger Verbindungen aus Kunststoffen eingesetzt wird, steht dem SKZ für eine detaillierte Untersuchung der Polymermoleküle eine Gelpermeations-Chromatographie-Anlage der Firma PSS zur Verfügung.

Zum 1. Juni starten das FIR an der RWTH Aachen und das International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart das Forschungsprojekt „ReleasePro“. Im Rahmen des Projekts wird ein Service-Release-Management entwickelt, um speziell KMU die Entwicklung systematischer und effizienter After-Sales-Dienstleistungen (AS-DL) zu ermöglichen. Neben der Analyse der Systematik bestehender After-Sales-Dienstleistungen soll ein Leitfaden für die Einführung eines systematischen Service-Release-Managements sowie ein Service-Release-Navigator zur Unterstützung des Einführungsprozesses entwickelt werden.

Das William-Küster-Institut (WKI) für Hygiene, Umwelt und Medizin – bekannt als Fachbereich »Life Science« innerhalb des Forschungs- und Dienstleistungszentrums Hohenstein – steht seit 01.04.2017 unter neuer Leitung: Mit Dr. Timo Hammer übernimmt ein Naturwissenschaftler und Betriebswirt in Personalunion die Spitze des Instituts. Zudem wurde auch die Geschäftsleitung der Hohenstein Gruppe um seine Person erweitert.

Die internationale Fachmesse Techtextil in Frankfurt am Main ist mit 1789 Ausstellern aus 86 Ländern inzwischen das führende Forum für den Textilen Sektor. Die Verleihung des ‚Techtextil Innovation Award‘ stieß auch dieses Jahr wieder auf reges Interesse von Fachpublikum und Presse. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien für beachtenswerte Leistungen und Innovationen entlang des Produktangebotes der Techtextil verliehen.

Fabriken lassen sich in Zukunft deutlich schneller optimieren – daran arbeitet das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Bislang dauert es Wochen oder gar Monate, allein das Layout zu erfassen – also sämtliche Maschinen, Lagerflächen und Wege auszumessen und einen detaillierten Grundriss zu erstellen. In Zukunft soll dies ein Flugroboter automatisiert erledigen. Für das Forschungsprojekt „Instant Factory Maps“ suchen die Wissenschaftler noch Partner aus der Industrie: Beispielsweise Hersteller von Drohnen oder Unternehmen, die die automatische Layouterfassung in ihrer Fabrik testen wollen.

Die Vermeidung von Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen aus Kunststoffbauteilen, Lacken, Harzen oder Flüssigkeiten rückt vor allem für die Automobilindustrie in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Forschung. Im SKZ ist man diesen Emissionen mithilfe der Gaschromatographie auf der Spur. Die niedermolekularen chemischen Verbindungen sind oft nicht nur die Hauptursache unangenehmer Gerüche und sogenannter „Fogging Effekte“, sondern besitzen zudem, vor allem bei chronischer Exposition während der Verarbeitung oder im Verlauf der Anwendung durch den Endverbraucher eine potentielle negative physiologische Relevanz.

Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 haben die Hohenstein Institute in ihrer Unternehmensgruppe in Bönnigheim ein neues Zentrum für textile Gesundheitswissenschaften eingerichtet. Das Hohenstein Health Center konzentriert sich speziell auf jene Aspekte, in deren Mittelpunkt Medizintextilien stehen, d.h. Kleidung, Textilprodukte oder Verfahren, die Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben. Prof. Dr. Dirk Höfer leitet das neue Zentrum als Medizinischer Direktor und Geschäftsführer der Hohenstein Laboratories GmbH & Co KG.

Aus einem Kreis hochrangiger Anträge vergab der Trägerverein des Instituts für Holztechnologie Dresden im Rahmen der Veranstaltungen aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens den Innovationspreis 2017 an eine Arbeit zur Entwicklung eines Verbinderbeschlags zur werkzeuglosen Montage (WeMo) von Möbeln für den gewerblichen Bereich. Tony Gauser, Linda Geißler und Matthias Weinert (IHD) entwickelten in einem durch das BMWi geförderten Projekt einen Verbinderbeschlag, der eine sichere, fehlertolerante werkzeuglose Montage von Möbelbauteilen sowohl für den Wohn- als auch für den Nichtwohnbereich ermöglicht.

Die Herstellung von Kunststoffprofilen und -folien erfolgt mit hochentwickelten Werkzeugen, deren Geometrien genau auf die Fließeigenschaften der Kunststoffe abgestimmt sind. Diese Abstimmung bedarf oft langer Iterationsschleifen in Simulation und Experiment. Diese Schleifen stellen einen erheblichen Kosten- und Zeitfaktor dar und bedrohen perspektivisch die Fertigung in Hochlohnländern. Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen erforscht im Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ zusammen mit den Forschungspartnern CATS (Computergestützte Analyse technischer Systeme), ILT (Institut für Lasertechnik) und WZL (Werkzeugmaschinenlabor) an der RWTH Aachen einen neuartigen Ansatz, um manuelle Versuche und Auswertungen durch einen automatischen Algorithmus zu ersetzen. Allerdings liefert der Algorithmus Geometrien, die mit konventionellen Fertigungsverfahren nicht immer abzubilden sind.

Im Hotel Alte Werft, einer ehemaligen Produktionsstätte der Meyer Werft in Papenburg, findet vom 17. bis 18. Mai 2017 das vom Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH (IHD) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) und weiteren Partnern organisierte Interdisziplinäre Fahrzeugkolloquium statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden Forschungs- und Entwicklungsergebnisse aus Instituten und Unternehmen interessierten Kreisen im Rahmen von Vorträgen und einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Die Bedeutung von Qualitätsmanagementsystemen, der Qualitätssicherung und entsprechender Werkzeuge steigt zunehmend. Dieser Entwicklung wird das SKZ nun durch ein eigenes Lehrgangsprogramm mit dem Fokus auf der Verarbeitung von Kunststoffen gerecht. Im zweiten Halbjahr 2017 werden neue Lehrgänge für Qualitätsmanagement, Auditierung, Qualitätssicherung, Prüfmittel, SixSigma, Lean Management und Softskills angeboten. Das Besondere daran: Das SKZ ist Spezialist für Kunststoffe. Und genau das spiegelt auch das neue Lehrgangskonzept wider. Der Schwerpunkt liegt auf der Kunststoffbranche, sodass die Inhalte einen praktischen Bezug zur täglichen Arbeit aufweisen und so unmittelbar im Betrieb umgesetzt werden können. Das SKZ möchte hier nicht nur Wissen, sondern Fähigkeiten vermitteln.

Auf der HANNOVER MESSE 2017 präsentierte die GFaI im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Halle 2 die Robotik-Lösung CeramSolutions 4.0 und Flipcode, einen innovativen Farbbarcode. Auf dem Stand des BMWi standen in diesem Jahr die Themen Industrie 4.0, Energieeffizienz und Innovation im Fokus. In der Fertigung mit Robotern sind große Lose Stand der Technik, denn Rüstzeiten senken die Effizienz der Produktion. CeramSolutions 4.0 überwindet dieses Problem - mit intelligenter Objekterkennung, Offline-Simulation und echtzeitfähiger Trajektoriengenerierung ist Losgröße 1 schon heute Realität.

Das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) eröffnete heute feierlich sein neues Konferenzzentrum am Zelleschen Weg. Knapp 100 Gäste aus Politik, Ministerien, Wirtschaft und Wissenschaft sowie zahlreiche Institutsmitarbeiter folgten den Grußworten von Staatsminister Martin Dulig (Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Dr. Ole Janssen (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) sowie Detlef Sittel (Erster Bürgermeister der Stadt Dresden) und Dr. Ralf Bauer (Präsident der Zuse-Gemeinschaft).

Das von der Europäischen Union und vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Forschungsprojekt „EWIMA – Energiewissensmanagement zur unternehmensübergreifend optimierten Energieverwendung“ ist am 01. März 2017 gestartet. Das Projekt ist Teil des Klimaschutzwettbewerbs „VirtuelleKraftwerke.NRW“ und wurde mit der Absicht initialisiert, regionale virtuelle Kraftwerke in NRW prototypisch aufzubauen. Anders als bei herkömmlichen Kraftwerken werden dabei in örtlich begrenzten Verbünden viele kleine Energieerzeuger, Energiespeicher und Energieverbraucher miteinander verknüpft, um ein energetisches und wirtschaftliches Gesamtoptimum zu erreichen.

Im Rahmen des europäischen Gemeinschaftsprojekts „Touché“ (einem Teilvorhaben des CORNET-Projekts AiF-Nr. 137 EN) haben Forscher der Hohenstein Institute bislang offene Aspekte der Interaktion zwischen der menschlichen Haut und Textilien untersucht. Ziel des nun erfolgreich abgeschlossenen Vorhabens war es, die Wahrnehmung von textilen Reizen möglichst realitätsnah zu analysieren und geeignete Testmethoden zu entwickeln, mit denen sich sowohl haptische als auch taktile Reize beurteilen lassen. Für die Textil- und Bekleidungsindustrie ist die Frage nach den Vorgängen bei der Wahrnehmung von Textilien von zentraler Bedeutung, weil man daraus Schlüsse im Hinblick auf technische Konstruktionsparameter entlang der textilen Kette ziehen kann. Derart optimierte Bekleidung könnte somit konkret für den Träger entworfen werden.

Das FIR, Mitglied im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus, stellte am Dienstag auf der Hannover Messe das neue Reifegradmodell, den „acatech Industrie 4.0 Maturity Index“ vor. Zusätzlich zur Präsenz auf dem Stand B20 in Halle 7 trifft sich das gesamte Forschungskonsortium unter dem Dach der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften –  zum offiziellen Projektabschluss und bot geladenen Gästen anschließend die Möglichkeit, sich ausführlich über Inhalte und Anwendung des Modells zu informieren.

Unter der Kurzbezeichnung „werkzeuglose Montage“ wurde im IHD eine werkzeuglose Verbindungslösung in Form eines Beschlages für den Möbelbau entwickelt, die einen erheblichen Mehrwert für den Kunden aber auch für den Möbelhersteller mit sich bringt und die zum Patent angemeldet  wurde. Die Anforderungen  für die Entwicklung richteten sich nach den technischen Anforderungen aus dem Nichtwohnbereich und sind damit deutlich höher als im Vergleich zum Wohnbereich. Hintergrund war, eine Möglichkeit zu schaffen, Möbel für den Nichtwohnbereich (Büro, Kindertagesstätten usw.) in Montagebauweise verbunden mit der Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Montage ohne Werkzeug durch den Abnehmer exportfähig zu machen.

„Achtung, diese Bewegung verursacht Rückenschmerzen“ – so könnte ein digitaler Assistent in Zukunft warnen. Wissenschaftler aus Hannover entwickeln ein Kamerasystem, das Arbeitern bei der Montage über die Schulter schaut und auf unergonomische Bewegungen hinweist. Unternehmen können das System nutzen, um die Leistungsfähigkeit ihrer Arbeitskräfte dauerhaft zu erhalten. Für einen ersten Praxistest suchen die Wissenschaftler noch nach Partnerunternehmen.

Das SKZ hat weitreichende  Kompetenz im Bereich der Zustandsbewertung und Lebensdauerprognose von Kunststoffbauteilen und weitet diese stetig aus  - aktuell mit zwei weiteren Forschungsvorhaben. Ein wichtiger Fokus liegt auf der frühzeitigen Berücksichtigung des Langzeit-Verformungsverhaltens bei der Bauteilauslegung. Typischerweise werden dafür Kriechkurven bzw. isochrone Spannungs-Dehnungs-Diagramme verwendet, welche den Einfluss von Zeit, mechanischer Belastung und ggf. Temperatur auf die Verformung beschreiben. Diese Werkstoffinformationen sind allerdings nur in Ausnahmefällen (ca. 1 % der Materialien in der Kunststoff-Datenbank CAMPUS) verfügbar. Die Generierung dieser Daten über konventionelle Langzeitversuche ist nicht praktikabel, da der dafür notwendige Zeit- und Kostenaufwand sich nicht rechtfertigen lässt bzw. den immer kürzer werdenden Produkt-Entwicklungszyklen entgegen steht.

Ab dem 6. September 2017 dreht sich in München-Aschheim einmal im Monat alles um das Thema „Farbe“. Die Fogra lädt dann in die neuen Räumlichkeiten zu einer Veranstaltungsserie ein, die Interessierten aus der Druck- und Medienbranche einen praxisnahen Einblick in die verschiedenen Bereiche des Farbmanagements geben wird. Es sind bereits zehn Termine geplant, deren Themen sich sowohl um Fragestellungen aus dem Produktionsalltag drehen als auch um neue Technologien und die sie begleitenden Innovationen.

Am 11.04.2017 besuchte der Mittelstandsbeauftragte der Grünen-Bundestagsfraktion Dr. Thomas Gambke die GFaI, um sich über Ziele und Struktur der Zuse-Gemeinschaft zu informieren. Wichtiger Diskussionspunkt war die Notwendigkeit einer passgenauen, kontinuierlichen und bundesweiten Förderung der Industrieforschungsinstitute.

Vom 24. bis 28. April ist die GFaI mit auf der HANNOVER MESSE 2017 vertreten. Im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie präsentiert das Berliner Forschungsinstitut die Robotik-Lösung CeramSolutions 4.0 und Flipcode (innovativer Farbbarcode). Der Stand C28 befindet sich in der Halle 2.

Am 3. April hat die IHK Heilbronn-Franken das Projekt GRAFAT mit dem Forschungstransferpreis 2017 in Silber ausgezeichnet. Dr. Andreas Schmidt, stellvertretend für das Team um Projektleiterin Dr. Bianca Wölfling am Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH, und Dr. Thomas Schubert von der Heilbronner IOLITEC Ionic Liquids Technologies GmbH nahmen die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegen. Die IHK-Jury würdigte damit die gemeinsame Arbeit der beiden Projektteams, deren Ziel die Entwicklung einer neuartigen Graphen-Beschichtung ist, die sich gleichmäßig und dauerhaft auf Textilien aufbringen lässt. Durch seine flammhemmende Wirkung und superdünne Beschaffenheit bei gleichzeitig hoher Flexibilität und Bruchfestigkeit eignet sich Graphen beispielsweise für den Einsatz bei persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für Feuerwehrleute. Im Gegensatz zu derzeit üblichen Beschichtungen verspricht Graphen verbesserte Flammschutz- und Trageeigenschaften und ist dabei wesentlich umweltfreundlicher.

Ein Werkzeug, das bislang unmögliche Geometrien warm schmieden kann, stellt das IPH bei der Hannover Messe vor. Damit lassen sich bereits während des Schmiedens sogenannte Hinterschnitte einbringen – beispielsweise die Kolbenbolzen-Bohrung bei Motorkolben. Das Hinterschnittschmieden erleichtert die Nachbearbeitung, spart Material und senkt die Herstellungskosten. Dadurch wird die Verwendung von Kolben aus geschmiedetem Stahl wirtschaftlicher und die Kolben werden gleichzeitig belastbarer. Ein Modell des Werkzeugs zeigt das IPH vom 24. bis 28. April 2017 bei der Hannover Messe am niedersächsischen Gemeinschaftsstand in Halle 2, Stand A08.

Funktionsformteile aus thermoplastischen Kunststoffen erhalten häufig erst durch  exquisite Oberflächenlackierungen eine hohe Wertanmutung. Diese veredelten Oberflächen werden auch den steigenden Anforderungen aus dem Automotive-, Sanitär- oder Gebrauchsgüter-Sektor gerecht. Eine sehr effiziente Möglichkeit zur Direktbeschichtung von Spritzgussformteilen mit einem reaktiven Lack-System bietet die technologische Umsetzung der Verfahrenskombination aus Thermoplast- und Reaktionsspritzguss. Diese basiert im Wesentlichen auf dem bekannten Zwei-Komponenten-(2K)Spritzguss, wobei hier als zweite Komponente das reaktive Lack-System in die Werkzeugkavität (RIM-Verfahren) eingetragen wird. Das reaktive Lacksystem verbindet sich bei der Vernetzung fest mit dem spritzfrischen Thermoplast-Träger. In einer erfolgreichen FuE-Kooperation zwischen der PANADUR GmbH und der Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ) entstanden Lack- und Technologieentwicklungen zur Herstellung von Polyurea-basierten Beschichtungen auf thermoplastischen Tragelementen mittels Formteil-Direktbeschichtung (In Mould Coating - IMC).

Das FIR, Mitglied im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus, präsentiert auf der Hannover Messe in Halle 7, Stand B20 das neue Reifegradmodell für die Industrie 4.0, den „Industrie 4.0 Maturity Index“. Das unter dem Dach der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften federführend vom FIR – entwickelte Reifegradmodell dient Unternehmen als Leitfaden für die digitale Transformation.

Unter dem Motto „Additive und Spritzgießprozess“ fand am 21.03.2017 im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) die diesjährige Veranstaltung der Tagungsreihe "Forum Spritzgießen" statt. In neun sehr anschaulichen Vorträgen wurde der Einfluss von Kunststoffadditiven auf den Verarbeitungsprozess sowie auf die Eigenschaften der Fertigteile aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Schwerpunkte bildeten die Themenbereiche Einfärben von Kunststoffen, Verarbeitungshilfsmittel und Funktionsadditive. Ein anschließender Workshop lieferte Gelegenheit zur intensiven Kommunikation mit den Fachleuten.

Am 1. April 1957 begann der gelernte Färber und Chemischreiniger Josef Kurz nach zwei Gesellenjahren in einem Textilpflegebetrieb und seinem anschließenden Studium zum Textilingenieur seine berufliche Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an den Hohenstein Instituten. Heute, 60 erfolgreiche Jahre später, blickt der international anerkannte Wissenschaftler und stellvertretende Leiter der Hohenstein Institute auf ein einzigartiges Lebenswerk zurück. 2016 wurde er dafür mit dem wrp-Star ausgezeichnet, einem Preis des Branchen-Magazins Wäscherei + Reinigungspraxis.

Im SKZ wurde ein neues Forschungsvorhaben im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) gestartet. Zusammen mit dem Institut für Automation und Kommunikation (ifak e.V., Magdeburg) wird ein Verfahren zur Optimierung der Bildgewinnung und zur Beseitigung von Visualisierungsproblemen mit Mikrowellen entwickelt. Ziel ist die eindeutige Darstellung von Fehlstellen sowie die hochauflösende Ermittlung von realen Ausdehnungen und Tiefenlagen innenliegender Defekte.

Damit der europäische Mittelstand bei der Digitalisierung nicht den Anschluss verpasst, will die EU Unternehmen zielgerichtet unterstützen – und hat eine europaweite Studie zum Thema „Smart Engineering“ in Auftrag gegeben. Die Forscher sollen herausfinden, wie weit europäische Unternehmen auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0 bereits gekommen sind, welche Förderinitiativen auf nationaler Ebene existieren und welche Unterstützung bei kleinen und mittleren Unternehmen wirklich ankommt. An dem Projekt beteiligen sich 15 Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus sieben Ländern – darunter das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH).

Das diesjährige Motto „Forschung und Anwendung im Cluster Smart Logistik“ ist Programm: Das FIR an der RWTH Aachen lädt sowohl die interessierte Öffentlichkeit als auch das Fachpublikum am 27. April ab 14 Uhr ins Cluster Smart Logistik am Campus-Boulevard 55 in Aachen ein. Hier erleben die Besucher interessante Einblicke in die Arbeit des FIR und der Center im Cluster Smart Logistik. Die Zukunft der Logistik wird beim Rundgang durch das Cluster erlebbar.

Unter der Kurzbezeichnung „3D-FeSy“ startete am 1. Februar 2017 im IHD ein neues Forschungsprojekt zur Entwicklung eines integralen Federungssystems für Polstermöbel unter Verwendung des Fused-Filament-Fabrication-Verfahrens. Differenzierte Kundenwünsche hinsichtlich des Sitzkomforts führen zu einer Vielfalt an Konstruktionsvarianten bei der Möbelfertigung. Daraus resultieren für die Hersteller hohe Logistik- und Lageraufwendungen bei der Sicherung kundenangepasster Sitzpolsteraufbauten. Für individualisierte Produkte und die Herstellung kleiner Stückzahlen bieten sich 3D-Druck-Verfahren an.

Unter dem Titel „Sag's uns einfach - IoT für Kommunen“ stellen die Teleport GmbH und das Institut für Automation und Kommunikation (ifak e.V.) gemeinsam auf der CeBIT aus (Stand B47 in Halle 6). Dem Bürger wird die Möglichkeit gegeben, Mängel in der öffentlichen Infrastruktur an die verantwortlichen Stellen der Kommune zu melden und die Abarbeitung der gemeldeten Missstände zu verfolgen. Der Kommune wird die Möglichkeit gegeben, die Abarbeitung der Verwaltungsvorgänge bis zur Mängelbeseitigung durch einen beauftragten Baubetrieb bekannt zu machen und den Vollzug einer Maßnahme zu dokumentieren.

Die wachsende Nachfrage nach individuellen Verpackungen ist ein Antrieb für Weiterentwicklungen im Digitaldruck. Sowohl kundenspezifische Optik, als auch Serialisierung und Codierung der Verpackung machen jede Verpackung zu einem Unikat. Neben den Vorteilen wie nahezu rüstzeitloser Prozessführung und großer Flexibilität kommt es insbesondere beim Inkjet-Verfahren auch zu einigen Herausforderungen. Mit der Tinte wird innerhalb kürzester Zeit eine erhebliche Flüssigkeitsmenge drucklos auf die zu bedruckenden Substrate appliziert. Die Farbe soll möglichst rasch und präzise zu ihrem Bestimmungsort gelangen und dann so schnell wie möglich trocknen, ohne das Substrat zu stark durch Wellenbildung oder Ähnliches in Mitleidenschaft zu ziehen.

„Venture into the future of IoT and Services enabled by Connected Lighting“ – so lautete das Motto der diesjährigen Case-Competition zur Erlangung des Service-Innovation-Awards für interessierte Studierende, die durch das FIR an der RWTH Aachen, die Walter-Eversheim-Stiftung und Philips Lighting ausgeschrieben wurde. Die Auszeichnung der drei Siegerteams fand vergangenen Mittwoch, den 8. März, feierlich im Rahmen des 20. Aachener Dienstleistungsforums im Lounge-Kino CAPITOL Aachen statt. Die Mitglieder aller drei Teams durften sich über hochwertige Sachpreise sowie Auszeichnungen freuen.

Um diese Frage beantworten zu können, wurde im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums des Innern eine umfangreiche Studie durch das IHD gemeinsam mit ATB durchgeführt. In dieser Studie wurden Menschen mit Behinderung zu ihren persönlichen Erfahrungen mit der eigenen Wohnung befragt und Aussagen aufgenommen, welche Anforderungen die Wohnsituation bestehen bzw. was sie bei der Benutzung beeinträchtigt. Mit Hilfe der Ergebnisse sollen Handlungsbedarfe erkannt und Grundlagen für die Planung konkreter Maßnahmen abgeleitet werden.

Gut geschlafen? Ein Blick auf die App verrät es Ihnen. Mehr Bewegung in den Alltag integrieren und gesünder leben, häufig nur ein Vorsatz. Damit Taten folgen, sollen „Fitnessnessarmbänder“ oder „Aktivitätstracker“ und andere Geräte motivieren und zeigen, wie Pfunde purzeln.

Die digitale Ressourcenplanung ist das zentrale Bezugsobjekt in Halle 5 der kommenden CeBIT 2017. Trotz vieler Diskussionen gilt das ERP-System immer noch als Mittel der Wahl, wenn es um die Unterstützung der Auftragsabwicklung geht. Das FIR an der RWTH Aachen zeigt auf der CeBIT seine ERP-Kompetenz gleich mehrfach: Als Aussteller in Halle 5 am Stand E36/1, als Mitgestalter der ‚Digital ERP Stage‘ und als Begleiter der Guided Tours.

Das FIR an der RWTH Aachen und die Trovarit AG begleiten Unternehmen beim gesamten Prozess der digitalen Transformation   Intelligentes Monitoring und transparente Abläufe durch eine starke Vernetzung von Produkten, Maschinen und Menschen sind für wettbewerbsfähige Unternehmen unabdingbar. Doch um diese Chancen von Industrie 4.0 nutzen zu können, bedarf es einer konkreten Ist-Analyse sowie eines genauen Plans für die digitale Umsetzung. Auf der Hannover Messe in Halle 7, Stand B20 zeigen das FIR, Mitglied im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus, und die Trovarit AG, Spezialist für den wirtschaftlichen Software-Einsatz in Unternehmen, mit dem Industrie-4.0-Maturity-Index, wo Unternehmen in der digitalen Transformation stehen und welche Schritte zu tun sind, wollen sie ihre Industrie-4.0-Fähigkeit verbessern. Zusätzlich wird Besuchern mit der Neuerscheinung des MES-Marktspiegels und in den MES-Guided-Tours verdeutlicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten für die Umsetzung von Industrie 4.0 auf dem MES-Markt angeboten werden.

Neue LWB Steinl-Elastomerspritzgießmaschine im Technikum des IKV   Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen verfügt über eine neue vertikale Elastomerspritzgießmaschine des Typs VSEFE 3000/2000/330 b Performance der LWB Steinl GmbH & Co. KG, Altdorf. Peter Radosai, Vertriebsleiter für Europa, übergibt feierlich die neue Maschine im Technikum des IKV. Das EF-E Spritzaggregat (Bezeichnung von LWB Steinl) repräsentiert den neuesten Stand der Entwicklung auf dem Gebiet der Einspritztechnik. Es kombiniert die positiven Eigenschaften des First In-First Out (FIFO) Prinzips eines EF-Spritzaggregats mit einem sich vollständig entleerenden E-System. Außerdem kann durch eine mehrstufige Steuerung der dissipativen Einspritzenergie unter Einsatz eines “Rapid Cure Elements” zwischen dem EF- und dem E-System eine deutliche Heizzeitreduktion erreicht werden. Die Maschine hat eine Schließkraft von 2825 kN und kann ein maximales Einspritzvolumen von 2000 ccm bereitstellen.

Mit einem neu gestalteten Stand beteiligt sich die Hohenstein Gruppe vom 9. bis 12. Mai 2017 in Halle 3.1, B21 dieses Jahr an der Messe Techtextil / Texprocess in Frankfurt. Exponate zum Thema Biodegradation von Textilien bilden dabei einen Schwerpunkt der Präsentation. Kompetente Ansprechpartner aus den Bereichen Entwicklung und Dienstleistung stehen den Messebesuchern am Stand sowie im Anschluss an insgesamt fünf Fachvorträge im Rahmen des Techtextil Symposiums und des Texprocess Forums für persönliche Gespräche zur Verfügung. Das moderne Stand-Konzept sowie die Auswahl der vorgestellten Messe-Highlights verdeutlichen die einzigartige Verzahnung von praxisbezogener Forschung und den daraus entwickelten, maßgeschneiderten Dienstleistungen für die Textilbranche und andere Wirtschaftszweige, welche die Hohenstein Gruppe seit mehr als 70 Jahren aus einer Hand anbieten. Passion für Textilien, mit der die Hohenstein Experten ihre Kunden von der Produktidee bis zum Markterfolg begleiten – durch Auftragsforschung, Laborprüfungen, Zertifizierungen, Produktlabels bis hin zu kompetenter Beratung und Weiterbildung.

Eine fortschrittliche Methode zur Generierung von weißem Licht ist das Pumpen von Phosphoren mittels einer geeigneten Laserquelle. Durch die gute Fokussierbarkeit des Laserlichts kann so eine Punktlichtquelle erzeugt werden, die sehr kleine Abstrahlflächen mit extrem hohen Lichtströmen und annähernd Lambertschen Abstrahlcharakteristiken erlaubt. Zudem ist es möglich, bei Faserkopplung der Laserquelle die Weißlichterzeugung räumlich von der Laserquelle zu trennen.

Neuer Schweißprozess hilft Sprit zu sparen und Abgase zu reduzieren Das Technologieunternehmen Continental hat einen effizienten Elektromotor entwickelt, der erhebliche Verbrauchseinsparung bei sinkenden Stickoxidemissionen ermöglicht. Eine Voraussetzung für den Bau dieser Motoren ist ein innovativer Laserstrahlschweißprozess. Ziel der innovativen 48 V-Motoren ist es, Fahrzeuge künftig noch spritsparender zu betreiben und dabei gleichzeitig die strengen Abgasgrenzwerte der EU einhalten zu können. Während des Bremsvorgangs können diese Motoren Energie zurückgewinnen und sie in kompakten Batterien speichern. Gleichzeitig ist das System aufgrund der niedrigen Betriebsspannung von 48 V in der Lage, mit dem Bordspannungsnetz des Fahrzeuges zu interagieren, sodass der Hybridmotor sowohl die Lichtmaschine, als auch den Anlasser bei gleichem Bauraum ersetzen kann.

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen hat eine neue Produktionsanlage zur Herstellung von unidirektionalen (UD) Tapes in Betrieb genommen. Die Anlage arbeitet nach dem Prinzip einer extrusionsbasierten Schmelzeimprägnierung und verfügt über eine Online-Qualitätssicherung. Das IKV erforscht mit der neuen Anlage die Wechselwirkungen zwischen messbaren Qualitätsgrößen und der Wirtschaftlichkeit des Prozesses. Die Tapeanlage wurde gemeinsam mit den Partnern Breyer Maschinenfabrik, Pixargus, F.A. Kümpers und KUKA Industries entwickelt und im Technikum für faserverstärkte Kunststoffe des IKV aufgebaut.

Die Entwicklung des RWTH Aachen Campus befindet sich weiterhin auf Erfolgskurs und wächst. Anlässlich seiner Vollversammlung Anfang Februar begrüßte das Center Enterprise Resource Planning (CERP) im Cluster Smart Logistik gleich vier neue Mitglieder:  Dazu zählen der ERP-Anbieter abas Software AG sowie der Softwareproduzent für Produktionsregler in ERP, die Berghof Group GmbH, die dem Bereich Produktionsregelung im FIR weiteren Praxisinput liefern wird. Zwei Unternehmen, die den Menschen und sein kollektives Wissen und deren Entwicklung von Prozessen in den Mittelpunkt der Betrachtung setzen, sind die Deutsche MTM und PHR (Pro Human Resources). Allen gemein ist die Innovationskraft, wenn es um die digitale Transformation und die Potenziale der Digitalisierung geht. Gemeinsam, da ist man sich sicher, treibt man die zukunftsweisenden Ideen besser voran, behält den eigentlichen Nutzer im Fokus und kommt so noch schneller zu Lösungen, die auf Kundenbedürfnisse frühzeitig antworten.

Am 17. Februar 2017 gaben das SKZ in Würzburg und die Mainsite GmbH & Co.KG, Standortbetreiber- und Servicegesellschaft des Industrie Centers Obernburg, den Verkauf der bisherigen Mainsite-Analytik an die SKZ-Testing GmbH bekannt. Finanzielle Details wurden nicht mitgeteilt.

In einem Kooperationsprojekt des STFI mit der VOWALON Beschichtung GmbH wurden vliesstoffbasierte Mehrweg-OP-Textilien (OP-Kittel, OP-Abdecktücher für den High-Performance-Bereich entwickelt. Dabei handelt es sich um Trilaminate, die aus beidseitig angeordneten Vliesstofflagen und einer einlaminierten, polyurethanbasierten, wasserdampfdurchlässigen Hochleistungsmembran als Barriere bestehen. Das entwickelte Material erfüllt sämtliche normative Schutzanforderungen und weist auf Grund des hohen Wasserdampfdurchgangs und guter hautsensorischer Eigenschaften einen optimalen Tragekomfort auf.

Im Rahmen seiner Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergibt das IASP jährlich einen Förderpreis auf den Gebieten der Agrarökologie und der Stadtökologie. Die Förderpreise werden für besonders innovative experimentelle Ansätze im Rahmen von Studienprojekten und Graduierungsarbeiten an Berliner und Brandenburger Universitäten und Fachhochschulen vergeben.

Für zahlreiche naturstoffbasierte Biokunststoffe wird bei thermischer Belastung im Compoundier- als auch Spritzgießprozess eine unerwünschte Bräunungsreaktion - die Maillard-Reaktion - beobachtet, welche auf der Umsetzung von reduzierenden Zuckern mit Aminen beruht. Neben einer starken Bräunung des Materials infolge der Bildung von Melanoidinen, entstehen geruchsaktive Substanzen, welche maßgeblich den im spritzfrischen Zustand wahrzunehmenden typischen Brenzgeruch vieler naturstoffbasierter Biokunststoffe bedingen. Diese Faktoren werden von einem Großteil der Verarbeiter als auch Endanwender als störend empfunden und stellen sich letztendlich als Vermarktungshindernis dar.

Die PSI Logistics GmbH, ein Mitglied im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus, kooperiert mit dem Center Connected Industry bei der Implementierung eines Demonstrators für Anwendungen des Internet der Dinge (IoT – Internet of Things). Die Lösung wird im Februar auf den 15. Hamburger Logistiktagen vorgestellt. Das Ziel der Zusammenarbeit mit der branchenübergreifenden Community im Center Connected Industry ist es, „Industrie 4.0 in der Logistik erlebbar zu machen“, erläutert Dr. Giovanni Prestifilippo, Geschäftsführer der PSI Logistics. Im Rahmen des Centerprojekts „Smart Parcel“ unterstützt PSI-Software in der angeschlossenen „Demonstrationsfabrik“ einen Show-Case für Anwendungen des Internets der Dinge unter Live-Bedingungen. Dazu kommunizieren Module des Transport-Management-System PSItms IoT-Beacons. Ein prototypisches Live-System wird am 15. und 16. Februar 2017 im Rahmen der Hamburger Logistik-Tage vorgestellt mit dem Fokus Industrie 4.0 erlebbar zu machen. Der Datenfluss startet mit dezentralen Sensorelementen, die Echtzeitdaten von Transportgut und -mitteln an die PSItms-Anwendung weiterreichen. Die relevanten Informationen werden durch mobile Apps direkt am Ort des Geschehens bereitgestellt, um Transportprozesse und intralogistische Materialflüsse zu optimieren.

Wie gut ist meine Planung? Wie passend ist mein Werkzeug? Welche Anmutung würde meinem Kunden besser gefallen? 70 Experten aus der Industrie erlebten am 24. Januar in Dortmund, wie aktuelle innovative Simulationstechnik die menschliche Vorstellungskraft greifbar macht und riskante, teure oder einfach nur umständliche Versuche in der industriellen Planung und Qualitätsprüfung ersetzt. Das RIF Institut für Forschung und Transfer hatte gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft, der Initiative In|Die RegionRuhr, dem VDI, Westfälischer Bezirksverein e.V., dem kompetenzNetz simulation dortmund, KOSIM, und der carat robotic innovation GmbH zum „Dortmunder Tag der Simulation“ eingeladen. Die Veranstaltung erlaubte faszinierende Einblicke in das aktuelle Know-how dieser innovativen Branche am Standort Dortmund.

Wie funktioniert das denn jetzt? Jeder kennt es, wenn Dinge nicht so funktionieren, wie man es erwartet, wenn man sich an die Benutzung gewöhnen oder diese sogar erlernen muss. Aber jeder kennt auch die Begeisterung, wenn Dinge leichter und besser gehen als erwartet, weil ein Produkt einfach benutzerfreundlich ist. Doch was zeichnet benutzerfreundliche Produkte aus und woran sind sie zu erkennen? Oft stellt sich erst in der alltäglichen Benutzung heraus, ob das Produkt den Anforderungen des Benutzers tatsächlich gerecht wird. Benutzerfreundliche Produkte entstehen nicht von allein. Viel Wissen über die späteren Benutzer und ihre individuellen Anforderungen ist notwendig. Das IHD hat kürzlich ein USEability LAB neu gegründet, um Hersteller und Händler bei der Entwicklung und Bewertung von benutzerfreundlichen Produkten zu unterstützen. Die Basis dafür bilden langjährige Erfahrungen des IHD auf dem Gebiet der benutzerorientierten Produktentwicklung.

Permethrin ist ein weit verbreitetes Mittel zur Ausrüstung von Textilien gegen Milben. Allerdings kann das Nervengift auch beim Menschen zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie z.B. Kopfschmerzen oder Taubheit, führen. Im William-Küster-Institut für Hygiene, Umwelt und Medizin an den Hohenstein Instituten wurde jetzt ein Produkt der Firma Proneem France getestet, welches eine starke Wirksamkeit gegen Milben zeigte und stattdessen mit alternativen Wirkstoffen ausgerüstet ist.

Ab sofort bietet das SKZ in Zusammenarbeit mit dem japanisch-deutschen Maschinenhersteller Sumitomo Demag Spritzgieß-Lehrgänge in Ningbo, China an. Das SKZ, als größtes Kunststoff-Institut Deutschlands, kann seinen asiatischen Kunden nun Spritzgieß-Lehrgänge und individuelle Kundenschulungen direkt in China anbieten und geht hierzu eine Kooperation mit dem renommierten Maschinenhersteller Sumitomo Demag ein. Die Lehrgänge finden an den neuesten Spritzgießmaschinen im Showroom von Demag direkt in Ningbo, China statt.

Miniatur-Sensoren sollen Verschleiß im Getriebe messen – ganz ohne Kabel und Batterien     Fällt ein Schiffsgetriebe auf hoher See aus, kann das sehr gefährlich für die Besatzung werden – und teuer für den Reeder, der sein Schiff abschleppen lassen muss und die Fracht nicht pünktlich ans Ziel bringt. Deshalb werden kritische Bauteile regelmäßig ausgetauscht. Günstiger und sicherer wäre es, Schiffsgetriebe rund um die Uhr aus der Ferne zu überwachen. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) entwickelt deshalb gemeinsam mit Partnern ein sogenanntes Condition-Monitoring-System für Schiffsgetriebe. Das Besondere: Das System funktioniert kabellos und ohne Batterien, die nötige Energie generiert es aus der Umgebung.

Teilnehmer für Studie gesucht   Das Aachener Forschungsinstitut FIR an der RWTH Aachen führt gemeinsam mit einem Konsortium von sieben Industrieunternehmen eine Benchmarking-Studie zum Thema „Datenbasierte Dienstleistungen" durch. Die Ergebnisse dieser Studie sollen helfen, in der Praxis erfolgreiche Umsetzungen datenbasierter Dienstleistungen zu analysieren und somit Handlungsableitungen für andere interessierte Unternehmen zu identifizieren. Dazu werden Anbieter von datenbasierten Dienstleistungen gesucht, die damit einen hohen Kundenmehrwert erzielen und ihre Dienstleistungen möglichst effizient erbringen.

Wenn die Sondershow Digitalisierung live in Halle 5 der kommenden CeBIT (20. – 24. März 2017) erstmals an den Start geht, präsentiert am Stand C36 das FIR an der RWTH Aachen seinen neuen Logistik-Demonstrator. Dieser zeigt die vertikale und horizontale Vernetzung verschiedener Systeme über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Das FIR antwortet mit dem Demonstrator auf die wichtigsten Anforderungen von Unternehmen, die im Arbeitsalltag mit Schnittstellenproblemen, fehlerhaften Rückmeldungen und mangelhafter Datenqualität zu kämpfen haben.

Unter dem Motto „Get ready for Connected Industries!“ fand vom 8. bis zum 9. November die 7. Aachener Informationsmanagement-Tagung statt. In mehr als 20 Vorträgen informierten sich die 120 Teilnehmer aus der Informations- und Technologiebranche über die fortschreitende Vernetzung in Transport und Industrie. Auf der begleitenden Fachmesse wurden die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen der Datenerfassung, -aufbereitung und -analyse präsentiert.

In Anerkennung seines Engagements und seiner langjährigen Lehrtätigkeit für die Berufsakademie Sachsen wurde Björn Weiß im Dezember 2016 vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zum Honorarprofessor ernannt.

Herausragende Forschung aus Hannover: Professor Dr. Ludger Overmeyer und Sarah Uttendorf vom Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) haben es bei der Verleihung des Otto von Guericke-Preis 2016 unter die drei Finalisten geschafft. Die Forscher haben eine Software entwickelt, mit der kleine und mittlere Unternehmen schnell und einfach Wegenetze für Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTS) auslegen können. Die Jury wählte das Projekt „FTS-Wegenetz“ unter die besten drei von rund 1.500 IGF-Projekten.

Im Rahmen der Mittelstand-Digital-Initiative eStandards hat das Projekt eStep Mittelstand eine DIN SPEC zur Methodik für die Analyse und Auswahl von eBusiness-Standards veröffentlicht. Am 8. Dezember 2016 fand in Aachen der Abschluss des Projekts „eStep Mittelstand – Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von eBusiness-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“ statt.

Das STFI wurde für die Entwicklung von Sekundär-Rovings aus Carbon-Stapelfasern mit dem AVK-Innovationspreis in der Kategorie „Forschung/Wissenschaft“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 28. November 2016 im Rahmen des International Composite Congress (ICC) am Vorabend der Composite Europe in Düsseldorf statt.

Auf seiner Sitzung am 24.11.2016 hat der Vorstand der „Fördergemeinschaft für das Kunststoff-Zentrum in Leipzig e.V.“ mit einem entsprechenden Beschluss den 25. Jahrestag der Gründung der Fördergemeinschaft gewürdigt. Die „Fördergemeinschaft für das Kunststoff-Zentrum in Leipzig e.V.“ ist der alleinige Gesellschafter der Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH.

Im Rahmen eines kürzlich abgeschlossenen IGF-Vorhabens konnte im Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) eine Methode zur Bestimmung des Kriechverhaltens von Wood-Plastic-Composits (WPC) entwickelt und angewendet werden.

Im Rahmen der Vorstandssitzung des FILK-Fördervereins wurde Dr. Haiko Schulz am 24. November 2016 als weiterer Geschäftsführer am Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) gGmbH in Freiberg neben Institutsdirektor, Prof. Dr. Michael Stoll, bestätigt. Er wird die Führungsposition zum 1. Januar 2017 antreten. Das Institut beweist damit einmal mehr Weitsicht und sichert so Kontinuität in der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens.

Unter dem Motto „Von der Idee zum realen Formteil“ fand am 24.11.2016 im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) der Auftakt zur neuen Tagungsreihe "Forum Mikrospritzgießen" statt. In acht Vorträgen und zwei Workshops im Technikum wurden Anforderungen an das Formteildesign mit angepasstem Formteil-Anguss-Verhältnis, die Auswahl der geeigneten Maschinentechnik und die erforderliche Produktionsumgebung für die Fertigung erörtert. Somit konnte ein umfassender Überblick über die Möglichkeiten der Mikroformteilfertigung in Kunststoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette gegeben werden.

Gestiegenes Umweltbewusstsein von Konsumenten, neue gesetzliche Regelungen, aber auch die Entwick­lung der Rohstoffversorgung haben der Wipes-Industrie zusätzliche Anforderungen an Fasern, Herstellungs­parameter und Anlagenprozesse gestellt. Das primäre Ziel, „Flushable Wipes“ über das Abwassersystem entsorgen zu können, erfordert umfangreiches Fachwissen zu Herstellungstechniken und geeignetem Roh­material. Die Kombination der Nassvlieslegung mit der Spunlace-Verfestigung ermöglicht die Entwicklung von Vliesstoffen, die nach EDANA III Richtlinie „flushable“ (spülbar) sind.

Im Spritzgießtechnikum der Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ) wurde vor wenigen Wochen eine neue Spritzgießmaschine der ARBURG GmbH + Co KG, Loßburg, als Leihmaschine installiert. Es handelt sich dabei um einen vollelektrischen ALLROUNDER 370 E 600-170 der Baureihe EDRIVE. Mit einer maximalen Schließkraft von 60 t und einer 30-mm-Schnecke wird das Spektrum des KUZ-Maschinenparks ideal ergänzt. Der integrierte INTEGRALPICKER zur Entnahme von Angüssen und die Möglichkeit der Verarbeitung von Hochleistungswerkstoffen bieten eine enorme Vielseitigkeit, wodurch diese Maschine für die Aktivitäten im KUZ optimal eingesetzt werden kann. Ergänzt wird die Ausstattung durch periphere Technik der Werner Koch Maschinentechnik GmbH Ispringen.

Das von der AiF (BMWi) gefördete IGF-Projekt „Neue Methode zur Inline-Überwachung der Dispergiergüte von Polymerschmelzen auf Basis modulierter Ultraschall-Reflexionssignale (DISPO)“ steht vor seinem Abschluss. Ifak e.V. Magdeburg und Süddeutsches Kunststoffzentrum (SKZ) Würzburg stellen daher gemeinsam am 02.12.2016 die erreichten Projektergebnisse und perspektivischen Einsatzmöglichkeiten des entwickelten, Ultraschall-basierten Messverfahrens vor. Zur 3. und letzten Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses werden daher eine Reihe Unternehmen aus den Branchen Messtechnik und Kunststoffverarbeitung erwartet.

Mit hundert kleinen Motoren anstelle eines großen ließe sich bei Gurtförderern viel Energie sparen. Sogenannte angetriebene Tragrollen verteilen die Kraft gleichmäßiger und machen Förderbänder effizienter. Ihr Energieverbrauch und Laufverhalten lassen sich bisher jedoch nicht standardisiert messen. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) will dies ändern und entwickelt einen Prüfstand für angetriebene Tragrollen.

In einem vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit der Kurzbezeichnung „Erdgas-Wasserstoff-Mischbetrieb“ wird die WTZ Roßlau gGmbH einen neuartigen Einzylinder-Forschungsmotor konzipieren und bauen, der die Belastbarkeit von heute üblichen modernen Gasmotortriebwerken deutlich übertrifft.

Seit über 50 Jahren nimmt die Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. an zunächst nationalen, später internationalen Normungsgremien der grafischen Industrie teil. Dort bringt sie ihre Erkenntnisse aus umfangreichen Forschungsarbeiten ein und vertritt gleichzeitig das Interesse ihrer Mitglieder, wobei sie eine entscheidende, sehr aktive Rolle spielt. Seit 2010 berichtet das Institut darüber regelmäßig in seinen „ISO News“ in deutscher und englischer Sprache. Gerade ist die Ausgabe 22 erschienen, die die Ergebnisse verschiedener international aufgestellter Arbeitsgruppen, die im September in San José (USA) tagten, zusammenfasst.

Aktivitäten im Bereich der naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchsförderung sind wichtige Bausteine, um sich einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzustellen und die Zukunftsfähigkeit von Regionen nachhaltig zu sichern. Auch in Mainfranken haben sich verschiedene Akteure auf den Weg gemacht, Angebote in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu machen. Damit diese MINT-Angebote bestmöglich genutzt werden können, gilt es regional zusammen zu arbeiten, Transparenz zu schaffen und MINT-Bildung weiter zu fördern. Hierfür steht die MINT-Region Mainfranken - ein regionales Netzwerk, bestehend aus derzeit 20 MINT-Bildungsakteuren, zu denen auch das SKZ mit dem Schülerlabor ‚SKZ Lab‘ gehört.

Moderne Fabriken müssen flexibel und anpassungsfähig sein. Doch die Fabrikplanung ist für die meisten Firmen keine alltägliche Aufgabe. Deshalb können sich Fach- und Führungskräfte beim „Praxisseminar Fabrikplanung“ zu systematischen Fabrikplanern weiterbilden lassen. Angeboten wird das zweitägige Seminar vom Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) und dem Institut für Fabrikplanung und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover. Die Experten vermitteln in Vorträgen und Workshops Grundlagenwissen und beantworten individuelle Fragen zum Thema Fabrikplanung. Die Weiterbildung findet am 21. und 22. Februar 2017 in Garbsen statt, Anmeldungen sind noch bis zum 23. Januar 2017 möglich.

Das FIR an der RWTH Aachen intensiviert seine Forschungsarbeit auf dem Sektor der digitalen Vernetzung und eröffnet jetzt im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Campus das neue Center Connected Industry unter dem Motto Next Level Information Logistics. Dazu sicherte sich das FIR die Zusammenarbeit mit Ericsson, einem der Technologieführer bei der Entwicklung von 5G. Ericsson Deutschland ist seit Sommer 2016 immatrikuliertes Mitglied im Cluster Smart Logistik und hat eines der ersten 5G-Anwendungslabore Europas mit dem FIR errichtet.

Gute Planung ist alles, wenn bei einem Projekt nichts schief gehen darf. Besonders für Großprojekte gilt: Wer mit Fehlern rechnet, kann sie leichter vermeiden. Die Ingenieure des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) unterstützen Unternehmen bei der Fehlervermeidung: zum Beispiel die TAKRAF GmbH, die kürzlich zwei Bauteile an einer Abraumförderbrücke im Tagebau Nochten in der Oberlausitz ausgetauscht hat. Die Förderbrücke gilt als die größte fahrbare Arbeitsmaschine der Welt.

„Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit und Vielfalt zu mehr Erfolg führt. Sie präsentieren sich als zukunftsweisende Vorbilder in unserer Gesellschaft“, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. bei der Prädikatsübergabe an Frau Hirt, die die Auszeichnung stellvertretend für Herrn Dr. Ralf-Uwe Bauer, Geschäftsführender Direktor des TITK, entgegen nahm. Die Organisation wurde als eine von 58 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden am Freitag in Nürnberg für ihre zukunftsorientierte, erfolgreiche und nachhaltige Personalpolitik ausgezeichnet.

Die K2016 vermeldet einen neuen Besucherrekord mit 230.000 Fachbesuchern aus mehr als 160 Ländern. Auch am Messestand des Kunststoff-Zentrums in Leipzig (KUZ) tat sich einiges. Das KUZ fokussierte zur K2016 auf drei Themenschwerpunkte aus seinem vielfältigen FuE-Portfolio: Thermoplast-Schaumspritzgießen, Oberflächenveredelung durch Thermoplast- und Reaktionsspritzguss sowie Mikrospritzgießen. Viele interessierte Messebesucher kamen auf dem KUZ-Stand mit den Experten ins Gespräch und lernten die innovativen Lösungsansätze kennen.

Über Chancen und Herausforderungen, Funktionen auf Textilien zu drucken, diskutierte ein breites Fachpublikum mit über 90 Teilnehmern zum TITV-Workshop „Funktionen aus dem Digitaldrucker“ am 25. Oktober 2016 in Greiz. Prognostizierte jährliche Wachstumsraten von 10 % zeigen, dass man mit der Digitaldrucktechnik rasant neue Einsatzgebiete findet. Gestiegene Druckgeschwindigkeiten, hohe Individualisierung und Flexibilität sind einige der Voraussetzungen, damit zukünftig eine Vielzahl von Funktionen auf Textilien gedruckt werden können. Der Digitaldruck bietet die interessante Möglichkeit, Eigenschaften wie z. B. Schmutzabweisung, Abriebschutz, Antistatik, antimikrobiell, hydrophob, nachleuchtend oder elektrisch leitfähig aufzubringen. Maßgeblich ist, wie bei dem klassischen Farbdruck auch, eine spezielle Vorbehandlung. Diese soll in Zukunft auch gedruckt werden. Weiter entwickelt werden müssen aber ebenfalls die Drucktechnik, neue Funktionstinten sowie eine gänzlich neue systematische Bewertung und Prüfung, sind sich die Fachleute einig.

„Arbeitsorientierte Kompetenzentwicklungsmaßnahmen gewinnen an Bedeutung“ – dies geht aus der aktuellen Studie „Fakten und Trends im Service 2016“ hervor, die das FIR an der RWTH Aachen gemeinsam mit dem Kundendienst-Verband Deutschland (KVD) jetzt veröffentlicht hat.

Im Rahmen des Transatlantic Outreach Programs (TOP) – einer Gemeinschaftsinitiative des Auswärtigen Amtes, der Deutschen Bank, der Robert-Bosch-Stiftung, des Goethe-Instituts und Siemens waren Ende Oktober zwölf hochrangige Bildungsexperten aus allen Teilen der USA nach Deutschland gekommen. Im Mittelpunkt dieses Programms steht die Vermittlung eines modernen Deutschlandbildes an amerikanischen Schulen. Dabei standen diesmal in erster Linie die Bereiche ‚Berufliche Orientierung‘, ‚Duale Ausbildung‘ sowie ‚Integration von Flüchtlingen in schulische Bildung, Ausbildung und Beruf‘ im Fokus. Nach ihrer Rückkehr in die USA geben die Teilnehmer ihre Eindrücke und Erkenntnisse in Workshops an andere Lehrer, aber auch direkt an ihre Schüler weiter.

Als mittelständisches Textilunternehmen zukunftsfähig zu sein, heißt sich ständig mit dem Markt, den Anforderungen der Kunden, Technologietrends, der Digitalisierung, neuen Geschäftsmodellen und vielem mehr auseinanderzusetzen. Aber wie kann man den Innovationsprozess in mittelständischen Unternehmen mit knappen Ressourcen kontinuierlich gestalten? Wie gelingt es die Mitarbeiter, Kunden und Experten frühzeitig in die Ideenfindung einzubeziehen? Wie können Kompetenzen in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gebündelt und so die Entwicklung und Vermarktung von Innovationen für das eigene Unternehmen realisiert werden.

Zur Herstellung von Strukturbauteilen für die Luftfahrt ist das Resin Transfer Moulding (RTM)-Verfahren heute schon weit verbreitet. Es bietet ein hohes Automatisierungspotenzial und die Bauteile weisen sehr gute Laminatqualitäten und damit höchste mechanische Eigenschaften auf. Bevor die im RTM-Verfahren gefertigten Bauteile in Luftfahrzeugen verbaut werden dürfen, müssen sie einen zeit- und kostenintensiven Qualitätssicherungsprozess durchlaufen. Um diesen Prozess zu verkürzen, werden heute schon Formwerkzeuge mit Sensorik ausgestattet, die Qualitätssicherungsmaßnahmen inline in den Fertigungsprozess verlagert. Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen hat gemeinsam mit den Industriepartnern Airbus und Fill Maschinenbau einen innovativen Ansatz entwickelt, der diese Sensorik nun erstmals in die Injektionstechnik integriert. Dieser Ansatz vermeidet es, jedes einzelne Formwerkzeug mit der kostenintensiven Sensorik ausrüsten zu müssen. Gleichzeitig können die während des Injektionsprozesses erfassten Messdaten zukünftig eine online Regelung des Prozesses ermöglichen.

Seit vielen Jahren unterhält die SLV Halle intensive Geschäftsbeziehungen zur SBS Metalltechnik GmbH in Dresden. Das Unternehmen ist für die SLV Halle ein wichtiger kompetenter und leistungsstarker Industriepartner. Die Geschäftsleitung der SLV Halle besuchte auf Einladung der SBS Metalltechnik am 1. September 2016 das Dresdener Unternehmen, um in dessen Räumlichkeiten ein Arbeitstreffen zur Halbjahres-Auswertung durchzuführen.

Für seine Bachelorarbeit über evolutionäre Algorithmen hat Daniel Kampen den IPH-Zukunftspreis 2016 erhalten. Der Student der Leibniz Universität Hannover nahm die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung bei der Preisverleihung am 31. Oktober entgegen. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) hat den Zukunftspreis in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Künftig soll damit jedes Jahr die beste studentische Abschlussarbeit ausgezeichnet werden, die im Laufe des Jahres am IPH geschrieben wurde.

Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) sind unter den drei Finalisten für den Otto von Guericke-Preis 2016. Die AiF verleiht die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für das „IGF-Projekt des Jahres“, also für Forschungsvorhaben, die kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommen. Die IPH-Wissenschaftler Professor Dr. Ludger Overmeyer und Sarah Uttendorf haben es mit ihrem Projekt „FTS-Wegenetz“ ins Finale geschafft: Ihre Forschungsergebnisse tragen dazu bei, dass Mittelständler ihre Produktion künftig einfach und selbstständig automatisieren können.

Am 4. Oktober 2016 besuchte Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP, Mitglied des Hessischen Landtages und Staatsministerin a.D., das DECHEMA-Forschungsinstitut. Dabei informierte sie sich nicht nur über die verschiedenen Forschungsrichtungen des Instituts und seine Kontakte zu Forschungspartnern aus der Industrie und den Hochschulen, sondern gab auch wertvolle Anregungen, wie die Vernetzung im Bereich der Politik gesteigert werden kann.

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