Das SKZ arbeitet zusammen mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) in Dresden an der Automatisierung der Shearografie. Dieses zerstörungsfreie Prüfverfahren, ermöglicht die zuverlässige Detektion von Defekten in Kunststoff-Bauteilen. Die Shearografie ist ein berührungsloses Messverfahren, das auf der messtechnischen Erfassung von Laserstrahlen, die von der Prüfteiloberfläche reflektiert werden, basiert. Dabei wird das zu prüfende Bauteil durch aufgeweitete Laserstrahlen ausgeleuchtet, so dass auf der Oberfläche körnige Lichtmuster, sogenannte Speckle, entstehen.

Am 1. August 2017 hat das SKZ ein Gewächshaus in Betrieb genommen. Damit können ab sofort ganzjährig Prüfungen mit verschiedenen Testpflanzen an Kunststoffprodukten durchgeführt werden. Einhergehend mit der Anerkennung durch die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) bietet das SKZ ab sofort die Prüfung der „Wurzelfestigkeit von Bahnen und Beschichtungen für Dachbegrünungen“ nach FLL-Richtlinie bzw. nach DIN EN 13948 an. „Die 500 m² bieten uns die nötige Kapazität, um die mehrjährigen Prüfungen entsprechend den Kundenanfragen zügig abzuarbeiten“, freut sich Thomas Stintzing, Bereichsleiter der Neuen Geschäftsfelder am SKZ.

In vielen Branchen werden die Arbeiter durch das Tragen von Warnschutzkleidung vor möglichen Gefahren geschützt, z. B. bei Arbeiten im Straßenbau oder an Gleisanlagen. Aber gerade diese Tätigkeiten verursachen zum Teil starke Verschmutzungen der Warnschutzkleidung beispielsweise durch Bitumen-, Teer- oder Pufferfett. Solche Verschmutzungen reduzieren die Sichtbarkeit und Signalwirkung der Warnschutzkleidung durch Reduktion der sicherheitsrelevanten Flächen des Hintergrundmaterials und der Reflexstreifen und führen zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko für den Träger.

Das FIR an der RWTH Aachen hat in einem Konsortial-Benchmarking untersucht, worin die Erfolgsfaktoren datenbasierter Dienstleistungen bestehen und wie sich Top-Unternehmen in der Entwicklung und im Angebot datenbasierter Dienstleistungen von anderen Unternehmen abheben. Auftraggeber der Benchmarking-Studie waren sieben Unternehmen: Drägerwerk AG & Co. KGaA, innogy SE, Schweizerische Bundesbahnen SBB Cargo AG, SICK Vertriebs-GmbH, Siemens AG, TÜV Rheinland InterTraffic GmbH und Thales Transportation Systems GmbH. Diese und weitere 75 Anbieter industrieller, datenbasierter Dienstleistungen beteiligten sich europaweit an der Studie. Mithilfe verschiedener Methoden wurden unter den Teilnehmern 25 Unternehmen identifiziert, die sich durch besonders innovative und erfolgreiche Ansätze im Bereich datenbasierter Dienstleistungen auszeichnen. Anschließend verglich man die Ansätze dieser Unternehmen mit denen der anderen Teilnehmer, um so die Kriterien für ein besonders erfolgreiches Angebot datenbasierter Dienstleistungen zu identifizieren.

„Entwickeln Sie neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entlang der Customer-Journey von intelligent vernetzten Heizungssystemen“, so lautete die Aufgabe der Service-Innovation-Case-Competition für interessierte Studierende. Den Wettbewerb loben das FIR an der RWTH Aachen und die Walter-Eversheim-Stiftung zweimal jährlich aus. Als Case-Partner engagierte sich in diesem Jahr Bosch Thermotechnik, und so fand die Auszeichnung der drei Siegerteams Anfang August auch stilecht in der „Alten Villa“ auf dem Firmengelände von Bosch Thermotechnik in Lollar statt.

Unerklärlich und ärgerlich obendrein: Das Furnier löst sich, Flecken auf der Tür, Risse im Bodenbelag oder der Eindruck, das Möbelstück hat nicht so lange gehalten wie gedacht. In diesen Fällen ist sowohl für den Endkunden als auch für den Hersteller die Ursachenfindung von primärem Interesse. Schließlich geht es um Kundenzufriedenheit und nicht selten um drohende finanzielle Verluste durch Reklamationen oder Fehler in der Produktion.

In einem neuen Projekt erforscht die Hohenstein Group antimikrobielle Effekte von Lewis-Säuren für den Einsatz auf Textilien. Von den Ergebnissen erhofft man sich einen weiteren Erfolg auch gegen multiresistente Krankenhauskeime. Es gibt viele Bereiche des Alltags- und des Berufslebens, in denen antimikrobieller Schutz wichtig und notwendig ist. Um diesen auch auf Textilien zu erzielen, werden heutzutage Silber- oder Ammoniumverbindungen verwendet. Allerdings sind diese Verbindungen ökologisch und toxikologisch bedenklich sowie meist auch kostenintensiv.

Unter der Kurzbezeichnung „Surf~Parquet“ startet am 1. November 2017 im IHD ein neues  Forschungsprojekt  zur  Entwicklung  strukturierter  Oberflächen  für  Holzfußböden  mit  optimaler Resistenz gegenüber Bauchemikalien. Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuartiger strukturierter Oberflächenbeschichtungen für Parkette sowie die Verbesserung der Resistenz von Parketten gegenüber Bauchemikalien. Des Weiteren soll eine Testmethode zur Beurteilung der chemischen Resistenz ausgearbeitet werden.

Vom 10. bis 15. September fand in Prag die 14th International Conference on Urban Drainage statt. Sie war mehr mehr als 700 Teilnehmern außergewöhnlich gut besucht. Diese nur alle drei Jahre stattfindende Konferenz der Stadtentwässerungsexperten weltweit fand - nach Braslien 2011 und Malaysia 2014 – dieses Mal  wieder in Mitteleuropa statt. Dieses wissenschaftliche Ereignis wurde durch den Vorsitzenden des verantwortlichen Leitungsausschusses, dem Joint Committee on Urban Drainage der IWA und IAHR, Dr. Manfred Schütze vom Forschungsinstitut ifak e. V. (Magdeburg), eröffnet.

Die mittlerweile 76 gemeinnützigen Forschungseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft wie das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH unterstützen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einer Größe von maximal 500 Mitarbeitern durch Kooperationsforschung und Transferprojekte seit vielen Jahren verlässlich dabei, neue Produkte und innovative Verfahren erfolgreich im Markt zu etablieren. Wie die Zusammenarbeit solcher Forschungsinstitute mit den Partnern aus dem Mittelstand konkret aussieht und warum die mittelständisch geprägte Forschung künftig durch Bundesmittel gefördert werden sollte, darüber tauschten sich die grüne Bundestagskandidatin Catherine Kern (Wahlkreis Neckar-Zaber 266) und der grüne Landtagsabgeordnete Dr. Markus Rösler anlässlich ihres Besuchs am 19. September in Hohenstein mit Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Mecheels aus.

Technische Herausforderungen, wie beispielsweise Energieeffizienz, Elektromobilität oder erneuerbare Energien, stellen auch an die Kunststoffbranche neue Anforderungen. Vor diesem Hintergrund rücken lange eher als Nischenmarkt betrachtete Duroplaste immer mehr in den Fokus. Der relativ preiswerte, temperaturbeständige Werkstoff kommt wieder häufiger in technologisch hochwertigen Anwendungen der Automobil- und Elektroindustrie zum Einsatz. Steigende Anforderungen zur Gewichtsreduktion im Rahmen der CO2-Diskussion im Automobilbereich führen zum vermehrten Einsatz von Duroplasten als Ersatz für thermoplastische Werkstoffe und Metalle. Duroplaste für Leichtbauanwendungen können sich immer mehr am Markt positionieren. Innovationen im Bereich der Formmassen und der Verarbeitungstechnologie ermöglichen komplexe und wirtschaftliche Bauteile.

"Digitalisierung" ermöglicht verbesserte oder neue Funktionalitäten in Produkten und Dienstleistungen. Sie soll möglichst alle Branchen, Unternehmensgrößen und Europäischen Regionen optimal erreichen. Vor allem KMU aus nicht-Hightech-Branchen benötigen einen einfachen Zugriff auf entsprechende Technologien. Das Projekt "Smart 4 Europe" schafft dafür eine zentrale Kontakt- und Informationsstelle. Die Europäische Kommission verfolgt ein hohes Ziel mit dem derzeit stattfindenden Digitalen Wandel: Jedes Industrieunternehmen in Europa soll unabhängig von seiner Größe, seiner Branchenzugehörigkeit oder seines Standortes in die Lage versetzt werden, in vollem Umfang von digitalen Innovationen zu profitieren, um dadurch seine Produkte, Prozesse oder Dienstleistungsangebote zu verbessern.

Vom 19. bis 21. September präsentiert das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. auf der Composites Europe in Stuttgart Innovationen aus den Bereichen textiler Leichtbau und Faserverbundwerkstoffe. Auf dem Stand der Allianz Textiler Leichtbau (ATL) in Halle 6 Stand D40 werden unter anderem Exponate zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungs-Projekten ausgestellt. Gezeigt werden z.B. 3D-Hybridstrukturen für multifunktionale Anwendungen, die Verwendung von Hanfbastrinde für Faserverbundwerkstoffe  sowie Vliesstoffe und Sekundär-Rovings aus recycelten Carbonfasern.

Das Medizintechnik-Produkt dermaject© des Hahn-Schickard-Start-ups Verapido Medical steht ab sofort für den regulären klinischen Einsatz und für Studien zur Verfügung Herbstzeit ist Impfzeit – bald macht es wieder vermehrt „pieks“, denn viele Impfstoffe werden tief in den Muskel injiziert. Intradermale Verabreichungssysteme hingegen, die Wirkstoffe minimalinvasiv in die obersten Hautschichten bis maximal zwei Millimeter unter die Hautoberfläche abgeben, weisen viele Vorteile auf im Vergleich zu Methoden, die tief ins Gewebe eindringen: Durch die hohe Konzentration von Immunzellen in der Haut ist sichergestellt, dass ein intradermal applizierter Impfstoff um ein Vielfaches stärker wirkt und damit einen deutlich besseren Schutz bietet. Dies ist besonders wichtig für effektive Impfungen und Immuntherapien wie z. B. therapeutische Krebsimpfungen.

Ein interessanter Vortrag zu diesem Thema findet auf dem FACHKONGRESS OFFSETDRUCK in Frankfurt/M. statt! Immer wieder kommt es dazu, dass Druckmaschinenhersteller und -käufer über die Leistungsfähigkeit der Druckmaschine in Streit geraten. Um diese Eskalation zu vermeiden, wurden die Richtlinien zur technischen Abnahme von Druckmaschinen geschaffen.

MdB Özcan Mutlu (2. v.l.) zu Besuch am IASP (Foto: Fritz)
MdB Özcan Mutlu, Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, zeigte sich bei seinem Besuch am IASP sehr interessiert an den Möglichkeiten und Wirkungen der Innovationsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Diese haben hinsichtlich der Durchführung von Forschung und Entwicklung klare Wettbewerbsnachteile gegenüber Großunternehmen; die Innovationstätigkeit stagniert.

Am 12. und 13. September 2017 fand in Nairobi, Kenia, eine Konferenz zum Thema einer nachhaltigen Infrastruktur und zum Umwelt- und Ressourcen-Management für hochdynamische Metropolen statt. Veranstaltungsort war die UN-Habitat-Zentrale der Vereinten Nationen in Nairobi. Den Anlass gab die Zwischenverteidigung des vom deutschen Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Rapid Planning“. Das Magdeburger ifak ist einer der 11 Partner aus Deutschland dieses im Zeitraum von 2014 bis 2019 im Programm „Future Megacities“ durchgeführten Forschungsprojektes.

Dr. Hans Kurt Tönshoff
Seit 20 Jahren bringt der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau Branchenvertreter aus ganz Deutschland an einen Tisch, sorgt für den Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft und treibt Innovationen voran. Gegründet wurde das Branchennetzwerk 1997 vom IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH. Dort findet am 27. September 2017 auch die Jubiläumsveranstaltung statt: Sie steht unter dem Motto „Werkzeugbau im Wandel der Zeit“.

Die Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference zählt zu den wichtigsten Textiltagungen in Europa und wird vom 30. November bis 1. Dezember 2017 erstmals in Stuttgart stattfinden. Tagungsort ist das zentral gelegene Kongresszentrum Liederhalle. Seit 2016 gehören die DITF mit dem ITM in Dresden und dem DWI in Aachen zu den Organisatoren der Konferenz. Die „südliche Ausdehnung“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Bündelung der deutschen Tagungslandschaft. 

Quelle: Tim Reckmann / FotoDB.de
Im Vorfeld der Bundestagswahl sandte die Zuse-Gemeinschaft den großen Parteien ihren Wahlprüfstein mit der Fragestellung, ob sich ihre Fraktionen nach der Wahl für die Einführung eines eigenen Haushaltstitels für mittelständische Forschung im Bundeshaushalt einsetzen würden, um die Innovationskraft des deutschen Mittelstandes dauerhaft zu sichern. Hier der Wahlprüfstein im Wortlaut und die Antworten der Parteien.

Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind die Schwerpunkte der A+A, die vom 17. bis 20. Oktober 2017 in Düsseldorf ihre Pforten öffnet. Unter dem Motto »Together we make textiles safe« stehen die Experten der Hohenstein Group dort persönlich zu allen Fragen und Projekten rund um PSA und funktionaler Corporate Fashion zur Verfügung.

Eines der ältesten, familiengeführten Unternehmen Deutschlands, die Prym Fashion GmbH aus Stolberg (Rheinland), überführte zusammen mit dem FIR an der RWTH Aachen jetzt eine ihrer Maschinen ins Internet der Dinge (kurz IoT – Internet of things) und steigert so die Qualität ihrer Ansetzmaschine für Druckknöpfe. Hier zeigt ein Vertreter der „Old Economy“ Pioniergeist, stellt sich der Herausforderung und nutzt die Vorteile der digitalen Vernetzung. Im Fachjargon als Rapid-IoT-Prototyping bezeichnet, handelt es sich um ein Vorgehen, Anlagen aus der Produktion miteinander und in hoher Geschwindigkeit digital zu vernetzen, daraus Daten zu generieren und so schnell entscheidungs- und handlungsfähig zu sein. Prym ging den ersten, erfolgreichen Schritt ins Internet der Dinge zusammen mit dem FIR an der RWTH Aachen und schaffte aus einer Ansetzmaschine in zwölf Wochen einen ersten IoT-Prototyp.

Kameras und Sensoren sind aus keiner Fabrik mehr wegzudenken: Sie überwachen den Zustand von Maschinen und Werkzeugen, kontrollieren Materialbestände und Arbeitsabläufe. Doch nicht an jedem Ort lässt sich problemlos Messtechnik installieren. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH arbeitet daran, mit einer 3D-Kamera den Zustand eines Aluminiumschmelzofens zu überwachen – in dessen Inneren herrschen bis zu 1000 Grad Celsius.

Die Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, MdB Dr. Gesine Lötzsch, informierte sich am 1. September 2017 bei einem Besuch am Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) über die Aktivitäten des An-Instituts zur Forschung und Entwicklung insbesondee für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Kaum hatte der Justizstaatssekretär und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange das fem verlassen, war auf seinem Twitter-Kanal zu lesen: „Am Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd wird auch die Batterieforschung vorangetrieben“, gefolgt von einem Emoji, das den Daumen zustimmend in die Höhe reckt. Mitten im Wahlkampf fand Lange Zeit für ein Gespräch mit Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka, das sich um viele forschungspolitische Themen, den Forschungstransfer in die klein- und mittelständische Wirtschaft und eben auch um die Elektromobilität drehte.

Die Herstellung konkurrenzfähiger und hochwertiger Klebeverbindungen mit stabilen mechanischen Eigenschaften ist an dauerhafte Verbesserungen und Abstimmungen, an neue Anforderungen und technische Gegebenheiten der Fügeprozesse gebunden. Eine zielgerichtete Forschung im Bereich der Berechnung von geklebten faserverstärkten Thermoplasten ist notwendig, um die Prozesse zu optimieren und so die Fertigungskosten zu senken.

Ob Waren per Förderband oder per Gabelstapler durch die Fabrik transportiert werden, wie sie kommissioniert werden und wo sie lagern – all das sollten Unternehmen nicht dem Zufall überlassen. Denn Lager-, Kommissionier- und Transportsysteme beeinflussen die Effizienz der gesamten Fabrik. Welche Technologien zu welchem Unternehmen passen, ist allerdings nicht leicht zu entscheiden. Unterstützung erhalten kleine und mittlere Unternehmen vom Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH: Die Forscher wollen einen Softwaredemonstrator entwickeln, der bei der Auswahl des optimalen Lager-, Kommissionier- und Transportsystems hilft.

Peter Meiwald, Bundestagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, besuchte am 29. August 2017 unser Mitgliedsinstitut OFFIS in Oldenburg. Prof. Wolfgang Nebel, Vizepräsident der Zuse-Gemeinschaft, und Dr. Holger Peinemann führten den Vertreter der Grünen durch ihre Forschungseinrichtung und zeigten, was erfolgreiche Transferforschung alles leistet.

Zur INSECTA® 2017 am 7. und 8. September 2017 in Berlin erwarten die Veranstalter etwa 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die internationale Konferenz thematisiert technische, wirtschaftliche, ökologische, rechtliche sowie ethische Fragestellungen der Nutzung von Insekten als Futter- und Lebensmittel sowie im Non-Food-Bereich.

Zur Composites Europe präsentiert sich die Allianz Textiler Leichtbau (ATL) gemeinsam mit Industriepartnern auf einer Fläche von 180 m². Die 12. Europäische Fachmesse & Forum für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen findet vom 19. – 21. September 2017 in der Messe Stuttgart statt. Die Partner der Allianz stellen aktuelle Forschungsprojekte und Produkte rund um den Leichtbau vor.

Ein neues Schmiedeverfahren für den automobilen Leichtbau entwickelt das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH gemeinsam mit dem Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren (ISAF) der TU Clausthal. Die Wissenschaftler wollen Stahlbleche und Aluminium-Massivteile bereits während der Umformung stoffschlüssig verbinden – ohne zusätzlichen Fügeschritt. Damit lassen sich belastungsoptimierte Bauteile schnell und effizient herstellen.

Überkopfarbeit ist in vielen Industriezweigen immer noch Alltag. Dabei ist die Arbeitsergonomie heutzutage für Unternehmen von großer Bedeutung. Denn die ergonomische Gestaltung von Produktions- und Arbeitsabläufen erhält nachhaltig die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten.

Das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) stellt neue intelligente Lösungen und aktuelle Forschungsergebnisse auf der Fakuma vom 17.-21. Oktober 2017 in Friedrichshafen vor.

Auf der Fakuma stellt das SKZ die neu gegründete SKZ-Akademie vor. Ab 2018 wird unter dieser Dachmarke ein großes Segment des Weiterbildungsangebots des SKZ gebündelt. Damit unterstreicht das SKZ seinen Anspruch als führender Weiterbildungsanbieter der Branche.

Thorsten Frei, MdB Schwarzwald-Baar und Oberes Kinzigtal, staunte nicht schlecht über die Erfolgsgeschichten, die er bei seinem Besuch bei Hahn-Schickard in Villingen-Schwenningen zu hören bekam. Kein Wunder, ist die Mikrosystemtechnik doch aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Durch eine enge Verknüpfung der Forschungsbereiche mit den jeweiligen Weiterbildungsveranstaltungen profitieren Kunden am SKZ von einer praxisnahen Weiterbildung auf dem neuesten Stand der Technik. Auf der Fakuma wird das SKZ erstmals sein innovatives Weiterbildungskonzept präsentieren. In der neuen SKZ-Akademie ist das gesamte Weiterbildungsangebot des SKZ gebündelt. Der modulare Aufbau ermöglicht dem Teilnehmer eine individuelle Zusammenstellung von praxisorientierten Lehrinhalten rund um das Themengebiet Kunststoffe. Aktuelle Forschungsergebnisse werden direkt in die Weiterbildungsangebote eingearbeitet.

Das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) veranstaltet am 14. und 15. Dezember 2017 das 12. Holzwerkstoffkolloquium in Dresden. Das mit 16 Fachvorträgen gut gefüllte Programm steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grenzüberschreitungen“. Hinzu kommen erstmals acht Kurzbeiträge junger Wissenschaftler. Grenzüberschreitend setzen Holzwerkstoffe aus Deutschland und Europa international Maßstäbe, was Eigenschaften, Gesundheit und Ressourceneffizienz betrifft. Möglich wird dies durch den ständigen Innovationsdruck sowohl der Verwender und Hersteller selbst als auch der Maschinenbauer.

Reifen aus TPE mit Felge aus ABS gedruckt im FLM-Verfahren
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens werden am SKZ grundlegende Erkenntnisse zur additiven Fertigung von Mehrkomponentenbauteile erarbeitet. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Gestaltung des Verbundbereichs, die Prozessführung sowie die Charakterisierung des Haftungsverhaltens. Das Mehrkomponenten-Spritzgießen von Hart-Weich-Verbunden, bei dem eine Hartkomponente mit einem thermoplastischen Elastomer überspritzt wird, ist in der Kunststoffindustrie seit vielen Jahren etabliert. Bei den additiven Fertigungsverfahren haben sich Mehrkomponentenbauteile für technische Anwendungen allerdings noch nicht durchgesetzt. Tatsächlich eröffnet die Verarbeitung von mehreren Materialien innerhalb eines Bauteils in der additiven Fertigung komplett neue Freiheitsgrade und immense Innovationspotentiale hinsichtlich Design, Teilegestaltung, Funktionsintegration und kosteneffizienter Produktion. Am SKZ wurde nun ein neues Forschungs-Vorhaben begonnen, in dem grundlegende Erkenntnisse zu diesem Thema erarbeitet werden.

Zum 1. August dieses Jahres hat die Fogra ihr neu errichtetes Gebäude bezogen. Dieser bedeutende Meilenstein, auf den das renommierte Institut der Druckindustrie als Bauherr lange hingearbeitet hat, wurde gleich zum Anlass für eine aktualisierte Namensgebung genommen. Der Verein heißt nunmehr „Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V.“ Übrigens hätten der Straßenname und die Hausnummer der neuen Anschrift für ein wissenschaftliches Institut nicht einprägsamer ausfallen können: Einsteinring 1 a, 85609 Aschheim bei München.

Auf Einladung des NMI, Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen, trafen sich am 25. Juli 2017 über 60 Vertreter von Medizintechnikunternehmen sowie aus Forschungsinstitutionen zum Dialog mit Annette Widmann-Mauz MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium. Thema der Expertenrunde war die aktuelle Situation der Gesundheitsindustrie. Bei Patenten und Welthandelsanteil liege Deutschland auf Platz 2 hinter den USA. Rund ein Drittel ihres Umsatzes erzielen die deutschen Medizintechnikhersteller mit Produkten, die höchstens drei Jahre alt sind. Allerdings sehen die Unternehmen diese Position durch immer aufwändigere Zulassungsverfahren und hohe Regulierungsanforderungen bedroht. Unter der Headline „Wie innovationsfreundlich ist der Gesundheitsmarkt“ berichteten die Teilnehmer aus überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen von ihren Erfahrungen bei der Einführung innovativer Produkte und gaben der Staatssekretärin Widmann-Mauz eine Liste an Verbesserungswünschen mit auf den Weg.

Spritzgegossene Kunststoffoptik mit Mikrostrukturen (Foto: Fraunhofer ILT)
Neueste Entwicklungen zum Spritzgießen optischer Komponenten zeigt das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten für Produktionstechnologie (IPT) und für Lasertechnik (ILT) auf der diesjährigen Fakuma. Auf dem Gemeinschaftsstand von kunststoffland NRW  zeigen die drei Partnerinstitute in Friedrichshafen vom 17. - 21. Oktober 2017 „Kunststoffoptik aus Aachen“.

Kunststoffe im Automobilbau bestimmen zahlreiche Forschungsthemen am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen. Auf der IAA 2017, der 67. Internationalen Automobilausstellung vom 14. bis 24. September 2017 in Frankfurt präsentiert das IKV einen Teil davon auf dem Gemeinschaftsstand NRW in Halle 4. Unter dem Motto „Automotive-Land Nordrhein-Westfalen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW elf Institute und Unternehmen aus NRW auf seinem Gemeinschaftsstand zusammengebracht. Die Experten aus dem IKV erläutern dort ihre aktuelle Forschung für den Automobilbau und deren Umsetzung in die Praxis.

Die Faszination für textile Technologien und deren Anwendungen in der Architektur war Inspiration und Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt 3dTEX, bei dem neuartige Ansätze für ausgeschäumte Textilkonstruktionen entstanden. Fast unbegrenzt scheinen die Möglichkeiten, Fasern unterschiedlichster Materialien in Raum und Fläche anzuordnen und mit artverwandten Materialien auszuschäumen. In der Kombination erweisen sich mehrlagige Abstandstextilien als Alleskönner in der Gebäudehülle und als Wandelemente.

Vom 16. bis 18. August 2017 findet im großen Konferenzsaal der SLV Halle GmbH die 3. Internationale Konferenz für junge Spezialisten der Schweiß- und Prüftechnik statt. Die 3rd YPIC wird von jungen Spezialisten der SLV Halle für junge Spezialisten aus der ganzen Welt organisiert. Eingeladen  sind  Studenten  und  junge  Absolventen,  deren  Fachgebiet  das  Schweißen  und  die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) sind. Künftige Wissenschaftler haben die Möglichkeit, ihre Ideen, Erfahrungen und ihr Fachwissen zu präsentieren und mit anderen jungen Fachkollegen zu diskutieren.

Prof. Dr. Stefan Mecheels, MdB Eberhard Gienger, Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Dr. Stefan Droste © Hohenstein Institute
Wie lassen sich die Rahmenbedingungen in den Produktionsländern der textilen Kette kontinuierlich verbessern, um flächendeckend soziale Arbeitsbedingungen, ökologische Herstellungsprozesse und Nachhaltigkeit auf wirtschaftlicher Ebene in den Betrieben zu schaffen? Und wie können Verbraucher erkennen, ob die von ihnen gekauften Textilien auch tatsächlich nachhaltig sind? Als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beschäftigt sich Hans-Joachim Fuchtel (MdB) im Rahmen des Bündnisses für nachhaltige Textilien damit, wie sich diese Herausforderungen für alle beteiligten Interessengruppen effektiv lösen lassen. Anlässlich seines Besuchs am 25. Juli bei der Hohenstein Group am Stammsitz Bönnigheim tauschte sich Fuchtel mit den Textilexperten darüber aus, welche Ansätze das international agierende Forschungs- und Dienstleistungszentrum für die Textilunternehmen bietet und welche Kooperationsmöglichkeiten es hinsichtlich der Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der VN-Agenda 2030 gibt.

Zum Schutz des Grundwassers müssen Deponien dauerhaft abgedichtet und das Sickerwasser aufgefangen werden. Alle Abdichtungskomponenten sollen daher ihre Funktion über einen Zeitraum von mindestens 100 Jahren aufrechterhalten. Ob Rohre aus PE, die vor etwa 20 Jahren verbaut wurden, diese Nutzungsdauer erreichen können, wurde im Rahmen einer Studie am SKZ untersucht.

Die Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ) veranstaltet mit den Partnern Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig und dem Cluster für Biotechnologie & Medizintechnik in Sachsen (biosaxony e.V.) die fachübergreifende Tagung „Kunststoff trifft Medizintechnik“ in Leipzig. Die Teilnehmer erwartet am 31.01. und 01.02.2018 ein spannendes Tagungsprogramm mit begleitender Fachausstellung. Unternehmen der Kunststoffbranche - Verarbeiter, Werkzeugbauer, Material- und  Maschinenhersteller - sowie den Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern für Medizinprodukte wird fachlicher Input und Möglichkeiten zum Austausch, auch als Aussteller, geboten. An diese Tagung  schließt sich eine Werkstatt zur Projektentwicklung mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) an, die Interessierten offen steht.

Schaltschrankbau bei Schubs: Ein Elektriker beschriftet einen Sicherungskasten. (Foto: Schubs GmbH)
Die Digitalisierung hat oft einen schlechten Ruf: Es heißt, sie vernichte Arbeitsplätze. Dass das nicht stimmt, zeigt das Beispiel der Schubs GmbH aus Hameln. Hier schafft die Digitalisierung Arbeitsplätze für Menschen, die es normalerweise schwer haben, im Berufsleben Fuß zu fassen. Bei Schubs montieren Menschen mit Behinderung Schaltschränke. Ein digitaler Assistent leitet sie dabei an und projiziert jedes Bauteil dorthin, wo es festgeschraubt werden muss. Bei der Entwicklung erhielt Schubs Unterstützung von „Mit uns digital!“, dem Industrie-4.0-Kompetenzzentrum für Niedersachsen und Bremen. Kleine und mittlere Unternehmen können sich dort mit einer Idee bewerben und erhalten kostenfrei Hilfe bei der Umsetzung.

Zwischen 10 und 15 % der Bevölkerung sind Hausstauballergiker, Asthma zählt zu den weltweit häufigsten Krankheiten – und die Anzahl der Betroffenen steigt Jahr für Jahr. Millionen Deutsche kennen den morgendlichen Dauerschnupfen, Niesanfälle, juckende Augen und heftige Reaktionen bis hin zur Atemnot. Oft ist die Folge eine große Beeinträchtigung im Alltag. Vorbeugungsmaßnahmen sind daher gesundheitspolitisch und volkswirtschaftlich wichtig. Für Allergiker lautet die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme: Allergene von den Atemwegen fernhalten – gerade im Schlafzimmer.

Das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) beschäftigt sich seit über 7 Jahren mit der Entwicklung und Herstellung von Phasenwechselmaterialien (PCM) zur thermischen Energiespeicherung. Ziel ist es, kundenspezifische Lösungsmöglichkeiten für ein energieeffizientes Thermomanagement von Prozessen und Anwendungen zu entwickeln. Grundlage hierfür ist das innovative PCM-Compound des TITKs, welches auf Grund seiner Eigenschaften in vielfältigen Einsatzgebieten angewendet werden kann.

Was hat die „Cloud“ mit Qualitätssicherung zu tun? Können wir in Zukunft mit Hilfe von datenbasierten Methoden nachgelagerte Qualitätssicherungssysteme abschaffen oder ist die Zukunft schon die Gegenwart? BigData und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Doch was versteckt sich dahinter? Wie wird BigData und Industrie 4.0 das Qualitätswesen verändern? Werden die Prozesse immer transparenter? Oder ist BigData und Industrie 4.0 nur ein weiterer Hype von dem in fünf Jahren nur noch ein müdes Lächeln der Qualitätsmanagementbeauftragen übrig bleibt?

Ob antimikrobielle Beschichtungen für Türklinken, stimulierende Handschuhe für Schlaganfallpatienten oder auflösendes Toilettenpapier – das alles sind Innovationen aus Thüringer Instituten der Zuse-Gemeinschaft. Der MDR stellt in einem Sommer-Special sieben der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen aus dem Freistaat vor.

Projektbesprechung der Entwicklerteams von DITF, ITVP und NEOS in der Weberei der DITF (Foto: DITF)
Bandscheibenvorfälle sind meist sehr schmerzhaft und schwer therapierbar. Ein von der spanischen Firma NEOS Surgery konzipiertes und mit den DITF Denkendorf entwickelte Implantat bietet einen neuen Ansatz, den Riss in der Bandscheibe mit einem textilen "Schirm" von innen zu verschließen. Für dieses neuartige Medizinprodukt wurden NEOS und den DITF am 30. Juni 2017 in Madrid der EUREKA Innovation Award 2017 in der Kategorie "Erfinder von morgen" verliehen.

 „Geprüfter Industrietechniker Fachrichtung Additive Fertigung“ ab September neu am SKZ
Der „Geprüfte Industrietechniker in der Fachrichtung Additive Fertigung“ wird ab September 2017 das umfangreiche Weiterbildungsangebot am SKZ bereichern. Der Praxislehrgang wird in Zusammenarbeit mit der IHK Würzburg-Schweinfurt durchgeführt.

Derzeit führen das FIR an der RWTH Aachen und der Kundendienstverband Deutschland (KVD) eine Studie durch mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Nutzung von Daten im Service abzuleiten. Darüber hinaus werden in der im Dienstleistungssektor sehr gefragten Studie jedes Jahr aktuelle Trends aus der Servicebranche identifiziert und es wird gezeigt, wie und warum sich die Service-Champions von ihren Verfolgern absetzen.

Sascha Dietrich, neuer Leiter des FILK-Prüflabors
Mit Wirkung vom 1. Juli 2017 hat Dr. Sascha Dietrich die Leitung des akkreditieren Prüflabors am Freiberger Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) übernommen. Er übernimmt diese Position von Dr. Haiko Schulz, der zu Beginn des Jahres zum Geschäftsführer des Institutes bestellt wurde.

Der Forschungs- und Entwicklungsdienstleister Hahn-Schickard wächst weiter: aktuell arbeiten 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Hahn-Schickard, davon alleine etwa 110  am Standort in Villingen-Schwenningen. Geleitet wird Hahn-Schickard nun durch vier Professoren mit sich ergänzenden wissenschaftlichen Profilen: Prof. Yiannos Manoli (Mikroelektronik, Eingebettete Systeme), Prof. Roland Zengerle (Mikrofluidik, Lab-on-a-Chip, Mobile Diagnostik), Prof. André Zimmermann (Mikroaufbautechnik, Zuverlässigkeit) sowie neu in dieser Runde ab 1. Juli 2017 Prof. Alfons Dehé, der das Forschungsfeld MEMS (siliziumbasierte Mikrosystemtechnik) und die Fertigung im Silizium-Reinraum vertritt. Das wissenschaftliche Profil des Hahn-Schickard-Standorts Villingen-Schwenningen sowie des geplanten Hahn-Schickard-Standorts St. Georgen wird zum Jahresende 2017 komplettiert durch die noch in Besetzung befindliche Professur für Cyber-Physical Systems (Big Data, Data Mining, Data Security & Safety), eine Stiftungsprofessur der regionalen Industrie, bei der in Kürze Berufungsverhandlungen mit dem erstplatzierten Kandidaten bevorstehen.

Benjamin Redlingshöfer und Dr. Ralf-Uwe Bauer
Dr. Ralf-Uwe Bauer und Benjamin Redlingshöfer führen seit dem 1. Juli 2017 gemeinsam das Rudolstädter Materialforschungsinstitut. Bedingt durch die komplexen Arbeitsgebiete und neuen Wachstumsfelder, soll mit zusätzlicher Manpower in der Geschäftsführung die TITK-Gruppe gestärkt werden.

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen veranstaltet am 26. und 27. September 2017 erneut die Konferenz „Folienextrusion – Trends bei Rohstoffen, Verarbeitung, Anwendungen“ und lädt zu diesem Treffen der Folienbranche nach Aachen ein. Moderator der diesjährigen Konferenz ist Dr.-Ing. Jürgen van Marwick der RKW SE in Wasserburg am Inn.

„In diesem Jahr war alles anders.“ – mit diesen Worten verabschiedete Professor Volker Stich, Geschäftsführer des FIR an der RWTH Aachen, die knapp 250 Teilnehmer der 24. Aachener ERP-Tage, die vom 20. bis 22. Juni 2017 im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus stattfanden. Unter dem Motto „ERP und MES – Intelligente Vernetzung auf dem Weg zu Industrie 4.0“ trafen sich Experten aus Industrie und Forschung und diskutierten die Chancen und Risiken der Integration von Wertschöpfungsprozessen in Unternehmen.

Im Zentrum für Textilen Leichtbau
Am 13.06.2017 fand am STFI e.V. das erste Seminar zum Thema CARBONrecycling statt. Den insgesamt 8 Schulungsteilnehmern wurden neben den Grundlagen zu den Themen Carbonfasern und carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) insbesondere der aktuelle Stand der Forschung und Technik zu Aufbereitungsverfahren von CFK sowie der nachfolgenden Halbzeugherstellung aus rezyklierten Faserstoffen vermittelt.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein und Annette Eickmeyer-Hehn
Am Informatikinstitut OFFIS in Oldenburg ist ein bundesweit bisher einmaliges Pflegeinnovationszentrum an den Start gegangen. Das BMBF fördert bis zum Jahr 2022 mit Forschungsgeldern in Höhe von 20 Mio. Euro die Entwicklung von innovativen Lösungen zur Unterstützung von Pflegebedürftigen und Pflegekräften im Alltag.

Fahrerlose Transportfahrzeuge
Automatischer Warentransport funktioniert nur dann automatisch, solange keine Störung auftritt. Sobald ein Fahrzeug beschädigt ist oder auf ein Hindernis stößt, muss der Mensch manuell eingreifen und den Fehler beheben. Forscher aus Hannover wollen das ändern: Sie entwickeln ein System, das automatisch auf Störungen reagiert. Der Einsatz von frei navigierenden fahrerlosen Transportfahrzeugen wird damit noch effizienter. Derzeit suchen die Wissenschaftler nach Partnerunternehmen für das Forschungsprojekt.

Peter Selzam
„Nur durch praxisorientierte berufliche Bildung und lebenslanges Lernen können wir die Themen unserer Zeit bewältigen“, so Dieter Pfister, Vizepräsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, im Rahmen der 50-Jahr-Feier im SKZ im Mai. Über 120 Besucher, darunter Vertreter aus Politik und Gewerkschaften sowie viele ehemalige Lehrgangsabsolventen, fanden an diesem Festtag ihren Weg nach Würzburg, um die 50-jährige Kooperation zwischen IHK und SKZ gebührend zu feiern.

Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian, Institutsdirektor des SKZ, und die Preisträgerin Rebecca Weidner mit dem REHAU Preis Technik
Für die Untersuchung von Flammschutzmaßnahmen von Verbundwerkstoffen erhält Rebecca Weidner den "REHAU Preis Technik 2017" in der Kategorie Masterarbeit. Bei der Verleihung wurde Rebecca Weidner für ihre am SKZ angefertigte Masterarbeit zum Thema "Untersuchung der Wirkungsweise von halogenfreien Flammschutzmitteln in Holz-Thermoplast-Verbundwerkstoffen" ausgezeichnet.

Verleihung des Dresdner Grundwasserforschungspreises 2017
Im Rahmen der Dresdner Grundwassertage am 19./20.06.2017 wurde traditionell der Dresdner Grundwasserforschungspreis 2017 von der Stiftung zur Förderung der Wissenschaftlichen Schule Zunker-Busch-Luckner an herausragende Dissertationen verliehen.

Zuse-Rechner Z 11 im Heinz Nixdorf Museum Paderborn
Am 20. Juni fand unter der Überschrift „5G – Industrielle Kommunikation der Zukunft“ in Paderborn die Jahrestagung 2017 der BMBF-Forschungsinitiativen zur nächsten Mobilfunkgeneration statt. Vom ifak als Mitglied der Zuse-Gemeinschaft präsentierten Sarah Willmann und André Gnad einen Demonstrator zum Projekt „HiFlecs - Hochperformante, sichere Funktechnologien und deren Systemintegration in zukünftige industrielle Closed-Loop-Automatisierungslösungen“.

 SKZ Institutsdirektor Prof. Martin Bastian und Dr. Nicola Kocic
Als zentrale Veranstaltung des Netzwerks hat sich der SKZ Netzwerktag fest als Branchentreff etabliert. Die positive Resonanz der Gäste auf die diesjährige Veranstaltung in Würzburg am 24. Mai sind Anerkennung und Ansporn für die aktuelle und zukünftige Netzwerkarbeit. Das SKZ und seine Mitglieder leben die Vernetzung und Kooperation innerhalb der Kunststoffbranche bereits seit vielen Jahrzehnten. Die aktuell über 390 Mitglieder bilden das derzeit bedeutendste und dynamischste Netzwerk – wenn´s um Kunststoff geht!

Integrierte Produktionskette für Bekleidung
Erstmals im industriellen Alltag angekommen, haben digitale Technologien das Potenzial, einen Paradigmenwechsel einzuleiten und bieten Unternehmen völlig neue Chancen. In diesem Zusammenhang und in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern präsentierten die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) die „Digital Textile Micro Factory“ auf der Texprocess der Messe Frankfurt. Auf dem Weg zur Industrie 4.0: Auf der Messe Texprocess wurde eine integrierte Produktionskette für Bekleidung live präsentiert und man konnte mit dieser Digital Textile Micro Factory einen Blick in die Zukunft der Textilproduktion wagen. Die Besucher erkundeten eine vollständig vernetzte und integrierte Fabrik, vom Design über den Digitaldruck bis zum automatisierten Einzellagenzuschnitt, zur Konfektion und zur Ausrüstung. Zu jeder Stufe gab es detaillierte Informationen vom Experten vor Ort. Die nahtlose digitale Vernetzung der Produktionsschritte innerhalb der Micro Factory stellen einen optimalen Materialverbrauch, kürzere Bearbeitungszeiten für Aufträge und ein Höchstmaß an Flexibilität sicher. Diese gemäß der Paradigmen der Industrie 4.0 responsiven Prozesse ermöglichten eine On-Demand-Produktion direkt live auf der Messe.

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft im Rahmen des OFFIS-Tages, vlnr: Prof. Heinz Rothgang, Prof. Werner Brinker, Prof. Hein, Prof. Nebel, Hironori Matsuzaki, Prof. Boll-Westermann, Dr. Ripke, Dr. Hüske-Kraus
Im Rahmen des diesjährigen OFFIS Tages wurde Prof. Dr. Werner Brinker die Ehrenmitgliedschaft im Informatikinstitut OFFIS in Oldenburg verliehen. Prof. Dr. Werner Brinker, bis 2015 Vorstandsvorsitzender der EWE AG, nahm heute im Rahmen des jährlich stattfindenden OFFIS-Tages vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Urkunde entgegen. OFFIS Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel bedankte sich für sein langjähriges, großes Engagement beim Aufbau und nachhaltigem Ausbau des OFFIS.

Künstliches Hautmaterial
Jedes Jahr im Mai wird mit dem Internationalen Tag der Händehygiene am 5. Mai daran erinnert, wie wichtig eine effektive Händedesinfektion zur Vorbeugung gegen Infektionen ist. Dem Thema Händedesinfektion hat sich auch das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH gemeinsam mit der Labor Dr. Merk & Kollegen GmbH in Rahmen eines ZIM-Projekts gewidmet.

Anlässlich der Wahlen auf der Mitgliederversammlung der GFaI am 9. Juni 2017 ergibt sich eine neue Zusammensetzung des GFaI-Vorstandes: Neuer Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Holger Schlingloff (Humboldt-Universität zu Berlin). Prof. Dr. Alfred Iwainsky, langjähriger Vorstandsvorsitzender der GFaI, dessen Arbeit in dieser Funktion im Anschluss an die Mitgliederversammlung durch ein Ehrenkolloquium gewürdigt wurde, stellte sich nicht mehr für diese Funktion zur Wahl.

Quelle: dena
Der ‘Start Up Energy Transition Award 2017’ wird von der Deutsche Energie-Agentur (dena) ausgelobt. Sechs Start-ups aus Frankreich, Deutschland, Indien, Bangladesch und Nigeria haben den Award erhalten. Sie überzeugten die Jury mit ihren innovativen Ideen für die Energiewende und weltweiten Klimaschutz.

Institutsdirektor Prof. Martin Bastian freut sich sehr: „Wir sind sehr stolz, dass wir mit Thomas Hochrein einen herausragenden Experten der Kunststoffbranche für die Leitung der Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildung gewinnen konnten. Er wird ganz zweifelsfrei unsere Tätigkeiten in diesem für alle Partner des SKZ sehr wichtigen Bereich mit großem Geschick zukunftsorientiert vorantreiben.“ Thomas Hochrein, Jahrgang 1979, studierte Diplom-Physik an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Im Anschluss daran war er ab dem Jahr 2004 bei einem mittelständischen Hersteller und Entwickler für Präzisionsspritzgussteile mit eigener Compoundierung für Hochleistungspolymere für die Bereiche Forschung und Entwicklung verantwortlich sowie Assistent der Geschäftsleitung.

Effizient produzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen: Wie das geht, untersuchen Wissenschaftler am IPH
Wie Unternehmen die Umwelt schonen und gleichzeitig Kosten sparen können, untersuchen Wissenschaftler aus Hannover im Projekt „ÖkoLogWi“. Die Forscher wollen ein Optimierungsmodell entwickeln, mit dem Unternehmen ihre Produktions- und Logistikkosten senken und gleichzeitig ihre Ökobilanz verbessern können. Derzeit suchen die Forscher noch Projektpartner.

Über 300 Austeller präsentierten am 18. Mai in Berlin mehr als 200 Neuheiten aus Forschung und Entwicklung mittelständischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Auch die Zuse-Gemeinschaft war mit einem Stand bei der alljährlichen Leistungsschau im Grünen vertreten. 1.800 Besucher besuchten die Veranstaltung an, darunter auch zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages. Staatssekretärin Iris Gleicke eröffnete bei bestem Wetter den diesjährigen Innovationstag.

Neben der Gaschromatographie, die unter anderem für die Analyse leichtflüchtiger Verbindungen aus Kunststoffen eingesetzt wird, steht dem SKZ für eine detaillierte Untersuchung der Polymermoleküle eine Gelpermeations-Chromatographie-Anlage der Firma PSS zur Verfügung.

Zum 1. Juni starten das FIR an der RWTH Aachen und das International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart das Forschungsprojekt „ReleasePro“. Im Rahmen des Projekts wird ein Service-Release-Management entwickelt, um speziell KMU die Entwicklung systematischer und effizienter After-Sales-Dienstleistungen (AS-DL) zu ermöglichen. Neben der Analyse der Systematik bestehender After-Sales-Dienstleistungen soll ein Leitfaden für die Einführung eines systematischen Service-Release-Managements sowie ein Service-Release-Navigator zur Unterstützung des Einführungsprozesses entwickelt werden.

Das William-Küster-Institut (WKI) für Hygiene, Umwelt und Medizin – bekannt als Fachbereich »Life Science« innerhalb des Forschungs- und Dienstleistungszentrums Hohenstein – steht seit 01.04.2017 unter neuer Leitung: Mit Dr. Timo Hammer übernimmt ein Naturwissenschaftler und Betriebswirt in Personalunion die Spitze des Instituts. Zudem wurde auch die Geschäftsleitung der Hohenstein Gruppe um seine Person erweitert.

Die internationale Fachmesse Techtextil in Frankfurt am Main ist mit 1789 Ausstellern aus 86 Ländern inzwischen das führende Forum für den Textilen Sektor. Die Verleihung des ‚Techtextil Innovation Award‘ stieß auch dieses Jahr wieder auf reges Interesse von Fachpublikum und Presse. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien für beachtenswerte Leistungen und Innovationen entlang des Produktangebotes der Techtextil verliehen.

Fabriken lassen sich in Zukunft deutlich schneller optimieren – daran arbeitet das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Bislang dauert es Wochen oder gar Monate, allein das Layout zu erfassen – also sämtliche Maschinen, Lagerflächen und Wege auszumessen und einen detaillierten Grundriss zu erstellen. In Zukunft soll dies ein Flugroboter automatisiert erledigen. Für das Forschungsprojekt „Instant Factory Maps“ suchen die Wissenschaftler noch Partner aus der Industrie: Beispielsweise Hersteller von Drohnen oder Unternehmen, die die automatische Layouterfassung in ihrer Fabrik testen wollen.

Die Vermeidung von Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen aus Kunststoffbauteilen, Lacken, Harzen oder Flüssigkeiten rückt vor allem für die Automobilindustrie in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Forschung. Im SKZ ist man diesen Emissionen mithilfe der Gaschromatographie auf der Spur. Die niedermolekularen chemischen Verbindungen sind oft nicht nur die Hauptursache unangenehmer Gerüche und sogenannter „Fogging Effekte“, sondern besitzen zudem, vor allem bei chronischer Exposition während der Verarbeitung oder im Verlauf der Anwendung durch den Endverbraucher eine potentielle negative physiologische Relevanz.

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