Auf der Fakuma stellt das SKZ die neu gegründete SKZ-Akademie vor. Ab 2018 wird unter dieser Dachmarke ein großes Segment des Weiterbildungsangebots des SKZ gebündelt. Damit unterstreicht das SKZ seinen Anspruch als führender Weiterbildungsanbieter der Branche.

Thorsten Frei, MdB Schwarzwald-Baar und Oberes Kinzigtal, staunte nicht schlecht über die Erfolgsgeschichten, die er bei seinem Besuch bei Hahn-Schickard in Villingen-Schwenningen zu hören bekam. Kein Wunder, ist die Mikrosystemtechnik doch aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Durch eine enge Verknüpfung der Forschungsbereiche mit den jeweiligen Weiterbildungsveranstaltungen profitieren Kunden am SKZ von einer praxisnahen Weiterbildung auf dem neuesten Stand der Technik. Auf der Fakuma wird das SKZ erstmals sein innovatives Weiterbildungskonzept präsentieren. In der neuen SKZ-Akademie ist das gesamte Weiterbildungsangebot des SKZ gebündelt. Der modulare Aufbau ermöglicht dem Teilnehmer eine individuelle Zusammenstellung von praxisorientierten Lehrinhalten rund um das Themengebiet Kunststoffe. Aktuelle Forschungsergebnisse werden direkt in die Weiterbildungsangebote eingearbeitet.

Das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) veranstaltet am 14. und 15. Dezember 2017 das 12. Holzwerkstoffkolloquium in Dresden. Das mit 16 Fachvorträgen gut gefüllte Programm steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grenzüberschreitungen“. Hinzu kommen erstmals acht Kurzbeiträge junger Wissenschaftler. Grenzüberschreitend setzen Holzwerkstoffe aus Deutschland und Europa international Maßstäbe, was Eigenschaften, Gesundheit und Ressourceneffizienz betrifft. Möglich wird dies durch den ständigen Innovationsdruck sowohl der Verwender und Hersteller selbst als auch der Maschinenbauer.

Reifen aus TPE mit Felge aus ABS gedruckt im FLM-Verfahren
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens werden am SKZ grundlegende Erkenntnisse zur additiven Fertigung von Mehrkomponentenbauteile erarbeitet. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Gestaltung des Verbundbereichs, die Prozessführung sowie die Charakterisierung des Haftungsverhaltens. Das Mehrkomponenten-Spritzgießen von Hart-Weich-Verbunden, bei dem eine Hartkomponente mit einem thermoplastischen Elastomer überspritzt wird, ist in der Kunststoffindustrie seit vielen Jahren etabliert. Bei den additiven Fertigungsverfahren haben sich Mehrkomponentenbauteile für technische Anwendungen allerdings noch nicht durchgesetzt. Tatsächlich eröffnet die Verarbeitung von mehreren Materialien innerhalb eines Bauteils in der additiven Fertigung komplett neue Freiheitsgrade und immense Innovationspotentiale hinsichtlich Design, Teilegestaltung, Funktionsintegration und kosteneffizienter Produktion. Am SKZ wurde nun ein neues Forschungs-Vorhaben begonnen, in dem grundlegende Erkenntnisse zu diesem Thema erarbeitet werden.

Zum 1. August dieses Jahres hat die Fogra ihr neu errichtetes Gebäude bezogen. Dieser bedeutende Meilenstein, auf den das renommierte Institut der Druckindustrie als Bauherr lange hingearbeitet hat, wurde gleich zum Anlass für eine aktualisierte Namensgebung genommen. Der Verein heißt nunmehr „Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V.“ Übrigens hätten der Straßenname und die Hausnummer der neuen Anschrift für ein wissenschaftliches Institut nicht einprägsamer ausfallen können: Einsteinring 1 a, 85609 Aschheim bei München.

Auf Einladung des NMI, Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen, trafen sich am 25. Juli 2017 über 60 Vertreter von Medizintechnikunternehmen sowie aus Forschungsinstitutionen zum Dialog mit Annette Widmann-Mauz MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium. Thema der Expertenrunde war die aktuelle Situation der Gesundheitsindustrie. Bei Patenten und Welthandelsanteil liege Deutschland auf Platz 2 hinter den USA. Rund ein Drittel ihres Umsatzes erzielen die deutschen Medizintechnikhersteller mit Produkten, die höchstens drei Jahre alt sind. Allerdings sehen die Unternehmen diese Position durch immer aufwändigere Zulassungsverfahren und hohe Regulierungsanforderungen bedroht. Unter der Headline „Wie innovationsfreundlich ist der Gesundheitsmarkt“ berichteten die Teilnehmer aus überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen von ihren Erfahrungen bei der Einführung innovativer Produkte und gaben der Staatssekretärin Widmann-Mauz eine Liste an Verbesserungswünschen mit auf den Weg.

Spritzgegossene Kunststoffoptik mit Mikrostrukturen (Foto: Fraunhofer ILT)
Neueste Entwicklungen zum Spritzgießen optischer Komponenten zeigt das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten für Produktionstechnologie (IPT) und für Lasertechnik (ILT) auf der diesjährigen Fakuma. Auf dem Gemeinschaftsstand von kunststoffland NRW  zeigen die drei Partnerinstitute in Friedrichshafen vom 17. - 21. Oktober 2017 „Kunststoffoptik aus Aachen“.

Kunststoffe im Automobilbau bestimmen zahlreiche Forschungsthemen am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen. Auf der IAA 2017, der 67. Internationalen Automobilausstellung vom 14. bis 24. September 2017 in Frankfurt präsentiert das IKV einen Teil davon auf dem Gemeinschaftsstand NRW in Halle 4. Unter dem Motto „Automotive-Land Nordrhein-Westfalen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW elf Institute und Unternehmen aus NRW auf seinem Gemeinschaftsstand zusammengebracht. Die Experten aus dem IKV erläutern dort ihre aktuelle Forschung für den Automobilbau und deren Umsetzung in die Praxis.

Die Faszination für textile Technologien und deren Anwendungen in der Architektur war Inspiration und Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt 3dTEX, bei dem neuartige Ansätze für ausgeschäumte Textilkonstruktionen entstanden. Fast unbegrenzt scheinen die Möglichkeiten, Fasern unterschiedlichster Materialien in Raum und Fläche anzuordnen und mit artverwandten Materialien auszuschäumen. In der Kombination erweisen sich mehrlagige Abstandstextilien als Alleskönner in der Gebäudehülle und als Wandelemente.

Vom 16. bis 18. August 2017 findet im großen Konferenzsaal der SLV Halle GmbH die 3. Internationale Konferenz für junge Spezialisten der Schweiß- und Prüftechnik statt. Die 3rd YPIC wird von jungen Spezialisten der SLV Halle für junge Spezialisten aus der ganzen Welt organisiert. Eingeladen  sind  Studenten  und  junge  Absolventen,  deren  Fachgebiet  das  Schweißen  und  die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) sind. Künftige Wissenschaftler haben die Möglichkeit, ihre Ideen, Erfahrungen und ihr Fachwissen zu präsentieren und mit anderen jungen Fachkollegen zu diskutieren.

Prof. Dr. Stefan Mecheels, MdB Eberhard Gienger, Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Dr. Stefan Droste © Hohenstein Institute
Wie lassen sich die Rahmenbedingungen in den Produktionsländern der textilen Kette kontinuierlich verbessern, um flächendeckend soziale Arbeitsbedingungen, ökologische Herstellungsprozesse und Nachhaltigkeit auf wirtschaftlicher Ebene in den Betrieben zu schaffen? Und wie können Verbraucher erkennen, ob die von ihnen gekauften Textilien auch tatsächlich nachhaltig sind? Als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beschäftigt sich Hans-Joachim Fuchtel (MdB) im Rahmen des Bündnisses für nachhaltige Textilien damit, wie sich diese Herausforderungen für alle beteiligten Interessengruppen effektiv lösen lassen. Anlässlich seines Besuchs am 25. Juli bei der Hohenstein Group am Stammsitz Bönnigheim tauschte sich Fuchtel mit den Textilexperten darüber aus, welche Ansätze das international agierende Forschungs- und Dienstleistungszentrum für die Textilunternehmen bietet und welche Kooperationsmöglichkeiten es hinsichtlich der Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der VN-Agenda 2030 gibt.

Zum Schutz des Grundwassers müssen Deponien dauerhaft abgedichtet und das Sickerwasser aufgefangen werden. Alle Abdichtungskomponenten sollen daher ihre Funktion über einen Zeitraum von mindestens 100 Jahren aufrechterhalten. Ob Rohre aus PE, die vor etwa 20 Jahren verbaut wurden, diese Nutzungsdauer erreichen können, wurde im Rahmen einer Studie am SKZ untersucht.

Die Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ) veranstaltet mit den Partnern Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig und dem Cluster für Biotechnologie & Medizintechnik in Sachsen (biosaxony e.V.) die fachübergreifende Tagung „Kunststoff trifft Medizintechnik“ in Leipzig. Die Teilnehmer erwartet am 31.01. und 01.02.2018 ein spannendes Tagungsprogramm mit begleitender Fachausstellung. Unternehmen der Kunststoffbranche - Verarbeiter, Werkzeugbauer, Material- und  Maschinenhersteller - sowie den Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern für Medizinprodukte wird fachlicher Input und Möglichkeiten zum Austausch, auch als Aussteller, geboten. An diese Tagung  schließt sich eine Werkstatt zur Projektentwicklung mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) an, die Interessierten offen steht.

Schaltschrankbau bei Schubs: Ein Elektriker beschriftet einen Sicherungskasten. (Foto: Schubs GmbH)
Die Digitalisierung hat oft einen schlechten Ruf: Es heißt, sie vernichte Arbeitsplätze. Dass das nicht stimmt, zeigt das Beispiel der Schubs GmbH aus Hameln. Hier schafft die Digitalisierung Arbeitsplätze für Menschen, die es normalerweise schwer haben, im Berufsleben Fuß zu fassen. Bei Schubs montieren Menschen mit Behinderung Schaltschränke. Ein digitaler Assistent leitet sie dabei an und projiziert jedes Bauteil dorthin, wo es festgeschraubt werden muss. Bei der Entwicklung erhielt Schubs Unterstützung von „Mit uns digital!“, dem Industrie-4.0-Kompetenzzentrum für Niedersachsen und Bremen. Kleine und mittlere Unternehmen können sich dort mit einer Idee bewerben und erhalten kostenfrei Hilfe bei der Umsetzung.

Zwischen 10 und 15 % der Bevölkerung sind Hausstauballergiker, Asthma zählt zu den weltweit häufigsten Krankheiten – und die Anzahl der Betroffenen steigt Jahr für Jahr. Millionen Deutsche kennen den morgendlichen Dauerschnupfen, Niesanfälle, juckende Augen und heftige Reaktionen bis hin zur Atemnot. Oft ist die Folge eine große Beeinträchtigung im Alltag. Vorbeugungsmaßnahmen sind daher gesundheitspolitisch und volkswirtschaftlich wichtig. Für Allergiker lautet die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme: Allergene von den Atemwegen fernhalten – gerade im Schlafzimmer.

Das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) beschäftigt sich seit über 7 Jahren mit der Entwicklung und Herstellung von Phasenwechselmaterialien (PCM) zur thermischen Energiespeicherung. Ziel ist es, kundenspezifische Lösungsmöglichkeiten für ein energieeffizientes Thermomanagement von Prozessen und Anwendungen zu entwickeln. Grundlage hierfür ist das innovative PCM-Compound des TITKs, welches auf Grund seiner Eigenschaften in vielfältigen Einsatzgebieten angewendet werden kann.

Was hat die „Cloud“ mit Qualitätssicherung zu tun? Können wir in Zukunft mit Hilfe von datenbasierten Methoden nachgelagerte Qualitätssicherungssysteme abschaffen oder ist die Zukunft schon die Gegenwart? BigData und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Doch was versteckt sich dahinter? Wie wird BigData und Industrie 4.0 das Qualitätswesen verändern? Werden die Prozesse immer transparenter? Oder ist BigData und Industrie 4.0 nur ein weiterer Hype von dem in fünf Jahren nur noch ein müdes Lächeln der Qualitätsmanagementbeauftragen übrig bleibt?

Ob antimikrobielle Beschichtungen für Türklinken, stimulierende Handschuhe für Schlaganfallpatienten oder auflösendes Toilettenpapier – das alles sind Innovationen aus Thüringer Instituten der Zuse-Gemeinschaft. Der MDR stellt in einem Sommer-Special sieben der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen aus dem Freistaat vor.

Projektbesprechung der Entwicklerteams von DITF, ITVP und NEOS in der Weberei der DITF (Foto: DITF)
Bandscheibenvorfälle sind meist sehr schmerzhaft und schwer therapierbar. Ein von der spanischen Firma NEOS Surgery konzipiertes und mit den DITF Denkendorf entwickelte Implantat bietet einen neuen Ansatz, den Riss in der Bandscheibe mit einem textilen "Schirm" von innen zu verschließen. Für dieses neuartige Medizinprodukt wurden NEOS und den DITF am 30. Juni 2017 in Madrid der EUREKA Innovation Award 2017 in der Kategorie "Erfinder von morgen" verliehen.

 „Geprüfter Industrietechniker Fachrichtung Additive Fertigung“ ab September neu am SKZ
Der „Geprüfte Industrietechniker in der Fachrichtung Additive Fertigung“ wird ab September 2017 das umfangreiche Weiterbildungsangebot am SKZ bereichern. Der Praxislehrgang wird in Zusammenarbeit mit der IHK Würzburg-Schweinfurt durchgeführt.

Derzeit führen das FIR an der RWTH Aachen und der Kundendienstverband Deutschland (KVD) eine Studie durch mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Nutzung von Daten im Service abzuleiten. Darüber hinaus werden in der im Dienstleistungssektor sehr gefragten Studie jedes Jahr aktuelle Trends aus der Servicebranche identifiziert und es wird gezeigt, wie und warum sich die Service-Champions von ihren Verfolgern absetzen.

Sascha Dietrich, neuer Leiter des FILK-Prüflabors
Mit Wirkung vom 1. Juli 2017 hat Dr. Sascha Dietrich die Leitung des akkreditieren Prüflabors am Freiberger Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) übernommen. Er übernimmt diese Position von Dr. Haiko Schulz, der zu Beginn des Jahres zum Geschäftsführer des Institutes bestellt wurde.

Der Forschungs- und Entwicklungsdienstleister Hahn-Schickard wächst weiter: aktuell arbeiten 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Hahn-Schickard, davon alleine etwa 110  am Standort in Villingen-Schwenningen. Geleitet wird Hahn-Schickard nun durch vier Professoren mit sich ergänzenden wissenschaftlichen Profilen: Prof. Yiannos Manoli (Mikroelektronik, Eingebettete Systeme), Prof. Roland Zengerle (Mikrofluidik, Lab-on-a-Chip, Mobile Diagnostik), Prof. André Zimmermann (Mikroaufbautechnik, Zuverlässigkeit) sowie neu in dieser Runde ab 1. Juli 2017 Prof. Alfons Dehé, der das Forschungsfeld MEMS (siliziumbasierte Mikrosystemtechnik) und die Fertigung im Silizium-Reinraum vertritt. Das wissenschaftliche Profil des Hahn-Schickard-Standorts Villingen-Schwenningen sowie des geplanten Hahn-Schickard-Standorts St. Georgen wird zum Jahresende 2017 komplettiert durch die noch in Besetzung befindliche Professur für Cyber-Physical Systems (Big Data, Data Mining, Data Security & Safety), eine Stiftungsprofessur der regionalen Industrie, bei der in Kürze Berufungsverhandlungen mit dem erstplatzierten Kandidaten bevorstehen.

Benjamin Redlingshöfer und Dr. Ralf-Uwe Bauer
Dr. Ralf-Uwe Bauer und Benjamin Redlingshöfer führen seit dem 1. Juli 2017 gemeinsam das Rudolstädter Materialforschungsinstitut. Bedingt durch die komplexen Arbeitsgebiete und neuen Wachstumsfelder, soll mit zusätzlicher Manpower in der Geschäftsführung die TITK-Gruppe gestärkt werden.

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen veranstaltet am 26. und 27. September 2017 erneut die Konferenz „Folienextrusion – Trends bei Rohstoffen, Verarbeitung, Anwendungen“ und lädt zu diesem Treffen der Folienbranche nach Aachen ein. Moderator der diesjährigen Konferenz ist Dr.-Ing. Jürgen van Marwick der RKW SE in Wasserburg am Inn.

„In diesem Jahr war alles anders.“ – mit diesen Worten verabschiedete Professor Volker Stich, Geschäftsführer des FIR an der RWTH Aachen, die knapp 250 Teilnehmer der 24. Aachener ERP-Tage, die vom 20. bis 22. Juni 2017 im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus stattfanden. Unter dem Motto „ERP und MES – Intelligente Vernetzung auf dem Weg zu Industrie 4.0“ trafen sich Experten aus Industrie und Forschung und diskutierten die Chancen und Risiken der Integration von Wertschöpfungsprozessen in Unternehmen.

Im Zentrum für Textilen Leichtbau
Am 13.06.2017 fand am STFI e.V. das erste Seminar zum Thema CARBONrecycling statt. Den insgesamt 8 Schulungsteilnehmern wurden neben den Grundlagen zu den Themen Carbonfasern und carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) insbesondere der aktuelle Stand der Forschung und Technik zu Aufbereitungsverfahren von CFK sowie der nachfolgenden Halbzeugherstellung aus rezyklierten Faserstoffen vermittelt.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein und Annette Eickmeyer-Hehn
Am Informatikinstitut OFFIS in Oldenburg ist ein bundesweit bisher einmaliges Pflegeinnovationszentrum an den Start gegangen. Das BMBF fördert bis zum Jahr 2022 mit Forschungsgeldern in Höhe von 20 Mio. Euro die Entwicklung von innovativen Lösungen zur Unterstützung von Pflegebedürftigen und Pflegekräften im Alltag.

Fahrerlose Transportfahrzeuge
Automatischer Warentransport funktioniert nur dann automatisch, solange keine Störung auftritt. Sobald ein Fahrzeug beschädigt ist oder auf ein Hindernis stößt, muss der Mensch manuell eingreifen und den Fehler beheben. Forscher aus Hannover wollen das ändern: Sie entwickeln ein System, das automatisch auf Störungen reagiert. Der Einsatz von frei navigierenden fahrerlosen Transportfahrzeugen wird damit noch effizienter. Derzeit suchen die Wissenschaftler nach Partnerunternehmen für das Forschungsprojekt.

Peter Selzam
„Nur durch praxisorientierte berufliche Bildung und lebenslanges Lernen können wir die Themen unserer Zeit bewältigen“, so Dieter Pfister, Vizepräsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, im Rahmen der 50-Jahr-Feier im SKZ im Mai. Über 120 Besucher, darunter Vertreter aus Politik und Gewerkschaften sowie viele ehemalige Lehrgangsabsolventen, fanden an diesem Festtag ihren Weg nach Würzburg, um die 50-jährige Kooperation zwischen IHK und SKZ gebührend zu feiern.

Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian, Institutsdirektor des SKZ, und die Preisträgerin Rebecca Weidner mit dem REHAU Preis Technik
Für die Untersuchung von Flammschutzmaßnahmen von Verbundwerkstoffen erhält Rebecca Weidner den "REHAU Preis Technik 2017" in der Kategorie Masterarbeit. Bei der Verleihung wurde Rebecca Weidner für ihre am SKZ angefertigte Masterarbeit zum Thema "Untersuchung der Wirkungsweise von halogenfreien Flammschutzmitteln in Holz-Thermoplast-Verbundwerkstoffen" ausgezeichnet.

Verleihung des Dresdner Grundwasserforschungspreises 2017
Im Rahmen der Dresdner Grundwassertage am 19./20.06.2017 wurde traditionell der Dresdner Grundwasserforschungspreis 2017 von der Stiftung zur Förderung der Wissenschaftlichen Schule Zunker-Busch-Luckner an herausragende Dissertationen verliehen.

Zuse-Rechner Z 11 im Heinz Nixdorf Museum Paderborn
Am 20. Juni fand unter der Überschrift „5G – Industrielle Kommunikation der Zukunft“ in Paderborn die Jahrestagung 2017 der BMBF-Forschungsinitiativen zur nächsten Mobilfunkgeneration statt. Vom ifak als Mitglied der Zuse-Gemeinschaft präsentierten Sarah Willmann und André Gnad einen Demonstrator zum Projekt „HiFlecs - Hochperformante, sichere Funktechnologien und deren Systemintegration in zukünftige industrielle Closed-Loop-Automatisierungslösungen“.

 SKZ Institutsdirektor Prof. Martin Bastian und Dr. Nicola Kocic
Als zentrale Veranstaltung des Netzwerks hat sich der SKZ Netzwerktag fest als Branchentreff etabliert. Die positive Resonanz der Gäste auf die diesjährige Veranstaltung in Würzburg am 24. Mai sind Anerkennung und Ansporn für die aktuelle und zukünftige Netzwerkarbeit. Das SKZ und seine Mitglieder leben die Vernetzung und Kooperation innerhalb der Kunststoffbranche bereits seit vielen Jahrzehnten. Die aktuell über 390 Mitglieder bilden das derzeit bedeutendste und dynamischste Netzwerk – wenn´s um Kunststoff geht!

Integrierte Produktionskette für Bekleidung
Erstmals im industriellen Alltag angekommen, haben digitale Technologien das Potenzial, einen Paradigmenwechsel einzuleiten und bieten Unternehmen völlig neue Chancen. In diesem Zusammenhang und in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern präsentierten die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) die „Digital Textile Micro Factory“ auf der Texprocess der Messe Frankfurt. Auf dem Weg zur Industrie 4.0: Auf der Messe Texprocess wurde eine integrierte Produktionskette für Bekleidung live präsentiert und man konnte mit dieser Digital Textile Micro Factory einen Blick in die Zukunft der Textilproduktion wagen. Die Besucher erkundeten eine vollständig vernetzte und integrierte Fabrik, vom Design über den Digitaldruck bis zum automatisierten Einzellagenzuschnitt, zur Konfektion und zur Ausrüstung. Zu jeder Stufe gab es detaillierte Informationen vom Experten vor Ort. Die nahtlose digitale Vernetzung der Produktionsschritte innerhalb der Micro Factory stellen einen optimalen Materialverbrauch, kürzere Bearbeitungszeiten für Aufträge und ein Höchstmaß an Flexibilität sicher. Diese gemäß der Paradigmen der Industrie 4.0 responsiven Prozesse ermöglichten eine On-Demand-Produktion direkt live auf der Messe.

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft im Rahmen des OFFIS-Tages, vlnr: Prof. Heinz Rothgang, Prof. Werner Brinker, Prof. Hein, Prof. Nebel, Hironori Matsuzaki, Prof. Boll-Westermann, Dr. Ripke, Dr. Hüske-Kraus
Im Rahmen des diesjährigen OFFIS Tages wurde Prof. Dr. Werner Brinker die Ehrenmitgliedschaft im Informatikinstitut OFFIS in Oldenburg verliehen. Prof. Dr. Werner Brinker, bis 2015 Vorstandsvorsitzender der EWE AG, nahm heute im Rahmen des jährlich stattfindenden OFFIS-Tages vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Urkunde entgegen. OFFIS Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel bedankte sich für sein langjähriges, großes Engagement beim Aufbau und nachhaltigem Ausbau des OFFIS.

Künstliches Hautmaterial
Jedes Jahr im Mai wird mit dem Internationalen Tag der Händehygiene am 5. Mai daran erinnert, wie wichtig eine effektive Händedesinfektion zur Vorbeugung gegen Infektionen ist. Dem Thema Händedesinfektion hat sich auch das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH gemeinsam mit der Labor Dr. Merk & Kollegen GmbH in Rahmen eines ZIM-Projekts gewidmet.

Anlässlich der Wahlen auf der Mitgliederversammlung der GFaI am 9. Juni 2017 ergibt sich eine neue Zusammensetzung des GFaI-Vorstandes: Neuer Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Holger Schlingloff (Humboldt-Universität zu Berlin). Prof. Dr. Alfred Iwainsky, langjähriger Vorstandsvorsitzender der GFaI, dessen Arbeit in dieser Funktion im Anschluss an die Mitgliederversammlung durch ein Ehrenkolloquium gewürdigt wurde, stellte sich nicht mehr für diese Funktion zur Wahl.

Quelle: dena
Der ‘Start Up Energy Transition Award 2017’ wird von der Deutsche Energie-Agentur (dena) ausgelobt. Sechs Start-ups aus Frankreich, Deutschland, Indien, Bangladesch und Nigeria haben den Award erhalten. Sie überzeugten die Jury mit ihren innovativen Ideen für die Energiewende und weltweiten Klimaschutz.

Institutsdirektor Prof. Martin Bastian freut sich sehr: „Wir sind sehr stolz, dass wir mit Thomas Hochrein einen herausragenden Experten der Kunststoffbranche für die Leitung der Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildung gewinnen konnten. Er wird ganz zweifelsfrei unsere Tätigkeiten in diesem für alle Partner des SKZ sehr wichtigen Bereich mit großem Geschick zukunftsorientiert vorantreiben.“ Thomas Hochrein, Jahrgang 1979, studierte Diplom-Physik an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Im Anschluss daran war er ab dem Jahr 2004 bei einem mittelständischen Hersteller und Entwickler für Präzisionsspritzgussteile mit eigener Compoundierung für Hochleistungspolymere für die Bereiche Forschung und Entwicklung verantwortlich sowie Assistent der Geschäftsleitung.

Effizient produzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen: Wie das geht, untersuchen Wissenschaftler am IPH
Wie Unternehmen die Umwelt schonen und gleichzeitig Kosten sparen können, untersuchen Wissenschaftler aus Hannover im Projekt „ÖkoLogWi“. Die Forscher wollen ein Optimierungsmodell entwickeln, mit dem Unternehmen ihre Produktions- und Logistikkosten senken und gleichzeitig ihre Ökobilanz verbessern können. Derzeit suchen die Forscher noch Projektpartner.

Über 300 Austeller präsentierten am 18. Mai in Berlin mehr als 200 Neuheiten aus Forschung und Entwicklung mittelständischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Auch die Zuse-Gemeinschaft war mit einem Stand bei der alljährlichen Leistungsschau im Grünen vertreten. 1.800 Besucher besuchten die Veranstaltung an, darunter auch zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages. Staatssekretärin Iris Gleicke eröffnete bei bestem Wetter den diesjährigen Innovationstag.

Neben der Gaschromatographie, die unter anderem für die Analyse leichtflüchtiger Verbindungen aus Kunststoffen eingesetzt wird, steht dem SKZ für eine detaillierte Untersuchung der Polymermoleküle eine Gelpermeations-Chromatographie-Anlage der Firma PSS zur Verfügung.

Zum 1. Juni starten das FIR an der RWTH Aachen und das International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart das Forschungsprojekt „ReleasePro“. Im Rahmen des Projekts wird ein Service-Release-Management entwickelt, um speziell KMU die Entwicklung systematischer und effizienter After-Sales-Dienstleistungen (AS-DL) zu ermöglichen. Neben der Analyse der Systematik bestehender After-Sales-Dienstleistungen soll ein Leitfaden für die Einführung eines systematischen Service-Release-Managements sowie ein Service-Release-Navigator zur Unterstützung des Einführungsprozesses entwickelt werden.

Das William-Küster-Institut (WKI) für Hygiene, Umwelt und Medizin – bekannt als Fachbereich »Life Science« innerhalb des Forschungs- und Dienstleistungszentrums Hohenstein – steht seit 01.04.2017 unter neuer Leitung: Mit Dr. Timo Hammer übernimmt ein Naturwissenschaftler und Betriebswirt in Personalunion die Spitze des Instituts. Zudem wurde auch die Geschäftsleitung der Hohenstein Gruppe um seine Person erweitert.

Die internationale Fachmesse Techtextil in Frankfurt am Main ist mit 1789 Ausstellern aus 86 Ländern inzwischen das führende Forum für den Textilen Sektor. Die Verleihung des ‚Techtextil Innovation Award‘ stieß auch dieses Jahr wieder auf reges Interesse von Fachpublikum und Presse. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien für beachtenswerte Leistungen und Innovationen entlang des Produktangebotes der Techtextil verliehen.

Fabriken lassen sich in Zukunft deutlich schneller optimieren – daran arbeitet das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Bislang dauert es Wochen oder gar Monate, allein das Layout zu erfassen – also sämtliche Maschinen, Lagerflächen und Wege auszumessen und einen detaillierten Grundriss zu erstellen. In Zukunft soll dies ein Flugroboter automatisiert erledigen. Für das Forschungsprojekt „Instant Factory Maps“ suchen die Wissenschaftler noch Partner aus der Industrie: Beispielsweise Hersteller von Drohnen oder Unternehmen, die die automatische Layouterfassung in ihrer Fabrik testen wollen.

Die Vermeidung von Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen aus Kunststoffbauteilen, Lacken, Harzen oder Flüssigkeiten rückt vor allem für die Automobilindustrie in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Forschung. Im SKZ ist man diesen Emissionen mithilfe der Gaschromatographie auf der Spur. Die niedermolekularen chemischen Verbindungen sind oft nicht nur die Hauptursache unangenehmer Gerüche und sogenannter „Fogging Effekte“, sondern besitzen zudem, vor allem bei chronischer Exposition während der Verarbeitung oder im Verlauf der Anwendung durch den Endverbraucher eine potentielle negative physiologische Relevanz.

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